Sonntag, 5. März 2006

Das wär's gewesen.

Wir beide, du und ich.
Das wär's gewesen,
aber was geworden isses nich'.
Mein Laptop hat die Dauerinstallationssession letztens nicht überstanden. Ich bekomm es nicht mehr an. Wahrscheinlich ist ihm zu heiß geworden.
Tja, schade. Nun muß ich meiner Freundin sagen, daß ich ihr leider nicht mit einem Rechner dienen kann.

Zitierter Text: Wiseguys

Samstag, 4. März 2006

under pressure

Am gestrigen Bloggertreffen kamen wir u.a. auf die Reaktionen auf den Kellermeisterfluch, die japanischen Hauptstadthoteliers bei Patrick Kempf und das Schokoei bei Theo zu sprechen.
Was ist da los? Denkt man an die Fans der Hauptstadthoteliers und das Schokoei, so könnte man meinen, das sei eben die neue junge Generation. Was aber ist mit den Geschäftsleuten bei der Faxabzocke, die sich ums Verrecken abzocken lassen wollen (der Winzerblogger wurde nur so eingedeckt mit Anfragen und Angeboten)?

Die Antwort mag Stress sein. Zitat aus der Wikipedia:Die meist richtigere Einschätzung der Situation durch das Großhirn käme in der Gefahr oft lebensgefährlich langsam zustande. Das schematische Stammhirn hat in Stresssituationen Vorrang.

Die Gefahr kann man wohl in allen drei Situationen vernachlässigen, unter Stress stehen die Kandidaten allerdings. Und zeigen sensationelle Fehlleistungen. Es gibt die Redewendung "Im Eifer des Gefechts ...", das trifft es wohl.
Im Eifer des Gefechts um die Lösung lesen die Schüler Theos Postings nicht richtig. Er hat die Lösung nicht, verlinkt aber auf einen Lösungsweg eines 12jährigen Schülers (Theo könnte eh nicht mitmachen, erstens zu alt und zweitens studierter Mathematiker). Den Hinweis auf dieses pdf übersehen die Schüler und müllen die Kommentare zu.
Was die Fans betrifft kann ich zur Ursache nichts sagen, sie zeigen derweil dieselben Fehlleistungen. Sie sehen den Namen ihrer Band und "beglücken" den Bloginhaber mit hunderten Kommentaren, die nichts mit dem Posting zu tun haben. Möchten sie zeigen, wie hip sie sind? Möchten sie so sehr dazugehören? Ich weiß es nicht. (Vielleicht sollte man sie als Mini-Fans betrachten, analog zu den Mini-Rittern in Burg Schreckenstein).
Im Falle der Faxabzocke sind die betreffenden Geschäftsleute anscheinend so geil auf Geschäfte, daß sie jede Vorsicht außer acht lassen. Eigentlich sollte ihnen klar sein, daß unsere Welt keine heile Welt ist. Betrüger gibt es immer wieder, auch Faxabzocke ist nichts Neues. Brauchen sie so sehr die Beachtung von außen? Sobald ein Unternehmen als Anfrager draufsteht keimt die Hoffnung auf dicke Geschäfte?
Die Adressensammler im Falle der Pisa-Studie ab 40, die ich im vorigen Posting beschrieben habe, machen sich eben diesen Effekt zu Nutze. Sie nutzen streßauslösende Faktoren (das schlechte Abschneiden der Deutschen bei der Pisa-Studie, der kurzfristige Einsendeschluß, ...) um das langsamere und genauerer Großhirn der Adressaten auszuschalten und sie zur Fehlleistung der Herausgabe ihrer Daten zu bewegen.

