Freitag, 12. Oktober 2012

Köchelmann

Bei Kachelmann habe ich den Eindruck, der köchelt so vor sich hin.

Gestern war das Interview bei SWR1 Ba-Wü.
Ich war sehr erstaunt, als ich die Ankündigung beim Sender las. Dass er sich auch noch als Justizopfer sieht etc. Ein Buch hat er darüber geschrieben.

Ich verstehe nicht, was er sich von dieser Kampagne verspricht. Da gibt's kräftig Gegenwind. Nicht nur von EMMA, sondern auch in der Lokalpresse. Gerade in der rnz entdeckt: Kachelmann hat sich keine Freunde gemacht.

Im Zuge des Prozesses ist viel Staub aufgewirbelt worden. Immer mal wieder wurde klargestellt, was für eine schwierige Persönlichkeit er sein soll (habe keine Quellen mehr, d.h. eine schon, aber das ist nicht ein von mir erstelltes pdf, sondern von einem Sender). Seine Frauen belogen und betrogen und was nicht alles.
Wenn er ein Buch zum Prozess schreibt, dann wird das alles nochmals aufgewirbelt. Kann er ja eigentlich nicht wollen.

Nachdem ich aber den Artikel der rnz gelesen habe, weiss ich, dass er in dem Buch unsachlich um sich schlägt. Ein Köchelmann-Buch also.
Das tut seinem Ruf nun erst recht nicht gut. Die Gegenwehr kommt, ist an dem Artikel deutlich zusehen.

Er scheint nicht zu begreifen, dass er seine eigene Demontage betreibt.

Was passiert, wenn er es begreift? Wird er es je begreifen? Wird er sich die Kugel geben? Oder noch ein Buch herausgeben? Eine Sekte gründen?

Unerträglich, diese Buchschreiberei, für nichts und wieder nichts.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Französisch-Sprachtest

Ha! Da gibt's einen Gutschein für eine Sprachreise zu gewinnen! Das hat mich gelockt. (Weiss nicht, vielleicht hätte ich mich doch nicht locken lassen sollen. Da konnte man sich beim Ausfüllen nämlich einen Gutschein aus einem von 100 Versandhändlern zukommen lassen. Keiner hat mir behagt.)

Der Sprachtest ist von Brigitte woman. Wenn man sich ein bisschen umtut, dann sieht man rechts im Kasten (mit praktisch gar nicht vorhandenem Kontrast) den sogenannten Brigitte Sprachherbst mit weiteren Sprachtests in anderen Sprachen.

14 von 20 Punkten habe ich bekommen. Ich habe schon beim Ausfüllen gemerkt, dass ich ziemlich raten musste. Von der Bildung des Subjonctif habe ich keine Ahnung mehr. Und mit französischem Alltag habe ich gar nichts zu tun.

Freitag, 5. Oktober 2012

Leseempfehlung

Von Antje Schrupp auf FB aufmerksam gemacht, aber ich habe es eigentlich eh im Feedreader: Denken in Präsenz. Gespräche, Orte, Improvisationen

Dorothee Markert übersetzt ein Buch von Chiara Zamboni, Mitglied des italienischen Diotima-Philosophinnen-Kreises. Sie wollte es erst einfach nur zusammenfassend auf dem Blog veröffentlichen, hat aber gemerkt, dass in den Zusammenfassungen das, was sie so wichtig findet, nicht oder nicht so gut rüberkommt wie in der Übersetzung.

In dem hier vorliegenden Teil sind das Vorwort der Übersetzerin (kursiv gesetzt) und die Einleitung der Autorin.

Zwei Dinge möchte ich hier aus diesem Teil zitieren:
Aus der feministischen Revolution habe ich gelernt, dass ein wirklicher Bruch mit dem dominierenden Symbolischen – also mit den schon bestehenden Bedeutungen, durch die wir die Welt als bereits interpretierte präsentiert bekommen – dadurch bewirkt wird, dass Menschen sich treffen und mit denen diskutieren, die auch Unbehagen und Fremdheit verspüren und daraus ein gemeinsames Denken entwickeln wollen, und dass dies unter persönlichem Einsatz geschieht.
An solchen Zirkeln nehme ich gerne teil. Das merke und spüre ich immer wieder. Erst da wird Gemeinschaft wirklich lebendig, erst da fühle ich mich wohl.
Bei den Diotima-Treffen sucht jede Teilnehmerin alles in die gegenwärtige Beziehung einzubringen, was sie hat, alles, was sie ist. In den Seminaren wird das Zirkulieren des Geistes im Voraus behindert durch Vorschriften der Hierarchie, die unterschiedliche und daher festgelegte Positionen vorsieht für Referenten, Seminarleiter, Diskussionsleiter, für die Studenten, Doktoranden und das Publikum, falls vorhanden. Also eher so, als werde dort Schach gespielt.
Anmerkung: Die hier genannten Seminare sind die Seminare an den männerdominierten Unis.

