Dienstag, 27. November 2018

Konzertmeister

Was ist denn ein Konzertmeister? Werde ich immer wieder gefragt. Was macht er? Was macht ihn aus?

Nun, 1. Geige, 1.Pult, aussen. Und ansonsten denkt man immer: Gut spielen muss er können!
Wisst Ihr, man wächst da im Laufe seines Musikerlebens (jedenfalls als Laienmusiker) so hinein, da denkt man nicht mehr drüber nach. Wie bei so vielen Sachen: Wenn man es macht, fehlen die Basics.

Doch jetzt habe ich die Antwort: Der Konzertmeister spielt, was der Dirigent dirigiert (bzw. was in den Noten steht). Nicht mehr und nicht weniger.
Mich haben mehrere Dirigenten gelobt, ich sei eine gute Konzertmeisterin. Verstanden hatte ich das nie - obschon ich mich sehr gefreut habe - aber klar: Ja, ich mache, was der Dirigent dirigiert, klarer Fall! (Keine Kunst, so etwas, darauf kann ich mir nichts einbilden.)

Schuppen

Schuppen auf der Kopfhaut. Das Geriesel ist nicht so schön.

Ein Freund von mir hat es ganz schlimm. Aber wirklich so richtig schlimm, und es muss auch jucken, denn er kratzt es auf. Ich wollte ihm schon ein sehr gutes Anti-Schuppen-Shampoo empfehlen, das mir mal eine Friseurin empfohlen hat. Ich war zu zurückhaltend. Doch jetzt bin ich froh darum, denn Schuppen sind nicht gleich Schuppen, hat meine Recherche ergeben. Es gibt fettige und es gibt trockene Schuppen. Gegen die fettigen helfen die tollen Anti-Schuppen-Shampoos, gegen die trockenen mildes Babyshampoo, und eben kein Anti-Schuppen-Shampoo!

Deswegen bin ich nun froh, dem Freund nichts gesagt zu haben. Wahrscheinlich geht er am Besten erstmal zum Hautarzt. Für mich habe ich ein mildes Babyshampoo besorgt und ich hoffe, das hilft. Meine Kopfhaut ist trocken und ich hoffe nicht, dass ich das auf mein Teebaumöl-Shampoo zurückzuführen habe.

Montag, 26. November 2018

Handschuhe, die mir vorschweben

Mir schwebt schon lange vor, Handschuhe selbst zu designen. (Ich habe noch keine gemacht, weil mir anderer Leute tolle Handschuhdesigns untergekommen sind, die ich unbedingt stricken wollte und das auch gemacht habe.)
Meine Idee ist dabei die ganze Zeit, so grundständige Muster zu nehmen, die man gerne für die Innenseite von Handschuhen nimmt und so. Nun bin ich auf eine Designerin gestossen, die so etwas schon macht! Hot Cheese aka Sarah H. Anderson aus Kanada. Auf ein tolles Handschuhpaar verlinke ich gleich mal. Sehr schön sind sie geworden.

Wenn es die schon gibt, muss ich mir die Arbeit des Designes und Entwickelns und Tüftelns eigentlich nicht mehr machen, doch ich will einen gänzlich anderen Daumen dabei haben! Das ist dann wirklich eigene Arbeit, denn das braucht wieder Tüftelei, und nicht zu knapp, ist doch der Daumen ein wichtiges Teil im Fäustling. Also ist das keine Kopiererei meinerseits, sondern ein eigentständiges Werk.

Dicke Packung

Einmal im Jahr im Winter erwischt es mich: Eine fette Erkältung. Drei Wochen lang.

Dieses Jahr kam sie besonders fies daher. Erst trockener Hals - aber sonst nichts. Paar Tage später hat sich das auf die Stimme geschlagen und irgendwann kam kein Ton mehr raus, aber wirklich gar keiner. Und ich immer noch topfit. Dieses "Topfit" hat mich überrannt, hat mich völlig über die anderen Symptome hinweggetäuscht, als seien sie gar nicht da. Fies.

Nach fast einer Woche bin ich dann doch zum Arzt (immer noch "fit") und der hat mir auf Privatrezept gleich drei Sachen aufgeschrieben, die ich nicht gekauft habe. Einmal Halstabletten (die kannte ich schon aus der Praxis, die sind gegen Halsweh, aber Halsweh hatte und habe ich keines), dann ein Nasenspray (eine Freundin erzählte mir, dass sie davon einen benebelten Kopf bekam) und zum Schluss - als Antibiotika-Ersatz - Chlorhexamed fluid (verdammt heftiges Zeug, da muss man aufpassen).

