Sonntag, 18. Juni 2006

verwechselt

Am Freitag bin ich so richtig, richtig mit meiner Doppelgängerin verwechselt worden.
Ich mach wieder Kasse beim Orgelkurzkonzert, bin gerade dabei, die Vorbereitungen zu treffen.
Da kommt die nette kleine Dame vom Info-Tisch, die ich noch vom letzten Jahr kenne, bei mir vorbei (sie hat den Info-Tisch gerade geschlossen). Meint zu mir, ob ich zu genommen habe? Aber sie habe mich trotzdem erkannt.

Ja ja, sag ich doch, meine Doppelgängerin muß, da sie Ernährungsberaterin ist, schlanker sein als ich. Meine Rede.

Dienstag, 13. Juni 2006

Doppelgängerin

Ich habe eine Doppelgängerin. Wirklich und wahrhaftig. Und die ist nicht irgendwo in Deutschland (das wäre ja nun das Ding nicht), die ist sogar in meinem Stadtteil! Ha!
Es passiert mir immer mal wieder, daß mich Leute mit ihr verwechseln. Z.B. komme ich aus der Post, schließe mein Fahrrad auf. Da fährt eine Autofahrerin auf den Parkplatz davor und freut sich voll, mich zu sehen. Ich aber kenne sie nicht.
So Sachen.
Tja, gestern war ja wieder mal Orchester. Da erzählt mir doch glatt die Hilde von dieser Frau. Ich saß Hilde (im Biergarten) gegenüber, und ich hatte schon gemerkt, daß sie mich immer wieder anguckte. Schließlich rückte sie mit der Sprache raus. Meine Doppelgängerin ist Ernährungsberaterin und hält Sprechstunden im Hinterzimmer einer Apotheke hier. Den Namen hat sie mir auch gesagt. Und daß diese Frau von ihrer Art her mir anscheinend ähnlich ist.

Ha! Und nochmal: Ha!
Ich hab doch diese Miss Oberschrill am Hals, diese Erika aus meinem alten Orchester. Ihre "Währung" (und ihr Kontrollmittel) ist doch der Tratsch. Ich weiß nicht, wie die das macht - Massen-e-mails samt Bild verschicken oder so - jedenfalls ist es erschreckend, wieviele Leute glauben, mich zu "kennen", also kennen vom Hörensagen (kommt ja keiner auf mich zu). Nun, wenn ich mich wehre, dann nützt das nichts. Ich kann rumhampeln wie ich will, das ist scheißegal. Total wurscht.
Ja nun, dieses "Kennen" trifft dann auch meine Doppelgängerin. Das ist geil! Nicht, daß ich ihr Böses wünsche, aber so gibt es einfach nichts mehr zu leugnen! Erika ist überführt! (Borderliner leugnen beständig - diese Tuss sowieso - alles ist Spiel und überhaupt nicht wahr etc. pipapo.) Ha, der wird der Arsch auf Grundeis gehen! Auch meine Doppelgängerin kann sich den Rufmord nicht leisten! Ha!
Jaaaaaaaaa! Juhuuuuuuuuu!

Nepp

Gestern habe ich mit B. gesprochen, der sich doch diesen teuren (1500€) Bogen kaufen wollte.
Hat er nicht. Er hat den Bogen zum Geigenbauer geschleppt. Der beguckt ihn sich, meint, dies und das und jenes fehlt und der Bogen sei nicht mal 300€ wert.
Ja gibt's denn das auch? Nepp, und was für einer!

