Leben

Freitag, 24. August 2018

Berlin-Bilder

Ich war ja nun ein paar Tage weg in Berlin, und, wie gesagt, es hat mich voll geflasht. Fotos habe ich viele gemacht, weil ich es versprochen hatte. 360 insgesamt, davon hatte ich von 130 je einen Abzug machen lassen. Und von diesen 130 Fotos habe ich 12 auf Flickr eingestellt. Ihr dürft sie Euch gerne angucken.

Sonntag, 19. August 2018

(noch) nicht funktionsfähig

Mitten in diesen heissen Tagen hatte ich eine Woche Urlaub und bin fortgefahren (mit einer Freundin ins heisse Berlin). Zurückgekommen bin ich total geflasht und noch nicht tauglich für den Alltag und seine Mühlen. Abstand bekommen von jedwedem Klimbim. Und langsam geworden.

Wie lange dieser Zustand anhält? Ich merke, ich bin nicht mehr bereit für den Alltagsstress, ich will ihn nicht haben. Heute (Sonntag) nachmittag z.B. noch Ansagen für den Gottesdienst reinbekommen (die Deadline ist schon längst vorbei), also war ich genervt. Statt gleich zu denken (und ausschliesslich zu denken), dass das für den nächsten Gottesdienst ist.

Ich bin (noch) nicht funktionsfähig und nicht so schnell im Denken.

Freitag, 3. August 2018

Hauptritual an heissen Tagen

Mein Hauptritual an übermässig heissen Tagen ist: Die Wettervorhersage zu checken!
Wenn es über 30°C ist, dann freue ich mich über jedes Grad, das es kühler ist. Ich gucke aber auch dauernd und kann es nicht lassen.

Ein Freund hat mir erzählt, die Jetstreams tendieren mittlerweile dazu, über Deutschland zu parken (das war früher nicht), und die sind verantwortlich für ausdauernde Hochs (heisse Sommer) und Tiefs (kalte Winter).
Daran muss man sich erstmal gewöhnen! Kennen wir das doch hier gar nicht, wir kennen eigentlich nur wechselhaftes Wetter.

Im Moment freue ich mich auf die zweite Wochenhälfte nächster Woche. Da sollen die Temperaturen von abartig heiss auf heiss heruntergehen (dauerhaft, soweit ich das sehen kann). Ich hoffe, die Wettervorhersage bewahrheitet sich.
Bah, zur Zeit fühle ich mich wie von warmen Wickeln umwickelt.

Montag, 21. Mai 2018

Das Sofa aufräumen.

Bisschen was liegt noch verteilt auf dessen Oberfläche rum, dann kann man wieder draufsitzen.
Über Jahre war das Sofa meine Ablagefläche. Ich weiss gar nicht mehr, wie lange, aber schon etliche Jahre. Hauptsächlich Papier. Immer wieder habe ich Ansätze zum Aufräumen gemacht, habe dabei aber nur geschafft, dass es auf dem Sofa nicht das pure Chaos war. Ich neige dazu, mich auszubreiten (meine Mutter hatte früher immer gelacht, dass ich Zeug und Stifte sogar im Badezimmer hatte). In meinem Leben war so viel Sturm und Überanstrengung, dass ich nicht so viel Drive für Ordnung hatte, schon gleich gar nicht für penible. Seit einiger Zeit ist passabler Friede, und ich verliere mehr und mehr von der Anspannung, der Überanstrengung.

Wisst Ihr, ich komme nicht klar mit Leuten, die deutlich die Mitte verloren haben (wie auch immer deren konkrete Diagnose lauten würde, kämen sie zu einem Fachmann). Für mich ist das Stress, Anspannung, Verwirrung. Auch wenn ich mich vllt. an sich abgrenzen kann, man kann sich gar nicht so sehr abgrenzen als sei gar nichts. Ich jedenfalls nicht.
Und so merke ich jetzt - bei massiv veränderten Lebensbedingungen - wie ich immer gelassener und ruhiger werde. Die Welt einfach anders aussieht.

Ich habe so sehr aufgeräumt, dass mein Shredder im Moment nicht will. Er ist ein Altertümchen, und tritt nach einer Weile intensiven Arbeitens in Arbeitsstreik. Dann muss man ihn lassen, bis er sich wieder erholt hat.

Mittwoch, 14. März 2018

Eine Partei als Heil

Gestern, wieder im Café. Ein imaginäres Pling-Pling-Pling macht ein Gast, bittet um Aufmerksamkeit. Stille tritt ein. Ab April, meint der Gast, sei das Café in AfD-Hand und er werde der Türsteher sein.

Also, Satire. Das Café ist in kirchlicher Hand und wird es auch bleiben. (Für die, die es nicht kennen.)

Aber durchaus ernst gemeint, denn der Gast fühlt sich hier wohl und fühlt sich mit der AfD wohl und möchte beides zusammenbringen.
Der Gast ist keiner, der hohles Zeug redet, er denkt und redet differenziert. Und doch fühlt er sich bei der AfD wohl aufgehoben. Das ist seine Emanzipation, macht seine Seele heil.

Doch das ist etwas, was keine Partei schaffen kann. Egal welche. Ich weiss nicht, wie er dazu kommt (ich bin nicht die grosse Fragerin und in diesem Moment war ich eh überrascht), denkt er doch eben differenziert und gut Lebenserfahrung hat er auch.

Erstaunlich. Und bedenklich (auch egal, bei welcher Partei).