Mit einem Freund - der, weil er früher viel geraucht hat und damit anfällig für Bronchitis und Co war - habe ich das durchgesprochen. Er empfahl mir die Emser Salzpastillen.
Hm, die mag ich auch, die habe ich mir gekauft und sie helfen mir. Nun sind sie am Ausgehen, und ich habe sie mir in einer anderen Drogerie gekauft als die ersten. Belustigt dachte ich noch, nanu, ob die in dieser Drogerie nur dickere Packungen führten, nicht die dünnen, weil die dünnen gleich aus sind? Egal, ich hab' sie trotzdem mitgenommen.
Daheim stellte sich dann nettes heraus: Die dicke Packung war deswegen so dicke, weil da ein Präsent drin war. Ein kostenlose Schmuckdose für 160 Jahre Pastillen!
Ich hab' sie gleich in Betrieb genommen: Da passen vier Blister rein! Wunderbar.

Montag, 19. November 2018

Trotz rauhem Hals schlafen

So eine Sache für sich, denn normalerweise wache ich mit offenem Mund auf. Böse, wenn man eh schon einen rauhen Hals hat.
Aber ich habe einen speziellen Trick: Ich setze meine Knirscherschiene ein, die ich sonst so oft vergesse. Dann bleibt mein Mund zu und der Hals feucht. Yeah!

Dienstag, 6. November 2018

Die Stunde der Wahrheit

Gestern abend, 19 Uhr, schlug die Stunde der Wahrheit für den nicht spielfähigen Rest des Orchesters. Sie hatten einen neuen Dirigenten gefunden. Dafür waren sie beim Städtischen Orchester fündig geworden.

Der Arme! Ich hoffe, er hat gute Worte und einen guten Weg gefunden. Leicht war / ist es weiss Gott nicht. (Ich jedenfalls weiss nicht, wie mit den Leuten umgehen.)

Ich hätte gar zu gerne Mäuschen gespielt.

Sonntag, 4. November 2018

Zeugnis geben

Unter Christen geht oft die Rede vom "Zeugnis geben". Zeugnis geben davon, was Gott im eigenen Leben (oder das von jemand anders) getan hat oder tut.
Find ich schwierig, rauszufinden, was denn nun von Gott ist. Da klebt nirgendwo ein Zettel dran mit der Aufschrift "made by God" oder was auch immer. Und es kann so leicht missbraucht werden. Zu sagen, da sei Gott drin, wo doch nur der eigene Wille (oder Unwille) drin ist.
Manchmal kommt es mir dann doch so vor, dass Gott drin ist, wenn sich irgendwas fügt, was keines Menschen Wille hätte fügen können.

Doch was wohl von Gott zeugt, das ist ein friedfertiges Leben. Mal sehen, was ich so im Laufe meines Lebens noch darüber zu hören bekomme.
Die selbsternannten Kriegsminister (nicht die in irgendeinem politischen Kabinett, sondern diejenigen "kleinen" Leute im Alltag, die sich gerne als Kriegsminister gebärden) können damit nichts anfangen. Das geht bis hin zur Verachtung.
Sie können nichts damit anfangen, das ist der Dreh. Kriegsminister sind so an Krieg gewöhnt, den werde ich nie gewinnen. Bei meinen Recherchen zu Borderline habe ich gelernt, dass Borderliner eh die Hölle im Kopf haben, man einen Krieg gegen sie nie gewinnen wird. Und ich habe gelernt, dass sie ein normales Leben zu lernen haben. Frieden, nicht Krieg. Also den Frieden leben, nicht den Krieg. Das führt ans Ziel.

Ich komm' drauf, weil mich keiner übel angeht, weil ich bei meinem alten Dirigenten spiele. (Mir scheint langsam, es ist bekannt, wo ich spiele.) Ich werde auch nicht aus den Rundmails - wie manche andere - ausgesperrt, ich bin nach wie vor im Verteiler drin (im Moment wäre ich das lieber nicht, zu paranoid das Geschreibse, das da kommt).
Mich wundert es irgendwie, weil es sonst ziemlich kriegerisch und eben auch paranoid zugeht. Aber es soll mir recht sein, ich will einfach nur meine Ruhe.