Freitag, 3. März 2006

Pisa-Studie ab 40

Heut war es im Briefkasten, die Pisa-Studie ab 40. Eine Postkarte. Mit einem Rätsel drauf. Richtig ausgefüllt, kann der Teilnehmer gewinnen. Richtig ausgefüllt heißt natürlich auch sämtliche Adreßangaben samt Telefon und Geburtsdatum. Und nur wer rechtzeitig einsendet (bis zum 18.03. damit man auch ja schnell ausfüllt und nichts denkt) nimmt an der Verlosung teil.Nur vollständig ausgefüllte Karten nehmen an der Verlosung teil. Bitte nur eine Karte pro Haushalt. Teilnahme ab 40 Jahren, da die junge Generation bereits befragt wurde.Natürlich schreiben sie auch noch hin, daß der Rechtsweg ausgeschlossen sei und sie verschweigen, daß sie auf diese Tour an Adressen kommen wollen.
Wie sie darauf kommen, daß ausgerechnet die Generation ab 40 das nicht weiß? Hat mir schon meine Oma eingebläut (die ist schon über 20 Jahre tot), daß Preisausschreiben der Adressensammelei dienen. Na, den Wessis ist das klar, aber wer weiß, die das verschickt haben, sind das vielleicht Ossis? Wo liegt Quakenbrück (das ist die angegebene Adresse)?

Hö, Pisa ab 40, wessen Intelligenz wird da getestet?

weiter e-mail-injection

Heute nacht hatte eine weitere Attacke von e-mail-injection stattgefunden (> 6000 Mails waren zu löschen).
Ich nehm mal an, da war irgendwo mein gute html-Datei gespeichert, denn in der aktuellen Version meiner Homepage sind die Formulare deaktiviert. Nun habe ich auch bis auf weiteres (bis ich irgendwann den Code bereinigt habe) meine php-Formulare deaktiviert, denn das ist etwas, was nirgendwo gespeichert werden kann. Wenn man mails von meinem Server aus verschicken will, dann muß man schon meinen Server benutzen. Und so geht das nicht mehr.
Ich werd nun eine Weile warten und dann das Skript sicher machen. In der nächsten Zeit lohnt sich das nicht, aggressiv wie die Spammer sind (die scheinen das tatsächlich irgendwie geil zu finden).

Donnerstag, 2. März 2006

schmeckt wie Glühwein

Ich habe eine Blechtasse, in die ein halber Liter reinpaßt. Die nehme ich gerne zum Trinken.
Ich hab mir grad da drin einen Viertel Liter Tee (Marille, i.e. Aprikose) gemacht. Nach dem Ziehen hab ich den übrigen Himbeersaft von gestern (vom Himbeer-Quark) reingekippt.
Und jetzt schmeckt das - zumindest heiß getrunken - wie Glühwein (nur der Alk fehlt). Was tun die nur immer in den Glühwein rein, daß das genauso schmeckt? Glühwein ist ein Panschgetränk und ein Panscher (so nennt man die Giengener im Volksmund) bin ich ja.

Ha, ich hab grad bei den Kochpiraten nachgeguckt. Da panschen Leute durchaus diverse Früchte und / oder Fruchtsäfte rein!

Installation in mehreren Etappen

Auf meinem Altertümchen-Laptop (das mit dem Wackelkontakt) versuche ich gerade ein Linux zu installieren. Bei jeder Etappe komme ich weiter. Es geht nur etappenweise, weil bei diesem alten Ding mit längerer Laufzeit die Eingabegeräte versagen.
Eine Freundin von mit würde es gerne in Betrieb nehmen (sie braucht es fast ausschließlich für e-mail), aber das BS, das drauf war, war auf Englisch (hatte ich einem Freund zu verdanken, der gegen die Übersetzungen allergisch ist), was ihr nicht so zusagte. Ich wiederum hatte keine Lust, Windows draufzumachen, weil das so eine Ewig-Installation ist. Jetzt mache ich Linux drauf (ein älteres, das mein Altertümchen nicht überfordert). Wie gesagt, in mehreren Etappen. Ich hoffe, ich werde erfolgreich sein.

Nachtrag: Eine Etappe mit einigermaßen erfolgreicher Installation (einigermaßen, weil sie nicht bis zum Schluß durchgeführt werden konnte), wird immer von einer Nullrunde abgelöst.
Wunderbar.

Noch ein Nachtrag: Jetzt springt der Rechner nicht mal mehr an.

Montag, 27. Februar 2006

e-mail-injection

Meine Homepage ist Opfer von e-mail-injection geworden. Da wollen mich irgendwelche Irre als Spammaschine mißbrauchen. (Wenn man den Inhalt der meisten Spammails bedenkt, dann muß das auch zu 'ner besonderen Art von Sexualpraktiken gehören.)
Ich hoffe, sie haben bis jetzt nur mich zugespammt. Oh Mann, ich bin gerade dabei Mails zu löschen. Das sind > 22000!!!!! Bei den meisten steht als Betreff "undelivered mail returned to sender". Das heißt für mich hoffentlich, daß von meinen unschuldigen Formularen aus hoffentlich noch nicht weiß Gott wer zugespammt worden ist.