Dienstag, 13. März 2018

Feminismus - eine Zumutung für Männer?

Zugegeben, für eine Statistik taugt meine Aktion nicht.

Wie jeden Dienstag war ich wieder im Café und habe, weil ich das letzte Mal so entsetzt war, diesen Text hier für ein paar Männer zur "Weiterbildung", also als Diskussionsgrundlage mitgebracht.

Zweie guckten, und sind wieder weitergegangen, haben den Text ignoriert. Zweie haben ihn gelesen. Der eine - mein Kompagnon - hat es still in sich aufgenommen (und blieb nachdenklich zurück), der andere - ein guter Freund von mir, in der Kommunalpolitik tätig - hatte gleich einiges daran auszusetzen (z.B. Abschnitt zwei im zweiten Kapitel: "populistisch", den Terminus kann er gar nicht ab). Aber auch er war ins Nachdenken geraten und hat sich dann bei mir bedankt, dass ich so offen zu ihm war. So könne man dann zusammenkommen.

Zwei reagieren nicht (einer daovn ein ausgemachter AfD-Sympathisant), zwei sind erstmal entsetzt, geraten aber doch lange und nachhaltig ins Nachdenken.

Klar, keine Statistik. Aber diese Abwehr hat dann wiederum mich ins Nachdenken gebracht. Denn mir verursachte der Text überhaupt keine Probleme, ich kann ihn so unterschreiben. Dass Männererleben so anders ist als Frauenerleben, das hätte ich nicht gedacht. Denn die beiden, die den Text gelesen haben, sind von Haus aus aufgeschlossene, offene und reflektierte Menschen.

Donnerstag, 8. März 2018

Lest, Leute, lest!

Heute ist Frauenkampftag (so hängt es auf Plakaten in Heidelberg aus) und aus diesem Anlass - heute wird viel zum Feminismus geschrieben - verlinke ich auf einen Grundlagenartikel des Feminismus von der guten Antje Schrupp aufgetrieben, auf deren Artikel - auch grundlegend - im Freitag ich auch verlinke.

Liebe Leute, lest, Ihr Männer vor allem! Ihr braucht Euch nicht auf dumpfe Gefühle verlassen, beklommene Ahnungen, tradierte Feindbilder verlassen.

Lest, dann wisst Ihr, was der Feminismus tatsächlich ist!

(Und ich muss mich nicht fragen, wie ich Euer diskrimierendes Geschwätz umbiege, denn ich bin keine Therapeutin, das könnt Ihr von mir nicht erwarten.)

Worauf Petra nicht hoffen darf.

Petra fragt heute, worauf sie hoffen dürfe. Da heute Frauenkampftag ist, geht mir dazu Feministisches durch den Kopf.
Worauf Petra nicht hoffen darf, ist, jemals was anderes als starke Frau genannt zu werden. Hört sich toll an, eine starke Frau zu sein. Sie wuppt tatsächlich viel und zahlt aber auch viel.

Immer wieder werden Frauen "starke Frau" genannt, doch schwache Frau? Und wie sieht das mit den Männern aus, wird da jemals einer starker Mann genannt? Es gibt es schon, aber in anderem Kontext als bei Frauen, nämlich in der Politik. Putin wäre so einer.
Aber wäre Petra nun ein Peter, ja, was dann? Ich überlege. Ich denke, dafür hat die Gesellschaft keine Begriffe.

Auf Männerseite gibt es aber öfters den Schwächling. Das wird tatsächlich immer mal wieder gesagt oder gedacht. Über Frauen nicht.

Wir haben schon merkwürdige Rollenbilder.

Samstag, 23. Dezember 2017

Knoblauchbrot und anderes

Knoblauchbrot und inhalieren mit Salzwasser, das ist meine Medizin die Tage. Damit ich nicht zum Arzt muss. Bzw. dem sagen kann, was ich / dass ich was getan habe, um mich zu kurieren, falls ich doch hin muss.
Mir fehlt nicht grossartig was, aber die linke Nebenhöhle meint, sie müsse mir in den Zähnen ziehen. Nicht oft, aber wenn, dann nervt das gehörig. Ich weiss nicht mal, wovon das getriggert wird. Na ja, Treppensteigen in hohe Stockwerke, Risotto essen und was weiss denn ich.
Ich habe so etwas noch nie gehabt, und ja, beim Zahnarzt war ich schon. Ist ein Fall für den Allgemeinmediziner bzw. für den HNO-Arzt.
(Knoblauchbrot geht so: Auf eine Brotscheibe Frischkäse schmieren, und dann den Knoblauch in Scheibchen drauf legen. Essen.)

Noch was ganz anderes: Ab nächstem Jahr werde ich im Bachchor singen. Der Dirigent hat mich dazu eingeladen. Bin ja mal gespannt. Heute singen sie das Bach Weihnachtsoratorium, nächstes Jahr werden sie in drei Monaten die h-moll Messe von Bach proben und dann zur Aufführung bringen. Da werde ich mich ranhalten müssen! Huiuiui, drei Monate!

Sonntag, 3. September 2017

Zuviel putzen ist ungesund.

An all die Putzteufel unter uns: Zuviel putzen ist tatsächlich nicht nur ungesund, sondern die Putzteufel sterben gar eines früheren Todes!

Das haben Belgier rausgefunden (es ist eine belgische Studie) und der Deutschlandfunk Kultur verbreitet es gerade. Dort kann man es nachlesen bzw. nachhören.

Die Belgier sind mir sympathisch, das muss ich sagen.

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Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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