Ich bin umgezogen. D.h. ich muß etlichen Stellen vermerken, daß ich umgezogen bin, z.B. auch der Krankenkasse.
Da war ich heute schon. Und was? Meine neue Adresse ist bei denen schon im Computer gestanden! Frag mich bloß keiner, woher die das haben (eine Idee kommt mir gerade), aber das finde ich schon heftig.
Ich sitze und schlürfe einen Latte Machiato. Will zahlen. Soll 50Cent rausbekommen. Der Kellner wühlt in seinen Münzen, schaut in seinen eigenen Geldbeutel - kein 50-Cent-Stück. Schließlich gibt er mir 1€ zurück.
Eine Art Trinkgeld für den Gast?
Komme vom Einkaufen und sehe in meiner Straße eine, die einer alten Studienkollegin verdammt ähnelt. Auch die Diktion, ihre Sprache. Sie sprach in eines von diesen lächerlichen Handydingern, bei denen man immer meint, da führe jemand Selbstgespräche.
Ich weiß nicht, was sie hier macht, schon gleich gar nicht in meinem Stadtteil. Es ist nicht die Altstadt.
Aber vor ein paar Wochen dachte ich schon, ich hätte in einem Einkaufszentrum einen Studienkollegen gesehen. War ich schon erstaunt. Was der hier macht? Wohlgemerkt, das sind alles Studienkollegen aus Ulm, nicht aus Heidelberg. Bei dem habe ich mich gefragt, ob er hier arbeitet? Und gleich mal bei meiner Pultnachbarin im Orchester nachgefragt. Da ist ein Neuer. Aber der hat leider einen Schnurrbart. Das paßt nicht.
Einer arbeitet, denke ich, bei Heidelberger Druck. Ich konnte ihn allerdings noch nicht begrüßen, wenn er mir über den Weg lief, weil ich so viele andere Sachen im Kopf hatte. Den Nachnamen habe ich leider vergessen, der Vorname ist ein Allerweltsname (einer der Erzengel), danach kann ich an der Pforte nicht fragen. Vielleicht sollte ich jeden Tag im Merlin ausgedehnt Kaffee trinken? In der Hoffnung, ihn zu treffen?
Und noch einen sah ich letztes Jahr auf dem Bismarckplatz. Aber wen wundert schon der Bismarckplatz, das ist der Hauptverkehrsknotenpunkt für Busse und StraBa, da trifft man jeden! Und Heidelberg an sich ist eine Touristadt, da braucht man sich auch nicht zu wundern.
Ein Bild von zwei Papageien im Schwetzinger Schloßpark.
Die Papageien sind besonders in Heidelberg legendär. Gerne werden für Neuankömmlinge Witze gemacht, weil niemand hier in freier Natur lebende Papageien vermutet.
Diese Papageien finde ich sehr hübsch im Kontrast zu dem rötlichen Strauch, der auf dem Foto so duftig wirkt.
Und danach war der Akku leer. So fehlen nun die Bilder von der Moschee, vom schönen Moscheegarten, vom zerfallenen Herkulesturm (der von den Erbauern schon als zerfallen geplant war), von den Oftersheimer Dünen und einem schönen Grillplatz dort. Ich hoffe, ein andermal. Ich bin so überhaupt nicht ans Fotografieren gewöhnt, daß ich nichts versprechen mag.
wenn man über einen Freund/Bekannten beim Googlen einen ausführlichen Zeitungsbericht über seine Abschiebung vor ein paar Jahren findet.
Was war nun mit der Abschiebung? Er lebt doch hier. Und sein Heimatland? Das hat er erst vor kurzem besucht.
Merkwürdig, so etwas.
Vielleicht sollte ich das Googlen mal sein lassen. Aber wer ist auch auf derlei Berichte gefaßt?
Nachtrag:
Der Bericht stammt von 2000, jetzt haben wir 2007.
Noch ein Nachtrag:
Und außerdem scheint er Probleme mit Frauen zu haben. In dem Artikel war von der dritten Frau die Rede, auf seinem Tisch habe ich eine Single-Zeitschrift gesehen.
Na, danke.
Auch noch ein Film zum Angucken: Prinzessinnenbad.
Beim Festival des deutschen Films auf der Parkinsel in Ludwigshafen.
Vielleicht gehe ich doch mal zu so einem Festival? Bisher habe ich immer die Programme gelesen, und nichts lachte mich an. Dagegen Prinzessinnenbad, das scheint interessant zu sein.
auf der Stirn, hat der kleine Robbi, weil er durch sein neues Halsband (das nun auch um den Bauch geht) nicht mehr stiftengehen kann.
Robbi ist Nachbars Hund, und er hatte sich immer so gern durch den Zaun geschlängelt. Einmal habe ich das beobachtet. Ganz dünn hat er sich gemacht. Sah lustig aus.
Nun ist Schluß mit lustig, nun muß er brav sein, und paßt ihm gar nicht.