Samstag, 10. Juni 2006

die schlimmste Stelle

Ich höre gerade Radio - die WM-Übertragung läuft - und nähe dabei den Ärmel meines Pullis an. WM-Übertragung hören ist lustig. Das ist eine ungewohnte Situation für die Sprecher. Schon alleine diese fremdländischen Namen! Und wie sie aussprechen! Aber auch sonst merkt man den Reportern an, daß diese Übertragung nicht der üblichen Routine entspricht. Sie suchen nach Worten, haben lustige Vergleiche.
Gerade ging das Spiel Trinidad Tobago vs. Schweden zu Ende (0:0). Einer der Spieler wurde gefoult (weiß nicht mehr, welcher). Der Sprecher meinte, er sei an seiner schlimmsten Stelle getroffen worden. O lala, dachte ich, der Arme, ist verletzt auf den Platz gegangen und das hat sein Gegner ausgenutzt. Der Sprecher spricht weiter und erzählt, daß der Spieler sich den Unterleib halte.
Ha! Die schlimmste Stelle ist sein wertestes Teil! Ha! Freud läßt grüßen, oder was?

Tsugumi

"Tsugumi" (von Banana Yoshimoto) ist der Titel des Buches, das ich gerade lese. Ich hab's von einer Freundin ausgeliehen. Sie findet das Buch nicht so gut.
Kein Wunder. Sie kennt Borderline nicht. Banana Yoshimoto hat die Borderline-Verhältnisse sehr genau getroffen. (Im Nachwort sagt sie, sie sei diese Tsugumi.) Das erstaunlich ausgeglichene Umfeld z.B. Klar, im Umgang mit einem Borderliner lernt man Ausgeglichenheit - oder man geht unter. Die ständigen abfälligen Bemerkungen. Die Ausbrüche eiskalter Wut. Das ständige Lügen und Betrügen. Das Spielen mit den Gefühlen der Mitmenschen. Und daß Borderliner erst dann Entschuldigung sagen, wenn ihnen der Arsch gründlich auf Grundeis geht. Und noch mehr. Kann man nicht alles aufzählen.

Das Buch ist schön, gut gelungen. Und wie ich unten beim Stöckchen schon beschrieben habe, mußte ich des Öfteren ziemlich lachen, da ich Borderline mittlerweile ziemlich gut kenne (wenn es in seiner Ausprägung nicht zu heftig ist, dann muß man lachen, wie der Borderliner sich selbst immer wieder ein Bein stellt).

