Samstag, 15. Januar 2011

noch ein paar Worte zur Empathie

Noch ein paar Worte aus der Wikipedia zur Empathie:
In der Psychotherapie bezeichnet der Begriff Empathie eine Strategie der Stimmungsübertragung vom Patienten auf den Therapeuten. Dadurch ist es dem Therapeuten möglich, die Emotionen und die Stimmung des Patienten bei sich selbst zu erleben und somit besser zu verstehen. Es ist ein aktiver Prozess des einfühlenden Verstehens. Dieser ist notwendig, weil Patienten belastende Emotionen in der Regel leugnen, ablehnen, bekämpfen oder vermeiden. Der Therapeut muss daher eine korrigierende, akzeptierende und wertschätzende Haltung einnehmen, damit er die belastenden Emotionen besser nachvollziehen und geeignete therapeutische Maßnahmen effektiver einleiten kann.
Sososo, jetzt verstehe ich einiges mehr. Vor allem die Haltung mancher Menschen mir gegenüber. So wollte mein Vater von mir partout nicht erkannt werden. Tss, wer weiss, vielleicht gibt er deswegen Ruhe?

wo er recht hat ...

Wo er recht hat, hat er recht. Ich kann dem Stephan nur beipflichten: Die Gestörten sind unterwegs

(Btw: habe mir gerade überlegt, das Ding hier unter "Glaube" abzulegen. ;-))

Nachtrag:
Nach Ilanas Kommentar unten habe ich mir überlegt, klarzustellen, um was es hier geht.

Muss ich gar nicht mehr, Stephan hat unten ausführlich dokumentiert.

Mittwoch, 12. Januar 2011

empfindsam

Meine lieben LeserInnen,

heute habe ich eine Frage an Euch, die mich sehr interessiert. Und zwar geht es um Empfindsamkeit.
In meiner Auseinandersetzung mit W. ist mir plötzlich klar geworden, dass es sich auf mich stark überträgt, wenn eine Person in meinem Umfeld - v.a. wenn ich direkt mit ihr zu tun habe - unter gefährlicher Anspannung steht, die in einer Psychose oder einem Burn-Out münden kann bzw. wo die Krankheit schon besteht.
Das ist ganz schrecklich für mich. Bis ich das immer begreife! Ich stehe dann selbst voll unter Anspannung, weiss nicht woher und drehe mich und drehe mich. Jetzt bei W. war ich zehn Tage lang gerädert.
Ich werde noch fachlichen Rat einholen, klar, trotzdem meine Frage an Euch: Wie geht Ihr mit Eurer Empfindsamkeit/Empathie diesbezüglich um? Habt Ihr irgendwelche Tipps? Sind alle willkommen, denn für mich ist es wirklich eine Leidenstour. Wobei ich schon mal froh bin, überhaupt zu wissen, dass ich so empfindsam bin.

Dienstag, 11. Januar 2011

Scheitern

Scheitern ist, was Du daraus machst ... kam es heute von tiniaden auf twitter.

Abgesehen davon, dass ich ihn bzw. seine Retweets heute ein ums andere Mal selbst retweeten könnte, lässt dieser eine Tweet mich an einen Bekannten denken. Und an die Nachkriegszeit.
W. ist Jahrgang 52. Und wird mir langsam lästig. War eine nette Freundschaft. Dachte ich, aber irgendwie hat sich das gewandelt. W. ist nicht mehr der, der er zu Anfang war. Der, der er zu sein schien.
Nun, bösartig ist er nicht geworden und ich habe mir auch keinen Loverboy angelacht. Soweit sind wir noch lange nicht (werden wir auch nie sein). Aber letztens kamen die berühmten Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Und ich habe mich hingesetzt und nachgedacht.

Tja, die Nachkriegsgeneration. Die Liebe nicht gelernt, mit dem eigenen Herzen (und das von anderen) nicht umzugehen gelernt, von Seelenpflege keine Ahnung. Und immer machen wollen, machen, machen, machen. Keine Achtsamkeit. Machen, machen, machen, ans Ziel kommen wollen, unbedingt. Den Weg nicht achtend. Keine Schwäche zugeben, immer starker Mann (das vor allem) und starke Frau sein.

