Tod und Zurückbleiben und so
Zur Zeit kann man einiges über den Tod lesen (Projekt „Tausend Tode schreiben“ beschreibt Isa hier). Der Marco – ob der von dem Projekt gewusst hat? - schreibt auch über den Tod.
Das bringt mich zu der Frage, was würde ich denn über den Tod und das Zurückbleiben schreiben? Was verbinde ich damit?
Dass es verdammt viel leichter geht, wenn man sich darauf vorbereiten kann. Der Tod nicht plötzlich kommt.
Es gab in den letzten zwei Jahren bei mir etliche Tode, und einige davon plötzlich. Nicht schön. Das Begreifen braucht dann so lange. Unfähig zu Entschlüssen.
Dabei tut dann die Trauergemeinschaft gut. Die fasst in Worte, was man noch nicht in Worte fassen kann oder beschliessen kann, oder, oder, oder. Mit denen zusammen man sich tröstet über das Unfassbare.
Wobei das Unfassbare nicht nur der Tod – der muss ja irgendwann kommen – ist, sondern auch das Drumrum. Wenn der tote Freund eingeäschert wird, obwohl er das gar nicht wollte. Zum Beispiel. Oder wenn sich irgendeiner der Angehörigen besonders stoffelig benimmt (davon kann ich Euch Lieder singen – aber ich will nicht, ich habe immer noch so genug).
Die Gemeinschaft macht den Tod erträglicher. Das gemeinsame Ausräumen der Wohnung hat eine gewisse Sanftheit an sich, eine gewisse Liebe. Obwohl es auch nicht so leicht ist. Die Wohnung verrät, wovon der Tote in seinem Leben noch geträumt hat. Worin er sich reingekniet hat. Bei manchem weisst Du, dass es keine Zukunft hatte. Und dann kannst Du Dich fragen, wovon Du träumst und denkst, es wäre zukunftsweisend, ist es aber nicht.
Und gut ist es, wenn jemand, der die/den Tote(n) gut gekannt hat, die Trauerfeier macht.
Gut ist es, wenn die Trauernden sich aktiv an der Trauerfeier beteiligen können.
Das ist so liebevoll, so vollen gemeinsamen Gedenkens. Das hat Wert.
Das bringt mich zu der Frage, was würde ich denn über den Tod und das Zurückbleiben schreiben? Was verbinde ich damit?
Dass es verdammt viel leichter geht, wenn man sich darauf vorbereiten kann. Der Tod nicht plötzlich kommt.
Es gab in den letzten zwei Jahren bei mir etliche Tode, und einige davon plötzlich. Nicht schön. Das Begreifen braucht dann so lange. Unfähig zu Entschlüssen.
Dabei tut dann die Trauergemeinschaft gut. Die fasst in Worte, was man noch nicht in Worte fassen kann oder beschliessen kann, oder, oder, oder. Mit denen zusammen man sich tröstet über das Unfassbare.
Wobei das Unfassbare nicht nur der Tod – der muss ja irgendwann kommen – ist, sondern auch das Drumrum. Wenn der tote Freund eingeäschert wird, obwohl er das gar nicht wollte. Zum Beispiel. Oder wenn sich irgendeiner der Angehörigen besonders stoffelig benimmt (davon kann ich Euch Lieder singen – aber ich will nicht, ich habe immer noch so genug).
Die Gemeinschaft macht den Tod erträglicher. Das gemeinsame Ausräumen der Wohnung hat eine gewisse Sanftheit an sich, eine gewisse Liebe. Obwohl es auch nicht so leicht ist. Die Wohnung verrät, wovon der Tote in seinem Leben noch geträumt hat. Worin er sich reingekniet hat. Bei manchem weisst Du, dass es keine Zukunft hatte. Und dann kannst Du Dich fragen, wovon Du träumst und denkst, es wäre zukunftsweisend, ist es aber nicht.
Und gut ist es, wenn jemand, der die/den Tote(n) gut gekannt hat, die Trauerfeier macht.
Gut ist es, wenn die Trauernden sich aktiv an der Trauerfeier beteiligen können.
Das ist so liebevoll, so vollen gemeinsamen Gedenkens. Das hat Wert.
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Moritz (Gast) - 2. Jan, 08:00
Trauerfeier
Wenn sich Betroffene an der Trauerfeier beteiligen, wird sie viel persönlicher und es fließen auch mehr Dinge über den Verstorbenen hinein. Außerdem ist es sehr wichtig, um von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu können.
Es ist natürlich immer sehr schwer, allerdings muss man versuchen gerade dann wieder sein eigenes Leben zu schätzen.
Grüße
Es ist natürlich immer sehr schwer, allerdings muss man versuchen gerade dann wieder sein eigenes Leben zu schätzen.
Grüße
Violine - 2. Jan, 10:09
Hast Du das schon erlebt, mit den verschiedenen Beiträgen? Es ist ja eigentlich eher selten, wenn ich das richtig verstehe.
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