Samstag, 12. November 2005

Was die Wikipedia so alles hergibt

Gestern saßen wir Quartettspieler in gemütlicher Runde zusammen. Es kam die Rede auf die Mode der Teenies, ihre Hosen so unerträglich herunterhängen zu lassen. Peter meinte, das nenne sich "Maurerdekolleté".
Weil ich nicht mehr wußte, wieviele e am Ende dieses Wortes sind, habe ich in der Wikipedia nachgeschlagen - und einen ausführlichen Eintrag über Dekolleté sogar mit Erwähnung des Maurerdekolletés gefunden!
Diese Wikipedia ist erstaunlich.

Donnerstag, 3. November 2005

Aenne Burda †

Aenne Burda ist tot, steht in den Nachrichten.
Irgendwie nicht zu glauben, daß sie sterben kann. Sie war in meiner Kindheit immer eine Institution, da meine Mutter - die mal Scheiderin gelernt hatte - viel für uns Kinder schneiderte.
Die Burda-Hefte - bekannt für ihre guten Schnitte - hatten sich bei uns gestapelt, und ich habe immer gerne darin gelesen.
Da gab es mehr als nur Schnitte zu bewundern. Strickanleitungen waren auch drin und viel zum Basteln. Als Kind hab ich viel gebastelt und mir bei Burda gerne Anregungen geholt, auch wenn ich die Sachen, die dort vorgestellt wurden, nie nachgemacht habe (ich habe keine Erinnerung mehr, ob und was ich nachgemacht habe - aber es war immer ein Vergnügen, sich die Bastelideen anzugucken).
Leckere Rezepte waren auch drin. Den "indischen Reissalat" habe ich immer zu Feierlichkeiten mit ins Jugendorchester gebracht (meine Güte, ist das lange her).
Und es hatte mir gar nicht gepaßt, als meine Mutter all die alten Schinken eines Tages ins Altpapier gab.
Oh ja, doch, einen Rucksack gab es da mal zu nähen. Nach bewährter Methode habe ich den angefangen (aus Resten, war schön bunt und hatte lange gehalten), möglichst getrödelt, sodaß meine Mutter - die darin viel fixer war - ihn fertiggestellt hat.
Hüte zum Häkeln in Eierwärmergröße habe ich auch nachgemacht. Aber mit dickerer Wolle, sodaß sie etwas größer gerieten (sahen gut aus). (Ich hoffe, zumindest diese Anleitung hat überlebt.)
Puppen zum Stricken. (Diese Anleitung hat es nicht überlebt.)
Ja, mit diesen Burda-Heften hatte ich mich irgendwie ausgetobt. Wären sie ein Spielzeug, dann würde man die Dinger für Kinder heutzutage werbewirksam mit den Worten anpreisen, sie regten die Phantasie an (und was dergleichen mehr heutigen Tags auf den Verpackungen von Spielzeug steht).

Dienstag, 1. November 2005

Hoax

Hoax ist englisch und bedeutet Schabernack, Schwindel. Das Wort ist in der Internetwelt zu einem feststehenden Begriff unter anderem für Ketten-e-mails geworden. Auf diese Ketten-e-mails fallen viele herein, es gibt sie zu jedem Thema. In "christlichen" Schneeballsystemen wird man aufgefordert, 10 Menschen heute zu erfreuen, indem man eben diese Mail weiterleitet. Zweimal schon dieses Jahr habe ich die Mär von kostenlosen Ericsson-Handys erhalten. Eine Microsoft-Verarschung war auch dabei (den Inhalt habe ich leider schon wieder vergessen - kann sein, daß es darum ging, die Marktstellung von MS auszubauen oder so).
Was ganz lustiges habe ich gestern beim Rumsurfen in Blogs entdeckt: Die GEMA (und die Angst vor ihr) wird durch den Kakao gezogen!Die GEMA hat arbeitslose Rechtsanwälte beauftragt, die Webseiten zu kontrollieren auf unangemeldete Hörproben.

Sonntag, 30. Oktober 2005

1. Bloggertreffen in Heidelberg

Am Freitag, 18. November 2005 um 19.00 Uhr starten wir zum ersten Bloggertreffen in Heidelberg.
Wer kommen will, Kontakt über kg. Wer sich bei ihm meldet, bekommt dann die genauen Daten, und wir wissen dann auch, wieviel Leute kommen (bis jetzt sind wir vier).
Da bin ich ja schon sehr, sehr gespannt! :-)

ping Poing Pinke-Pinke

In der Computerwelt gibt es den Begriff "ping" und bei den Blogs hier auch "anpingen".
Mit diesem "ping" wird überprüft, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist.
Vor Jahren hat das mal ein Doktorand seinen Kollegen erklärt. Nun stammte dieser Doktorand aus Poing. Welch nettes Wortspiel zu Ping. Und ein Kollege dachte gleich an die Bank in Poing. Daraus ergab sich dann: "ping Poing Pinke-Pinke".