Freitag, 9. Juni 2006

ein Stöckchen

Ich empfange nun zum ersten Mal in meinem Leben ein Stöckchen. Da muß ich mich doch gleich mal an die Arbeit machen!
  1. Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4:
    Das ist "Tsugumi" von Banana Yoshimoto. Da steht: " 'Auf keinen Fall ... ' begann ich mit fester Stimme. Tsu-"
  2. Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was findest Du?
    Meinen Taschenrechner.
  3. Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
    Im Vorbeilaufen Szenen aus dem WM-Eröffnungsspiel und ein Interview mit Klinsmann.
  4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst Du gerade hören?
    Den Wasserkocher.
  5. Wann hast Du den letzten Schritt nach draussen getan?
    Ich komme gerade von draußen. War den ganzen Tag unterwegs. Bei einer Freundin, und hab an ihrem Computer rumgemacht (Zeugs installiert), Bücher in der Stadtbücherei abgeben (damit ich das nicht vergesse), Dienst beim Orgelkurzkonzert in der Heiliggeistkirche und danach habe ich es mir im Café 7 (aber draußen) mit einem Buch (eben diesem Tsugumi) und heißer Schoki gemütlich gemacht.
  6. Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
    Teewasser aufgesetzt.
  7. Was hast Du gerade an?
    Heute bin ich total in rot. Rote Jeans, graues T-Shirt und oben drüber meinen roten, selbstgestrickten Löcherpulli, bei dem keiner erkennt, daß er selbstgestrickt ist.
  8. Hast Du letzte Nacht geträumt?
    Puh, die Träume in der Nacht, die weiß ich nie. Morgens träume ich lebhaft. Frag mich nicht, was mein Hirn macht, ich bin mit einer Wut aufgewacht (weil ich bei meinem Ehrenamt in der Heiliggeistkirche - die Helferlein zu koordinieren - einigen Mist entdeckt habe, der mich leider allzu stark an mein altes Orchester erinnert).
  9. Wann hast Du zum letztenmal gelacht?
    Heute. Diese Tsugumi in diesem Buch hat - meines Erachtens - Borderline. Da muß ich lachen.
  10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
    Eine Lampe, zwei Tücher vom Weihnachtsmarkt in MA (vor einigen Jahren gekauft), und einen Geburtstagsgruß von meiner Mutter, der auch schon ein paar Jahre alt ist.
  11. Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
    Da muß ich überlegen. Mir ist in den letzten Jahren so viel Sonderbares passiert, daß schon bald nichts mehr sonderbar ist.
  12. Was hältst Du von diesem Quiz?
    Na, Stöckchen halt, aber besser als so manches andere (das mit der Musi hätte ich nie beantworten können - ich merk mir keine Musikstücke).
  13. Was war der letzte Film, den Du gesehen hast?
    Hmmm, ich glaube, das ist schon arg lange her. Vielleicht "Die Kinder des Monsieur Mathieu"?
  14. Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?
    Ich würde eher sagen, was würde ich mir leisten? Geigenunterricht, die Frauen vom Frauennotruf unterstützen, so richtig gute Bücherregale, einen Minicooper.
  15. Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
    Meine liebste Krimibuchautorin ist Marcia Muller.
  16. Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
    Daß die Menschen den Wert von sozialer Arbeit erkennen und anerkennen.
  17. Tanzt Du gerne?
    Ja.
  18. George Bush
    Kann man noch was dazu sagen? Bei Lila las ich was von Überchrist. Überchrist ist dabei (sehr) kritisch gemeint.
  19. Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
    Das ist eine Frage! Manchmal fällt mir was dazu ein, im Moment bin ich planlos. Ich denke, ich würde ein Namenslexikon wälzen.
  20. Und einen Jungen?
    Siehe oben.
  21. Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
    Im Moment nicht.
  22. Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
    Hallo!
  23. Zwei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
    Die Libelle und der Eberhard!
Nachtrag zu 11): Jetzt weiß ich's wieder. Ein Kumpel hat mir eine Rundmail geschickt. Darin verkündet er, daß er eine Demo gegen das Arbeitsamt organisiert. Die seien Wasserköpfe, meint er.

Sonntag, 4. Juni 2006

Gameday!

Morgen ist Gameday! Juhuuuu! Auf dem Roberto-Clemente-Field, hinter dem Carl-Benz-Stadion in Mannheim um 13.00 Uhr. Mannheim Tornados versus Heidenheim Heideköpfe. Vor zwei Wochen trafen die beiden Teams schonmal aufeinander. Mein Informant war begeistert! Das macht Lust auf mehr!

Samstag, 3. Juni 2006

unneccessary roughness

Diesen Ausdruck, im American Football, habe ich gestern gelernt. Werd ich mir merken. Derartiges Verhalten zeigt so mancher im täglichen Leben. Treffender Ausdruck.

Montag, 29. Mai 2006

lecker Gegrilltes

Letzte Woche haben wir im Chor gegrillt (bei meiner Erkältung war das wahrscheinlich auch besser so).
Tobias hat seinen Kugelgrill geputzt und gereinigt, das Wetter - wenn auch etwas kühl - hielt. Höchste Eisenbahn, mein gutes Grillbuch auszuprobieren. Ich hab mir was ganz Leckeres ausgesucht: Fencheltörtchen.
Junger Fenchel wird in Scheiben geschnitten und 10 Minuten in Gemüsebrühe gedünstet. (Das gibt als Nebenprodukt ein leckeres Süppchen.) Tomatenscheiben werden auf die Fenchelscheiben gelegt, oben drauf Mozzarella. Mit schwarzem Pfeffer, Oregano und Kräutersalz würzen. 10 - 15 Minuten grillen. Lecker!

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

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Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

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