Montag, 12. Dezember 2005

Deine Website, das unbekannte Wesen.

Am Relaunch des Webauftritts von Heidelberg, sieht man, denke ich mal wieder, daß die Auftraggeber in der Regel keine Ahnung haben, was sie selbst von einer Website erwarten (ist halt in oder so) oder wie sie als Kunde das fertige Produkt bewerten sollen / können. Wäre ganz nett, wenn es für den Laien Hinweise geben kann oder so.
Möchte da jemand mit machen? Hat jemand Ideen?
Ich fange mal an, gleich mit was "Komplizierterem": Dem validen Code. Saubere Programmierung sorgt für bessere Wartbarkeit (die Technik verändert sich ja ständig, v.a. im IT-Bereich) und ist auch ein Hinweis darauf, ob der Web-Programmierer seine Sache versteht. Validatoren (v.a. der vom w3c) prüfen, ob der Code den Spezifikationen des w3c (von denen wird festgelegt, wie die html, die Sprache des Web, auszusehen hat) entpricht oder nicht (man kann nämlich auch mit ungültigem Code Websiten erzeugen, aber das sollte man besser lassen). Bei dem hier angegebenen Validator kann man entweder die Webadresse (= URL) eingeben (und das ist immer nur eine bestimmte Datei, niemals die ganze Site -> Pfui auf Frames), die bestimmte Datei hochladen oder den Quellcode eingeben. Validieren lassen und dann sieht man, was als Ergebnis ausgepuckt wird. Ganz schlimm ist es, wenn der Doctype fehlt oder der verwendete Zeichensatz nicht angegeben wird.
Mit dem neuen Opera kann man ganz einfach validieren lassen: Im Browser ein Rechtsklick mit der Maus, Klick auf "Überprüfen" und schon wird die Seite geprüft.

Will noch jemand mitmachen? Weitere Vorschläge für den Laien?

Strg + Alt = Alt Gr

Was man alles so lernt, wenn man sich nur endlich auf die Suche macht!
Ich war heute endgültig der Bedeutung einiger Tasten auf der Computertastatur hinterher.
U.a. anderem weiß ich jetzt endlich, was "Alt Gr" bedeutet: alternate graphic key. Weil man in einigen Sprachen sehr viele Zeichen benötigt.
Deutschsprachige brauchen meistens @ oder €. Und manchmal ist man verzweifelt hinter diesen Zeichen her.
Da hilft mir jetzt, daß ich nun weiß, daß die Tastaturkombination "Strg" + "Alt" oft identisch der einzelnen Taste "Alt Gr" ist. So tippt sich das € doch sehr viel leichter! (Mein Methusalem-Laptop stammte noch aus DM-Zeiten, also war das €-Zeichen noch nicht auf der Tastatur abgebildet, also mußte ich merken, wie ich an das Zeichen rankomme.)

Screenshot

Damit ich mir das endlich merken kann (ich weiß es immer nur dann, wenn ich mir brauche), wie man einen Screenshot macht, schreibe ich das hier mal auf.
Man braucht eine von den Sondertasten. Die, auf der "Druck" oder "Print Screen" steht. Na gut, das weiß ich ja alles schon. Was ich immer vergesse ist, wann man den gesamten Bildschirm in der Zwischenablage abgelegt hat und wann nur das aktive Fenster.
Den gesamten Bildschirm erhält man, wenn man nur auf "Druck" geht, das aktive Fenster, wenn man gleichzeitig die Taste "Alt" drückt.

Samstag, 10. Dezember 2005

Witz in den O'Reilly-Büchern

Die Bücher von O'Reilly sind bekannt für ihren Sachverstand. Oft sind sie Grundlagen-Bücher und tauchen tief in die Materie ein (und man hat dadurch Sachbücher von bleibendem Wert).
Was mich ansonsten an den Büchern dieses Verlags begeistert, ist der Witz (und hohe Sachkenntnis auch in der Anwendung), mit dem sie geschrieben sind.
Ich habe mir gerade bei terrashop ein Buch zu XP Hacks besorgt und es heute mal durchgeschmökert (und einiges angestrichen). Kein Geschwafel drumrum (ist ja hier in D so beliebt - aus Nichts ein Buch zu machen), Sachkenntnis, und dann wieder dieser Witz. Z.B. auf S. 64. Es geht um die Entfernung von (Windows-)Programmen, erfahrungsgemäß eine ätzende Sache. Der Autor meint hierzu Windows hatte schon immer ein Problem mit dem Deinstallieren von Software, und am schlimmsten ist es mit Windows-eigenen Dienstprogrammen wie [...] Manchen mag es nicht als Witz vorkommen, aber so sind diese O'Reilly-Bücher oft: Treffen ohne Umschweife den Nagel auf den Kopf.

P.S.: O'Reilly trägt auch zur Allgemeinbildung bei. Billy Joel singt in "Leningrad": "children lived in Levittown". Dank diesem Buch (S. 53) weiß ich nun, was das ist. Von einem Herrn Bill Levitt (Soldat) am Reißbrett entworfene Städte (Soldaten brauchen Häuser). Die betreffende ist eine Gemeinde kurz vor New York. Mehr Informationen gibt die englische Wikipedia.