Wert eines Blogs

Zur Zeit grassiert in Bloggersdorf die Mode, sich sein Blog schätzen zu lassen.
Also hab ich das auch mal gemacht. Und was stell ich fest? Es gibt mal wieder ein Bildchen und einen Code, den man sich in seinen eigenen Quelltext kopieren kann. Und in dem Code, da steht als plain text der angebliche Wert des Blogs. Plain text bedeutet natürlich, daß man dann zu dem Bildchen jeden beliebigen Dollarwert einsetzen kann.
Möööp, sehr wertvoll, die ganzen Blogs ;-)

Stimmbildung

Ein weiterer Begriff, der in den Suchbegriffen zu meinem Blog oft auftaucht, ist Stimmbildung.
Ich nutze die Stimmbildung, um mich mit dem Instrument "Stimme" vertrauter zu machen, mich besser auszukennen. (Mir kam es immer so vor, als sei Geigespielen so leicht, die Beherrschung der Stimme aber so schwer.)

Es-Dur

Ein Suchbegriff, unter dem mein Blog oft gefunden wird, ist "Es-Dur".
Nun, Es-dur hat drei bs als Vorzeichen, und zwar werden die Töne h, e und a um einen Halbton erniedrigt zu b, es und as.
Grundton dieser Dur-Tonleiter ist Es.

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Wie stimmt man eine Violine?

Unter diesem Suchbegriff ist mein Blog letztens von google gefunden worden.
Na, da werde ich das mal beschreiben.
Die vier Saiten werden in Quintabständen gestimmt, "Leitsaite" ist die A-Saite. Man nimmt dafür das A eines Klaviers, einer Stimmgabel (üblicherweise in 440Hz), eines Stimmgerätes oder einer Stimmpfeife.
Die Stimmgabel ist nur etwas für Leute, die Quinten hören. Ich habe früher immer meine Geige in Quarten gestimmt (ich dachte immer, nun sei es richtig, hab's überprüft, und dann war's doch wieder eine Quarte), deswegen habe ich es öfter mal mit der Stimmpfeife meines Bruders probiert.
Mit einem Stimmgerät stellt man eine bestimmte Frequenz ein. Auf der Anzeige sieht man dann, wie nahe die A-Saite (man kann das auch mit den anderen Saiten machen) an der bestimmten Frequenz ist.
Dann gibt es noch den Unterschied zwischen Feinstimmung und Wirbel. Die Feinstimmung benutzen meistens die Anfänger (und die, die es beibehalten wollen) und für die E-Saite gibt es in der Regel immer ein Feinstimmschräubchen. Wer geübter im Intervallhören ist, nimmt oft die Wirbel, wobei die Feinstimmschräubchen eine feine Sache sind, wenn man Wirbel hat, die trotz aller Bearbeitung (vom Geigenbauer, mit der Wirbelseife und was es alles so gibt), nicht so richtig sitzen wollen.
Von Zeit zu Zeit sollte man seinen Steg überprüfen. Stimmt man verstärkt mit den Wirbeln (mit den Feinstimmern), so neigt er sich irgendwann zum (weg vom) Griffbrett und sollte vorsichtig wieder gerade hingestellt werden. Auf keine Fall verrücken, nur aufrichten. Der Standpunkt des Steges ist wichtig für den Klang.
Ich hoffe, diese Beschreibung reicht, falls mich mal wieder jemand unter diesem Suchbegriff findet.

Montag, 24. Oktober 2005

nicht mal Nachsendeantrag

Mein ehemaliger Hoster, auf dem ich meine Website liegen hatte, ist unglaublich.
Mein KK-Antrag ist zurückgekommen mit dem Vermerk "Empfänger/Firma unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln". Ist das nicht heiß? Nicht mal einen Nachsendeantrag konnte er stellen! Und von der neuen Anschrift (die Firma firmierte dann unter dem Namen seiner Frau) wußte ich nichts. Die Website des Hosters war nicht zu erreichen (!) und bei der DENIC stand noch die alte Anschrift! (Die ich ja dann auch verwendet habe.)
Was bin ich froh, daß ich von diesem Heini weg bin.

Dienstag, 18. Oktober 2005

witziges Feature

Wenn man sich den Opera anguckt, dann sieht man, daß er vor Features nur so birst. Mir fiel das immer anhand des Menüpunktes "Ansicht" auf. Was man da alles einstellen kann! Heute nun habe ich zum ersten mal die rechte Maustaste betätigt. Und was finden meine Äuglein? Den Menüpunkt "Überprüfen". Entweder draufklicken oder das Tastaturkürzel Strg + Alt + V nehmen. Was passiert? Die Seite, die man vor sich hat, wird durch den Validator von w3.org geschickt! Wie praktisch!

nur halb so schnell

GEO.de informiert, daß es eine in der Musikwissenschaft (umstrittene) These gebe, nach der Komponisten zwar früher auch schon ihre Tempo-Angaben nach dem Metronom festgelegt haben, aber diese Schläge anders definiert waren. Heutzutage ist ein Schlag ein Schlag hin, und der zweite Schlag ist der, der zurück geht. Damals aber sei das so gewesen, daß als Schlag gegolten habe, wenn das Pendel einmal hin und zurück gegangen sei. Deswegen werden heutzutage die Tempo-Angaben oft falsch interpretiert und die Stücke viel zu schnell gespielt.
Das leuchtet mir ein (auch wenn diese Theorie in der Wissenschaft umstritten ist), denn so manches Stück ist so affig schnell, daß es schon für den Zuhörer nicht mehr nachvollziehbar ist.

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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