W. ist einsam. Besser, er fühlt sich einsam. Denn in der Regel ist man so einsam, wie man sich fühlt, hat mit der Zahl der Kontakte nichts zu tun.
Mit seiner Freundin ist er unzufrieden. Dabei haben C., F. und ich die beiden schon miteinander erlebt. Eindeutig ein Paar (auch wenn sie sich immer noch siezen).
Und mir hat er mal ganz verzweifelt gesagt - so richtig verzweifelt ist es aus ihm rausgebrochen - ich sei ja freundlich und alles, aber so distanziert!!!! (Ich bin nicht distanziert, ich betüttel ihn nur nicht.)

Tja:
Scheitern ist, was Du daraus machst ...
(Und mir gegenüber hat er behauptet, er hätte nie eine Midlife Crisis gehabt. Nun, wie mir scheint, steckt er mitten drin und merkt es nicht.)

Montag, 10. Januar 2011

Stillleben

Das kann man wohl auch als Stillleben bezeichnen:

Der Vorgänger hat schon aufgegessen, liegt nur noch die Zitrone da. Und der rechte, der kommt gerade vom Essen-Kaufen. Portemonnaie und Schlüssel liegen noch auf dem Tablett.
Essen ist zwar keines mehr auf den Tabletts - wie es sich eigentlich für ein Stillleben gehört - aber alles dreht sich drum, im Vorher und Nachher.

Samstag, 8. Januar 2011

innen und aussen

Das kennen wir doch alle mit den Fotos von uns selbst, dass wir die nicht leiden können. Weil wir alle anders aussehen als wir uns fühlen.

Das ist mir heute mit einem Hund passiert. Sah aus wie die kleine Ausgabe einer widerwärtigen Kampftöle:

So wirkt er von aussen.

Er kann aber auch ganz anders, besonders wenn er sich bewegt. Seine Bewegungen wirken süss, verspielt. So guckt er hier auch, ganz lieb:

Mittwoch, 5. Januar 2011

den Weissabgleich entdeckt

Ich habe an meiner Kamera den Weissabgleich entdeckt. Jetzt fotografiert es sich doch gleich ganz anders. Wunderte mich immer, warum die Kamera so lange für eine Aufnahme brauchte. Tja, der Weissabgleich! Jetzt sehen die Bilder auch endlich so aus, wie sie in der Natur aussehen.

Ohne von mir eingestelltem Weissabgleich:

Das Foto ist eigentlich in dunkler Nacht erstellt. Hier erscheint alles so erleuchtet, was überhaupt nicht stimmt. Und da das Foto nicht im raw-, sondern im jpg-Format aufgenommen wurde, kann ich da auch nachträglich nicht viel dran ändern.

Mit von mir eingestelltem Weissabgleich:

Okay, den Exposure Value hätte ich hier noch ein bisschen höher stellen können, aber das wird noch. So sieht die Gegend aber real aus. Vielleicht ein kleines bisschen zu duster, aber es ist da nachts wirklich stockduster, und ich finde es faszinierend, wie da - wie aus Höhlen - aus den verschiedenen Fenstern das Licht scheint.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

ich freu mich auf ...

... auf einen Fotokalender mit Fotos von Herrn K, Vorname Stephan.
Stephan ist eine Bloggerbekanntschaft, der auch mal hier in Heidelberg gelebt hat. Und seine Fotos gefallen mir einfach. Ich finde, sie erzählen Geschichten.
Fotos von ihm kann man auch auf ipernity und auf flickr bewundern.
Und weil er eben auch Akt-Fotos macht, warnt er gleich bevor man massenbelichtungswaffen betritt, dass Menschen, denen Akt-Fotos aus welchen Gründen auch immer nicht passen, sich vom Acker machen sollen. (In seinen eigenen Worten natürlich, guckt's Euch an.)

Ich freue mich jedenfalls sehr, denn ich selbst kann so nicht fotografieren. Nicht nur, weil mir die Ausrüstung fehlt. Denn das lohnt sich für mich gar nicht, weil ich viel zu selten fotografiere. Und Übung braucht man schon.

Suche

 

Herzensdinge

Hier stand mal was zu Liebe und Verliebtheit. Jetzt hat es sich doch überlebt.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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