Das Sofa aufräumen.
Bisschen was liegt noch verteilt auf dessen Oberfläche rum, dann kann man wieder draufsitzen.
Über Jahre war das Sofa meine Ablagefläche. Ich weiss gar nicht mehr, wie lange, aber schon etliche Jahre. Hauptsächlich Papier. Immer wieder habe ich Ansätze zum Aufräumen gemacht, habe dabei aber nur geschafft, dass es auf dem Sofa nicht das pure Chaos war. Ich neige dazu, mich auszubreiten (meine Mutter hatte früher immer gelacht, dass ich Zeug und Stifte sogar im Badezimmer hatte). In meinem Leben war so viel Sturm und Überanstrengung, dass ich nicht so viel Drive für Ordnung hatte, schon gleich gar nicht für penible. Seit einiger Zeit ist passabler Friede, und ich verliere mehr und mehr von der Anspannung, der Überanstrengung.
Wisst Ihr, ich komme nicht klar mit Leuten, die deutlich die Mitte verloren haben (wie auch immer deren konkrete Diagnose lauten würde, kämen sie zu einem Fachmann). Für mich ist das Stress, Anspannung, Verwirrung. Auch wenn ich mich vllt. an sich abgrenzen kann, man kann sich gar nicht so sehr abgrenzen als sei gar nichts. Ich jedenfalls nicht.
Und so merke ich jetzt - bei massiv veränderten Lebensbedingungen - wie ich immer gelassener und ruhiger werde. Die Welt einfach anders aussieht.
Ich habe so sehr aufgeräumt, dass mein Shredder im Moment nicht will. Er ist ein Altertümchen, und tritt nach einer Weile intensiven Arbeitens in Arbeitsstreik. Dann muss man ihn lassen, bis er sich wieder erholt hat.
Über Jahre war das Sofa meine Ablagefläche. Ich weiss gar nicht mehr, wie lange, aber schon etliche Jahre. Hauptsächlich Papier. Immer wieder habe ich Ansätze zum Aufräumen gemacht, habe dabei aber nur geschafft, dass es auf dem Sofa nicht das pure Chaos war. Ich neige dazu, mich auszubreiten (meine Mutter hatte früher immer gelacht, dass ich Zeug und Stifte sogar im Badezimmer hatte). In meinem Leben war so viel Sturm und Überanstrengung, dass ich nicht so viel Drive für Ordnung hatte, schon gleich gar nicht für penible. Seit einiger Zeit ist passabler Friede, und ich verliere mehr und mehr von der Anspannung, der Überanstrengung.
Wisst Ihr, ich komme nicht klar mit Leuten, die deutlich die Mitte verloren haben (wie auch immer deren konkrete Diagnose lauten würde, kämen sie zu einem Fachmann). Für mich ist das Stress, Anspannung, Verwirrung. Auch wenn ich mich vllt. an sich abgrenzen kann, man kann sich gar nicht so sehr abgrenzen als sei gar nichts. Ich jedenfalls nicht.
Und so merke ich jetzt - bei massiv veränderten Lebensbedingungen - wie ich immer gelassener und ruhiger werde. Die Welt einfach anders aussieht.
Ich habe so sehr aufgeräumt, dass mein Shredder im Moment nicht will. Er ist ein Altertümchen, und tritt nach einer Weile intensiven Arbeitens in Arbeitsstreik. Dann muss man ihn lassen, bis er sich wieder erholt hat.
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