Ich werd mich wohl um PHP kümmern müssen, worauf ich im Moment überhaupt keine Lust habe (meine Formulare habe ich erstmal auf die Schnelle desaktiviert). XML interessiert mich grad mehr.
Zudringliches Pack diese Spammer.

Mittwoch, 22. Februar 2006

totus tuus

heißt auf deutsch "Ganz der Ihre", der Titel eines Buches von Connie Palmen.
Es geht um Salomon Schwartz und fünf seiner wichtigsten Frauen. Salomon ist tot, seine Frau wird von seinem Bruder tot aufgefunden. Sie ist ihm in den Tod gefolgt, denkt er.
Charlie bekommt den Nachlaß der Toten, eine Überfülle an Material über Salomon. Charlie ist Biographin, und statt sich zu freuen, ist sie erstmal sauer, daß die Tote ihr einiges an Arbeit abgenommen hat. Sie geht das Material dann doch durch. Interviews mit verschiedenen wichtigen Frauen in Salomons Leben, teils Geliebten, teils Weggefährtinnen.
Spannend fängt es an, immer langweiliger geht das Buch zu Ende, weil sich die Autorin allzusehr in Psychoanalyse und Freud verstrickt. Freud wird nicht ausdrücklich genannt, aber es dreht sich dauernd um den abwesenden Vater und die überfürsorgliche Mutter, da weiß man dann schon, woher der Wind weht.
Freud hätte die Autorin besser ruhen lassen, zumal die Psychoanalyse heutzutage schon sehr viel weiter entwickelt ist. Ich wollte gerade was draus zitieren, aber für mich ist das einfach verdrehtes Zeug. Das kann man nicht weitergeben.
Statt Freude an einem schönen Buch zu haben (wie es die Anfangsseiten verheißen haben) bin ich mal wieder zu dem Schluß gekommen, froh zu sein, nie Psychologie, Sozialarbeit oder Ähnliches studiert zu haben. Da muß man ja am Ende einen Hau bekommen!

Nachtrag: Ich hab ein bißchen im Internet rumgeguckt zu diesem Buch. Anscheinend verstrickt sich die Autorin deswegen so in die Tiefenpsychologie, weil sie damit Trauerarbeit leistet. Deswegen dreht sich das mit der Psychologie bei ihr wahrscheinlich auch so im Kreis.

Montag, 20. Februar 2006

Burg Schreckenstein

Ich hab - nachdem wir letztens über Bücher im allgemeinen und besonderen geredet haben und u.a. auf Kinderbücher zu sprechen gekommen sind und Oli meinte, daß die Streiche der Ritter in der Schreckenstein-Reihe einfach witzig seien - mal wieder ein Schreckenstein-Buch gelesen. Nach langer Zeit.
Ich wußte ja schon, daß die sich als Erwachsener ganz anders lesen als als Kind. Ich wußte auch, daß der Autor Oliver Hassencamp (soweit ich weiß, ist er vor etlichen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen) Kabarettist war. Und das merkt man dieser Schreckenstein-Reihe auch an. Besonders amüsiert hat mich die Beschreibung der Mini-Ritter (in dem Band, den ich las - Geflüster auf Burg Schreckenstein - gibt es auch das rosenfelssche Pendant dazu, die Mini-Hühner). Überall wollen sie dabei sein, wollen alles besser wissen und können, lauschen und spähen, wollen nichts verpassen, sind immer aus dem Häuschen und neigen dazu, nichts als Mist zu machen. Oliver Hassencamp beschreibt das nicht etwa in zarten Worten, nein, er geht folgendermaßen zur Sache:... steigerte Udo seinen Scharfsinn zu Rasiermesserqualität. Mich hat es natürlich gleich mal wieder an Borderline erinnert. (O ja, ich bin wirklich geschädigt.)
Typisch Kabarettist, die lieben Mitmenschen solcherart darzustellen.

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Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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