Samstag, 3. November 2018

Da wird man nachdenklich.

Das Buhei um mein altes Orchester macht nachdenklich. Wieso wird da so gekämpft und noch dazu auf paranoide Art?

Eine Idee, die mir kam, war, dass sich im kämpferischen Kern drei Leute (mindestens drei) zusammengefunden haben, die einander nicht gut tun, die sich gegenseitig negativ aufschaukeln. Es scheinen alle Dämme zu brechen.

Mittlerweile denke ich, das ist nicht alles. Ich erinnere mich wieder an den ehemaligen Konzertmeister. Wie er vor einem Jahr seine Hörgeräte bekam und ich dachte, gut, vielleicht wird es damit besser.
Eigentlich wider besseres Wissen, aber ich war noch so erfüllt von dem Parkinson bei meinem Vater und wie das da ablief, ich dachte, ich unterstelle jetzt wohl allen Parkinson.
Der ehemalige Konzertmeister reagierte nicht mehr auf Ansprache (hatte dann ja auch die Hörgeräte), also habe ich ihn immer angestupft. Auch darauf hat er nicht reagiert (auch mit Hörgerät nicht).
Weil ich so verunsichert war, habe ich nichts gesagt. Leider? Heute frage ich mich, wie er es aufgenommen hätte, hätte ich ihn daraufhingewiesen. Damals wusste ich noch nichts von seinem Denken von ewiger Jugend und Machbarkeit. Aber Parkinson und Machbarkeit? Was wusste er davon?
Wir haben zwei ehemalige Mitglieder, an Parkinson erkrankt, die gut damit leben. Aber wegen Parkinson spielen sie schon längst nicht mehr mit im Orchester. Und das ist eben für den ehemaligen Konzertmeister die Crux: Nicht mehr mitspielen können.

Das paranoide Denken aber, das kann bei Parkinson auftreten. Und: Parkinson kann für die Angehörigen sehr drückend sein. Beides würde erklären, warum so gekämpft wird. Der leidende Konzertmeister, da muss jemand dran Schuld sein. Natürlich der böse, böse Dirigent. (Den Schlüssel da suchend, wo das Licht ist.)

Bisher dachte ich - und war erschüttert darüber - was in meiner Familie (und ganz besonders in den Köpfen des bekloppten Anhangs) stattfindet, ist nur bei uns. Jetzt sehe ich, das findet genauso auch woanders statt, in ganz anderen Schichten, bei sehr viel gebildeteren Leute, die einen völlig anderen Lebenslauf haben als meine Leute (den Anhang dazuzählend).

Das relativiert. Besser wird es nicht, aber es relativiert.

Samstag, 27. Oktober 2018

Der Geiger Antoine Morales

Er ist ein Franzose (merkt man deutlich) lebend in Münster, Geiger und Geigenlehrer. Und er hat youtube-Videos, in denen er Tipps zum Geigenspiel gibt mit dem Fokus auf Erwachsenenbildung.

Weil er so lustig wirkt, habe ich ihn abonniert.
Letztens habe ich seit langem ein Video mal wieder bewusst angeguckt. Es ging um die linke Hand. Ich bin doch mit meiner Haltung der linken Hand überhaupt nicht einverstanden. Also, dachte ich, gucke ich mir das Video, das er mir im Abonnement geschickt hat, mal an. Es hat tatsächlich Hand und Fuss. Aber bis ich die Handhaltung ganz umgestellt habe, wird noch einige Zeit vergehen, so viele Jahre falschen Haltens liegen hinter mir. Das geht nicht von heute auf morgen. Doch so schlüssig wie bei ihm habe ich die richtige Handhaltung noch nie verklickert bekommen.

Dadurch angeregt habe ich mir das nächste Video angeguckt, das zur Haltung der rechten Hand. Die ist bei mir eigentlich ganz okay. "Eigentlich", denn auf der A-Saite quietsche ich immer wieder. Kann also doch nicht alles so okay sein. Und prompt hatte er auch hier die guten und anschaulichen Tipps.

Da muss ich öfter reingucken! Nicht zu oft, denn es muss sich alles erst setzen. Zuviel auf einmal tut nicht gut.

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Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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