Referrer-Spam

Ab und zu kontrolliere ich die Webstatistiken meiner Homepage. Mich interessiert dabei weniger, wer da wann wohin gesurft ist, sondern die Fehlermeldungen.
So auch heute wieder. Da sehe ich die Fehlermeldung "404", d.h. die gewünschte Datei wurde nicht gefunden. 15mal trat das auf, also hab ich mir ein paar Logfiles angeschaut, um der Sache auf den Grund zu gehen (und den möglichen Fehler zu beheben). Und wieder einmal habe ich festgestellt, daß mit meiner Homepage alles in Ordnung ist, Referrer-Spammer aber auf die Tour mit den Fehlermeldungen versuchen, auf sich aufmerksam zu machen.
Wenn das nicht lästiger Spam ist!

Samstag, 3. Dezember 2005

"Zusammen ist man weniger allein"

So lautet der Buchtitel eines köstlichen (und dicken) Buches von Anna Gavalda. Wer lieber zuhört: Es gibt es auch als Hörbuch, fünf CDs stark.
Vier Pariser, die das Schicksal zusammenspült, die sich gegenseitig aufhelfen. Paulette, die nicht ins Altenheim will und dort kreuzunglücklich ist. Franck, ihr Enkel, stets um sie besorgt. Ansonsten ist er Koch und seine Leidenschaften sind Motorräder und Frauen. Camille, hat aufgehört zu zeichnen, ist Putzfrau. Und noch Philibert, der so lebensfremd wirkt. Ein Adelssproß, Privatunterricht, gehemmt im Umgang mit anderen, als eine Art Hausmeister für ein Haus, um das ein Erbschaftsstreit geführt wird, eingesetzt.
Sie raufen sich zusammen und geben einander Lebensmut und Lebenssinn.
Ich kann aus dem Buch jetzt nichts mehr zititeren, da ich es schon wieder in die Bücherei zurückgebracht habe. Es steckt voller Witz und herrlicher Dialoge. Beispielsweise als Yvonne, eine Freundin Paulettes, diese abholen will, um gemeinsam zum Supermarkt zu gehen. Yvonne ruft, aber Paulette erscheint (mal wieder) nicht. Also schaut Yvonne im Garten nach. Nein, auch da keine Paulette. Also schaut sie durch ein Fenster. Da liegt Paulette auf dem Boden, in einer Lache. Yvonne ist entsetzt und schreitet zur Tat. Hausschlüssel hat sie keinen, also geht sie zum Gärtnerhäuschen und holt Werkzeug, um das Fenster einzuschlagen. Und steigt durch das nun kaputte Fenster ins Haus ein.
Man stelle sich vor, eine hochbetagte Frau klettert durch ein kaputtes Fenster!
Drin angekommen steht sie vor Paulette und meint: "Bist Du tot? Bist Du jetzt tot?"

Ausstelltaste für Touchpad

Ich hab ja nun mein neues Notebook (wieso nennt man PDAs eigentlich nicht Notebook, denn die sind eigentlich für Notizen), und als schönes Feature ist da eine Taste integriert, mit der man per Tastendruck das Touchpad ausstellen kann. Ich arbeite immer mit Maus, und da ist es nervig, wenn das Touchpad noch an ist, denn irgendwie berührt man es doch und der Cursor steht überraschenderweise sonst wo. So ein Touchpad kann man auch per Software ausstellen, aber eine Taste finde ich sinniger. Wenn man sein normales Mäuschen mal vergißt, braucht man ja das Touchpad (das leider ausgeschaltet ist), um die Software zu bedienen. Und heutzutage neigt Software dazu, eben nicht tastenfreundlich designed zu sein.

Mittwoch, 30. November 2005

Relaunch der Heidelberg-Site

Die Site www.heidelberg.de soll ab Donnerstag runderneuert im Netz stehen. Das hat sie auch wirklich nötig. Und sie schreien um Feedback! Ich glaub, den Schrei brauchen sie gar nicht loszulassen, wenn es nicht funzt und sie ihre Versprechungen (wie etwa Barrierefreiheit) nicht einhalten können, dann setzt es schon von allein Schelte.

Sonntag, 27. November 2005

Bücherflohmarkt

Weil wir (vhs-Orchester) heute (um 18.00 Uhr) ein Konzert im Augustinum (nobles Seniorenwohnstift) im Emmertsgrund geben, war ich am Freitag schon zur Generalprobe oben.
Die machen da gerade einen Bücherflohmarkt, habe ich dabei gesehen. Rechts vor dem Eingang zum Theatersaal sind die Bücher aufgebaut. Es gibt auch Schallplatten und Noten (hauptsächlich Klavier). Wenn man sich was ausgesucht hat, zahlt man an der Rezeption.
Am 3. Dezember ist noch ganz woanders Bücherflohmarkt, und zwar in der Stadtbücherei. Ich nehme mal an, wieder im Hilde-Domin-Saal. Das lohnt sich, denke ich!

