Sonntag, 27. Mai 2012

Stricktreff

Am Samstag bin ich zufälligerweise auf den Stricktreff einer Freundin gestossen. So eine feine Sache!

Denkt bloss nicht, dass das irgendein Hausfrauengewäsch gewesen wäre bei diesem Stricktreff. Der war multilingual. Jetzt weiss ich schon mal, dass "linke Masche" "purl" heisst auf Englisch.
Oh, war das gemütlich! Stricken hat so etwas beruhigendes, heimeliges. Und die Frauen waren sehr nett. Alles Strickmeisterinnen. Da war auch überhaupt keine da, die beim Gespräch irgendwie aufgetrumpft hätte, wie man das sonst ja so oft hat. Nein, sie plauschten alle nett miteinander und tauschten schon einmal die Plätze dafür.

Es war sehr nett und sehr gemütlich. Da gehe ich bestimmt öfters hin. Habe mich schon bei der Gruppe auf ravelry angemeldet. (Jetzt weiss ich wohl endlich, wieso ich auf ravelry bin.)

Donnerstag, 24. Mai 2012

Sir Simon Rattle übers Dirigieren

Sir Simon Rattle ist der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Im Heft 01/2011 der Brigitte woman ist ein Interview mit ihm. Darin heisst es abschliessend:

Frage: Gut, dann nennen wir das, was Sie am Pult auszeichnet, "Macht durch Verführung".
Antwort:Nennen wir es die Macht des Geschichtenerzählens. Je besser ein Orchester ist, desto mehr muss ich als Dirigent den Rahmen schaffen, in dem jeder einzelne Musiker seine Geschichte erzählen kann.

Schön, nicht?

Samstag, 19. Mai 2012

Die Schwierigkeiten beim Üben

Das Üben der Orchesterliteratur hat so seine Tücken. Das einsame Üben bei sich daheim.

Übt man irgendwelche Passagen, bis sie sitzen, so klappen sie im Orchester bestimmt nicht mehr. Frust.
Und überhaupt: Die Passagen erstmal zu üben. Im Orchester hat man eine völlig andere Konzentration. Und alle anderen Stimmen sind auch da, mit Antworten, Parallel- und Gegenläufigkeiten und allem. Das fehlt daheim. Das macht das Üben sehr schwer. Ich denke, deswegen klappt auch daheim gut Einstudiertes im Orchester überhaupt nicht. Weil das ein völlig anderes Feeling ist.

Mal sehen, was ich in Zukunft übemässig so drehen kann, um auch daheim was machen zu können. Üben für nichts und wieder nichts bringt's ja auch nicht.

Freitag, 18. Mai 2012

Hengsbach zum Katholikentag

Friedhelm Hengsbach SJ ist ein sehr renommierter Mensch, einer der führenden Sozialethiker Deutschlands. So etwas von fundiert!

Hier ist er im Interview mit der Stuttgarter Zeitung, anlässlich des Katholikentages in Mannheim: Kirche muss Reformen zulassen

Montag, 7. Mai 2012

so fühlen sich Wahlen an

So fühlen sich Wahlen an: Die Entscheidung für den richtigen Pfannekuchen (Berliner)

Donnerstag, 3. Mai 2012

ich mag die Stuttgarter Zeitung

Im Literaturcafé gibt es doch so viele verschiedene Zeitungen zu lesen. Zum zweiten Mal habe ich heute die Stuttgarter Zeitung gelesen. Die ist gut. Immer mit einem Augenzwinkern unterwegs.

Oh, Mann, diese Schwaben! Dieser gefälschte OB-Bettelbrief mit der Bitte, doch einen Obolus, genannt "Bahnpfennig" an die Stadt zu zahlen (in den Briefen wurde anscheinend auch korrekt das Konto der Stadt genannt). Hihihihi, ich habe mich köstlich amüsiert. Hier könnt Ihr den Beitrag selbst lesen: Gefälschter OB-Brief verunsichert Bürger.
Ihr könnt sagen was Ihr wollt, aber diese gefälschten Briefe sind typische schwäbische Schlitzohrigkeit. Ja, diesen Humor haben die Schwaben. Dazu gehören natürlich die Honoratioren, die die Aktion in allem Ernst verurteilen müssen. Hahahahahahahaha!

Oh, und dann der Stein des Anstoßes! Hahahahaha, sowas von köstlich! Eine Skulptur in Grundschulenähe verdirbt nach Meinung einiger Eltern ihre Jüngsten. Hahahahaha! Der Künstler selbst ist von der Interpretation seines Kunstwerkes überrascht, freut sich aber sehr darauf, mit den Schülern darüber zu diskutieren und sich deren Feedback anzuhören.

Bei diesen beiden Artikeln könnte man ja noch denken, das Witzige liege in der Sache selbst. Aber nein, die Redakteure zwinkern auch beim Schreiben an sich:Der Bedeutung Dürrsons als Schriftsteller von europäischem Rang wird hier Rechnung getragen, derweil die Stadt Villingen-Schwenningen, das geistige Erbe ihrer Literaten gering erachtend, lediglich eine Gedenktafel mit einer prognostizierbaren Haltbarkeitsdauer von einem Jahrzehnt an seinem Geburtshaus anbringen ließ: „Wo das Schöne nicht zählt, blüht vieles vergebens.“
Das ist ein Zitat aus dem Artikel zur Werner-Dürrson-Gedenkstätte in Riedlingen: Eintritt in ein Gespräch ohne Ende.

Die Stuttgarter Zeitung muss ich mir öfter zu Gemüte ziehen. Zu gut.

Mittwoch, 2. Mai 2012

befreunden

Im CULTurMag habe ich einen Artikel über Val McDermid gelesen und wie sie zum Internet steht. Sehr positiv. Und sie findet FB gut. Wie man da mit Leuten Kontakt halten und sich austauschen kann. Auch mit den Fans.

Das hat mich neugierig gemacht. Soll ich mich auf FB mit meinen Lieblingsschriftstellern befreunden? Kam mir dabei gestern noch komisch vor. Ich kenn die ja alle nicht persönlich, ich kenne halt deren Bücher (und Val McDermid zum Beispiel habe ich vor etlichen von Jahren gelesen - meine Lesegewohnheiten haben sich in der Zwischenzeit geändert). Mein Freundesbegriff ist da eben noch althergebracht.

Wie seht Ihr das? Bzw. habt Ihr da schon Erfahrungen?

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

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Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

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