Ich merke, dass ich bei solchen Zirkeln gerne diese Hierarchien durchbreche. Ich verstehe dieses steife Korsett nicht.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

ominöser Alumni-Club

Dieser ominöse Alumni-Club der FH Heidelberg macht mich neugierig.

Weil ich Fachübersetzerin werden will, denke ich, dass mir dieser Alumni-Club nützlich sein kann. Also versuche ich zur Zeit herauszufinden, was es mit diesem Club auf sich hat.

Aber wisst Ihr, egal welchen Abgänger ich frage, sie wissen alle nicht, was es mit diesem Club auf sich hat.
Ich habe einen meiner ehemaligen Dozenten angemailt. Keine Antwort.

Gestern nun habe ich eine aus dem Vorstand, die ich noch kenne (sie hat immer das Praktikantenamt und das Labor gemacht), angemailt. Bin gespannt, was da rauskommt.

Da hat wohl ein ehemaliger Kommilitone von mir recht, als er vermutete, dass dieser Alumni-Club ein Zombie-Club ist (er meint das in Anlehnung an die Zombie-Prozesse in Rechnern).

So langsam, aber sicher werde ich echt neugierig.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Zurück an die Uni. Juhuuuu!

Zurück an die Uni, juhuuu!

Gestern habe ich mich als Gasthörerin eingeschrieben. Bei den Fachübersetzern.

Juppdidu!!!!!

Sonntag, 30. September 2012

Radfahren

Radfahren. Seit einem Jahr mal wieder. Nur kurz in die Stadt.

Mein Gott, bin ich ungeübt. Dass Radfahren so anstrengend sein kann, hätte ich nie gedacht! Der Muskelkater wenigstens bleibt mir erspart.

Aber trotzdem. Alle anderen Radfahrer überholen mich. Bei denen geht das so flott. Ich verstehe es (gar) nicht (mehr). Mühsam quäle ich mich im sechsten Gang (mein Fahrrad hat acht Gänge, aber der achte ist seit neuestem für mich aussen vor - letztes Jahr ging das noch). Die anderen radeln so rund, so leicht, so ... Wie machen die das?

Wie man in einem Jahr runterkommen kann!

Nachtrag:
Heute tut mir wenigstens nicht mehr der Popo weh. Als ich Sonntag vor einer Woche aufs Rad gestiegen bin war das anders.
Habe also doch Fortschritte gemacht.

Samstag, 29. September 2012

hochsensibel - Kuddelmuddel

Seit über einem Jahr habe ich nun die Diagnose hochsensibel. Und nehme seither Rücksicht darauf. Das habe ich mein ganzes Leben lang nicht, habe mich ständig, ohne dass es mir bewusst war, einem Anpassungsdruck ausgesetzt.

Ich weiss ja nun, dass mir Eindrücke ganz schön aufs Haupt knallen. Und bin doch immer wieder überrascht, wie sehr sie mich überrennen.

Wie habe ich das nur mein ganzes Leben lang gemacht? Es war ein Leben voll der heftigen Eindrücke und voll grossen Stresses.
Ich weiss es nicht. Okay, man lernt es zu ignorieren, aber die Dinge sind trotzdem da und beeinflussen einen trotzdem. Das merkt man z.B., wenn Stress vorbei ist, von dem man dachte, man hätte ihn gut kompensiert. Aber wenn er dann weg ist, tatsächlich weg ist, dann fühlt man sich - zumindest ich, aber ich denke, anderen geht es genauso - sehr viel wohler. Und merkt, was für ein Ballast das war.

Und ansonsten merke ich immer deutlicher - als ob ich es nicht schon wüsste - dass es Vernunft nicht gibt. Kein Mensch ist vernünftig.

Anlass: Mit Freunden Stellenanzeigen durchgeguckt (samstags kommt immer der Stellenanzeigenteil in der Zeitung). Auf einer ganzen Zeitungsseite sind lauter kleine Stellengesuche des Jobcenters Rhein-Neckar.
Davon kommen die einzelnen Stellensucher auch nicht an ihre Jobs.
Seltsame Denk- und Vorgehensweise.

Und dann dachte ich zurück und an all das, was man so in Firmen etc. erlebt, was Freunde erlebt haben und erleben. So ein buntes Gemisch, so ein Allerlei, Vielerlei, Tausenderlei. Diese Jobcenter-Stellengesuche, das ist auch nur ein Teil unter dem Gewusel. Halt ein Teil, der dieses Gewusel nicht wahrhaben will.

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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