Samstag, 26. November 2005

daily soap

Meine daily soap unter den Blogs, das Blog vom Mops, macht dicht (hab's deswegen auch schon aus der Blogrolle genommen). Letzter Eintrag am 24.11. Schon lange zuvor Sendepause, mit zwei Postings eines Kumpels gefüllt.
Dieses Blog ist daily soap. Mit Kai hab ich rumdiskutiert, was das wohl für ein Typ ist. Es gibt einige, die anzweifeln, daß das echt ist, was der da schreibt. Das sei doch nur erfunden.
Meine persönliche Meinung ist, daß er eben eine gefärbte Brille auf hat und dadurch alles sieht (den Jargon beherrscht er). Der Kumpel von ihm schreibt viel normaler, bodenständiger.
Ja, der Mops hört mit seinem Blog auf, weil in seinem Leben jetzt alles paletti ist. Er hat geheiratet und ein Kind adoptiert. Deswegen muß er sich jetzt nirgendwo mehr ausheulen.
Ich denke: Fortsetzung folgt, nur eine Frage der Zeit.

ein Altertümchen

Mein Laptop ist ein Altertümchen, hat volle fünf Jahre auf dem Buckel. Es war eines der ersten, die erschwinglich waren und es hat mir gute Dienste geleistet, durch dick und dünn.
Ich erinnere mich besonders an die Projektarbeit mit Marc. Marc war so einer. Unter seinen Kommilitonen für seinen Egoismus bekannt. Es geht die Saga um, daß er, als sie mal zu mehreren in einer langen Schlange vor dem Kino standen, er sich mit "Ich muß mal was fragen" entschuldigend vordrängelte, um dann Karten zu kaufen!
Mit dem Marc hatte ich also Projektarbeit gemacht. Er zitterte vor unserem Dozenten. Der legte Wert darauf, daß jeder selbst arbeitet (hat er auch recht, das hier war sowieos Informatik), und hat Faulenzer recht hergenommen (er wußte, was er tat). Wir hatten ein paar Fragen und weil Marc das Maul nicht aufbekommen hatte, habe ich gefragt. Und Marc hatte nun Bammel, daß der Dozent nun einen schlechten Eindruck von ihm habe (und ihn somit wohl auf dem Kieker habe) und das müsse er nun mit ihm ausdiskutieren. (Jedesmal, wenn ich das Wort "ausdiskutieren" höre, muß ich an Marc denken.) Mit Mühe und Not habe ich ihn am Telefon von diesem Vorhaben abgebracht.
Solche Sachen habe ich mit meinem treuen Laptop erlebt. Doch nun wird es alt und klapprig. Es hat einen Wackelkontakt. (Bis ich das herausgefunden hatte, habe ich es auf den Gärtner - MS - geschoben.) Da kann ich nichts mehr reparieren (repariere mal einer ein Laptop). Also bin ich auf der Suche nach einem neuen. Ich hoffe, ich finde einen würdigen Nachfolger (fünf Jahre, das ist was für ein Laptop!).

Samstag, 19. November 2005

nettes Bloggertreffen

Das war ein nettes Bloggertreffen gestern. Zu sechst waren wir, und haben uns gut verstanden. Die Zeit ist im Nu verflogen und der Theo hat den Kai und mich, da möglicherweise keine Straßenbahn mehr fuhr, netterweise nach Hause gefahren.
Die Location - die Bergheimer Mühle in der Bluntschli-Str. gegen über von der Volkshochschule - hat sich als gut erwiesen. Die Musik nicht zu laut, Schnitzelbuffet, wo man sich holen konnte wie man wollte, wir saßen gemütlich beisammen. Und außerdem ist es leicht zu finden. Und sie haben einen neuen, guten Koch. Vor einem Jahr war das ja noch anders, da war die Küche hundsmiserabel und ich denke, unter diesem schlechten Image leiden sie noch heute.
Kai und ich waren zuerst da (weil wir zu zweit waren, waren wir schon nicht mehr so aufgeregt), dann trudelte der Matthias ein. Nach ihm Jonas, Thomas und Theo, und damit war die Runde komplett.
War ein netter Abend, keine peinlichen Pausen, im Gegenteil, die Zeit verflog wie gesagt im Nu. Auf einmal machte das Lokal zu (wir hätten noch ewig weiterschwafeln können).
Wäre schön, wenn man sich auch mal so treffen könnte, auf einen Bummel über den Weihnachtsmarkt oder sonst was.
Und wir waren schon am Projekte-Auskochen. Mal sehen, ob das was wird oder ein Luftschloß (und Gesprächsstoff für uns) bleibt.

Konzert-Ankündigung

Ich hab ganz vergessen, Eigenwerbung zu machen.
Wen es interessiert: Am 1. Advent, So, den 27. November geben wir, also das vhs-Orchester Heidelberg, um 18.00 Uhr ein Konzert im Augustinum im Emmertsgrund. Auf dem Programm stehen Schubert "Ouvertüre in italienischem Stil", das vierte Hornkonzert von Mozart und die 2. Sinfonie von Saint-Saens.

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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Ich bin mit meinem Blog weitergezogen, zur (hoffentlich)...
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