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Literatur

Freitag, 20. März 2009

Zeichen erkennen

Ein Jugendroman sorgt laut FAZ in den USA für Furore. Es geht um eine Hannah, die Selbstmord begeht. Sie zeichnet für die Nachwelt auf, wie es zu dem Selbstmord kam, welche Zeichen übersehen wurden.

Das Buch hat anscheinend eine sehr gute Resonanz und regt anscheinend Menschen dazu an, bewusster miteinander umzugehen.

Für mich hat es wieder mal die Frage aufgeworfen, wie solche Zeichen denn zu erkennen sind.
Wir leben in einer Welt, in der mit Sprache und Zeichen recht liederlich umgegangen wird. Wir sagen, "Ich bin am Verhungern", wenn wir einfach sehr hungrig sind oder Heisshunger haben. Wir sagen "Ich hasse Dich" oder gar "Ich bring Dich um", wenn einfach nur ein Gefühlsausbruch angesagt ist (drücken wir es mal so aus).
Eine Sprache, eine Welt, die mit Übertreibungen hantiert. Wie soll man da die leisen Anzeichen entdecken? Oder gar ernst nehmen? Auf uns wirken lassen?

Insofern finde ich es gut, wenn dieses Buch zum Nachdenken und zur Kehrtwende in unseren (rohen) Beziehungen einlädt.

Sonntag, 15. März 2009

war und ist

Eine Freundin habe ich auf das Magazin "deutsch - perfekt" aus dem Spotlight-Verlag aufmerksam gemacht. Es ist ein gutes Magazin, auch für Deutsche sehr lesenswert.
Im letzten Heft wurde etwas von der Parteienlandschaft Deutschlands erklärt. Die Linke. Mit dabei stand ein kleiner Kasten, in dem auf andere Parteien eingegangen wurde.
Dabei stand da: die CDU ist eine konservative Partei
und Die SPD war eine Arbeiterpartei. (Hervorhebungen von mir.)
Das ist deutlich!

Mittwoch, 11. März 2009

vergraben

Habe mich gerade in Büchern vergraben. Krimis und so. Ja, ich bin gerade sozusagen geistig verreist, wenn auch nicht physisch.

"Klaras Haus" von Sabine Kornbichler (kein Krimi, obwohl sie auch Krimis schreibt), kann ich sehr empfehlen.

Montag, 26. Januar 2009

Links für Julia

Julia hat mir mal von Spiegelneuronen erzählt. Die bewirken, dass wir unsere Mitmenschen in manchen Situationen nachmachen. So ist Gähnen bekannterweise ansteckend. Und wenn man dem Baby sein Löffelchen Brei gibt, dann sperrt man seinen eigenen Mund auf, und das Baby dann auch.
Auf SWR2 Impuls kamen heute auf meinem Feedreader vier Interviews mit dem Mediziner und Spiegelneuronenforscher Prof. Joachim Bauer herein.

So heisst übrigens auch das Buch vom gleichen Autor: Warum ich fühle, was Du fühlst.

Freitag, 16. Januar 2009

Deutschlands sexuelle Tragödie

ist meine momentane Lektüre. Ein eindringliches, wichtiges Buch.
Es zeigt deutlich die Folgen sexueller Verwahrlosung auf und macht sensibel für unsere sexualisierte Umwelt.
Absolut lesenswert!

Mittwoch, 31. Dezember 2008

beeindruckende Lektüre

Die Arche von Pastor Bernd Siggelkow kenne ich schon, das erste Buch dazu habe ich gelesen. Ein Freund hat mir nun eine ähnliches ausgeliehen: Ghettokids von Susanne Korbmacher, erschienen bei Piper.

Susanne Korbmacher ist Sonderschullehrerin in einem sozialen Brennpunkt Münchens, im Hasenbergl. Sie setzt sich für ihre Schüler ein, wird der Schutzengel vom Hasenbergl genannt.
Etliche Schülerbiographien, auch die eigene, hat sie in diesem sehr berührenden Buch versammelt.

Eine Website gibt es auch: ghettokids.org

Sehr, sehr lesenswert.
Es wird verständlich, warum es hier in Deutschland Strassenkinder gibt. Die halten es daheim einfach nicht aus. Suff, Drogen, Spielsucht, v.a. Gewalt und Misshandlungen der Altvorderen machen ihnen das Leben daheim unerträglich.

Sonntag, 5. Oktober 2008

rhetorische Figuren

Bei der Wikipedia gibt es eine Liste rhetorischer Figuren. Das hier hat mich darauf gebracht. Es hat mich an meinen Lateinunterricht erinnert, aber leider kann ich mich nicht mehr an die Fachausdrücke erinnern. Eine Überkreuzstellung ist das (war, glaube ich, bei Cicero sehr beliebt). Aber ob es in diesem Fall wirklich ein Chiasmus ist? Was ist das dann? Das ist noch etwas anderes! Aber ich kenne mich nicht aus.

Aber auf jeden Fall ist das sehr geeignet, zwischen den Zeilen zu lesen!
Claudia sagt so schön:und zwischen den Zeilen stehen manchmal die schönsten Einträge.

Samstag, 4. Oktober 2008

lustige Pleonasmen

Ein Freund hat mir letztens zwei lustige Pleonasmen erzählt. Sie sollen bekannt sein, aber ich kannte sie noch nicht.

"schwarzer Neger im Tunnel"
"Yeti im Schneetreiben"

Wobei ich glaube, dass der Yeti immer im Schneetreiben fotografiert wird.

Freitag, 8. August 2008

Politik und Mythos

Im Deutsch-LK - lang, lang ist's her - sollte ich einmal ein Referat über einen Vortrag von Peter Glotz halten. Das heisst, wir sollten Referate halten und konnten uns aus einer Liste eins aussuchen. Ich nahm den Vortrag von Peter Glotz, weil ich neugierig war, was er zu sagen hatte.
Ich tat mir dann schwer, ein Referat daraus zu machen, denn treffender oder kürzer oder prägnanter als er, fand ich, könne ich es auch nicht sagen.

Der Vortrag hiess: "Die Rückkehr der Mythen in die Sprache der Politik" und er hielt ihn am Germanistentag in Passau.

Sehr interessant und informativ. Und ich muss gleich noch sagen, dass, wenn etwas in der Sprache ist, das dann auch im Bewusstsein ist (vielleicht auch unbewusst, aber auf jeden Fall da ist). Dass die Sprache Befindlichkeit widerspiegelt.

Wenn irgendjemand Zugang zu diesem Dokument hat: Lesen! Das ist das eine. Und mir weiterreichen! Das ist das andere. Ich habe meine Unterlagen nämlich nicht mehr.

Montag, 4. August 2008

fairer Porno

Porno ist allgemein als schlimm, schlecht, böse bekannt.
Nun lese ich gerade immer in der Mädchenmannschaft mit und fühle mich ganz wohl dort. Sie haben in der Sidebar auch den Hinweis auf das Buch "Alphamädchen". Nun habe ich doch mal bei amazon danach geguckt und da fand ich den Link eines Kommentatoren auf ein Interview im Spiegel. Eine der Autorinnen stand dort Rede und Antwort.
Was soll ich sagen: Sie tritt für fairen Porno ein.

Ich kann mir niemals vorstellen, dass Porno jemals fair werden wird. Da geht es um Macht, Gelüste, Objekte. Neee, das wird niemals fair.

Oder was sagt Ihr?

Nachtrag:
Ich glaube, "fairen" Porno gibt es genauso oft wie "ehrlichen" SEO. Nämlich gar nicht. Und wird es auch gar nie geben.

Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

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