Auf twitter geht's lustig zu. Vor allem denken viele, sie hätten das Geschäftsmodell, wenn sie sich einem anbiedern, sprich sich bei einem als Follower eintragen. Man ist ja neugierig und guckt, v.a. wenn man wenige Follower hat und man bekommt ja auch die e-mail-Benachrichtigung.
Ein Schmuddelmensch ist mir sogar gefolgt, hat mich entfolgt und mir dann wieder zu folgen, sodass ich nochmal eine e-mail-Benachrichtigung bekam. Richtig aufdringlich.
Anscheinend wirkt das auch, denn diese Spammer - ich nenne sie jetzt mal so, denn aus meiner Sicht sind sie das - folgen selbst nicht nur oft tausenden - wirklich tausenden - von Leute, sondern es folgen ihnen auch wiederum viele.
Seltsam.
Violine - abgelegt unter
Olles - 18. Jun, 09:55
Hier zum sauguten
Video
via
Text und Blog.
Danke, Markus, für diesen Beitrag. Den sag' ich natürlich sofort weiter!
Violine - abgelegt unter
Blog - 15. Jun, 06:29
Public Viewing, Dosenbier und Eis - was soll das für ein Patriotismus sein? Man kann ihn mögen oder nicht, aber es ist keiner, der sich mit einer politischen Botschaft verbindet.
Man kann die Nationalhymne singen und ist deshalb kein Nazi. Und man kann sie genauso gut nicht mitsingen. Das ist nur ein Lied, Deutschlands Beitrag zum internationalen Fußball-Chansonfestival.
Man kann nicht Gesellschaft verändern, wenn man im Kern das Gefühl hat, man muss gegen die Gesellschaft sein.
So sitzen alle vor dem Fernseher und sagen: Aha, denen kann man nicht glauben. Aber das ist letztlich eine autoritätshörige Haltung, mit der man sich in die Rolle zurückzieht, dass man keine Wahl habe.
Die 68er waren immer schon da gewesen, haben vieles besetzt und gezeigt, dass vieles nicht funktioniert: Freie Liebe endet im großen Unglück, freie Drogen in der Abhängigkeit und politischer Aufruhr im Terrorismus.
Die Leute wählen nur noch irrtümlich CDU. Und das muss man ihnen sagen.
Ich sage jetzt: Ihr könnt super Fußball gucken, aber dann will ich auch, dass ihr offen darüber redet, was ein Gemeinschaftsgefühl mit der nationalen, faschistischen Verengung gemacht hat.
Quelle:
Besser Bier als Blut und Boden
Violine - abgelegt unter
Blog - 14. Jun, 17:07
Der Sound der diesjährigen WM
Ein treffender Toon von
Lisa. Diese Tröten!!!!!!!
Violine - abgelegt unter
Sport - 14. Jun, 07:03
"One step too far", das ist der Titel eines sehr guten
Videos zum Thema sexuelle Belästigung. Angucken!!!!!!!
via
Sammelmappe
Liebe Claudia, ich finde dieses Video so wichtig, deswegen mache ich sozusagen einen "Blog-Retweet".
Violine - abgelegt unter
Olles - 12. Jun, 19:50
Habe einen Verehrer - oder wie man das nennen soll - an der Tankstelle, an der ich immer auf dem Weg zu meiner Gemeinde vorbeigehe.
Er ist Servicemann dort.
Und ich kann es nicht leiden, wenn ich einfach überfahren werde. Ich kenne den Kerl gar nicht - er interessiert mich auch nicht - und ich soll mich einfach mit ihm verabreden? Nicht nur einmal, sondern öfters?
Er könnte doch auch einfach in die Gemeinde kommen. Die ist nebenan und ein guter Treffpunkt. Nicht nur ein guter Treffpunkt für den Gottesdienst sondern auch sonst ein guter Treffpunkt.
Ich kenne mich mit diesen Hauruck-Verabredern nicht aus. Ist nicht meine Welt. Muss ich mir was dabei denken, dass er mir so sehr reingedrückt hat, dass er Masseur ist? Und dass er das für seine Freunde umsonst macht? Oder hat er einfach nur so geredet, weil er nicht von hier, sondern von Stuttgart ist?
Na, an der Tankstelle gehe ich fürs nächste nicht vorbei. Nehme einen anderen Weg.
Violine - abgelegt unter
Olles - 11. Jun, 11:56
Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe.
Galater 5,13
Übersetzung: Schlachter 2000
Denkt zum Beispiel an die freie Liebe der 68er. Die der Pädophilie Tür und Tor geöffnet hatte.
Nachtrag:
Das gilt auch für den Neoliberalismus.
Violine - abgelegt unter
Glaube - 9. Jun, 22:29
Was machen, wenn ein Mensch, den man kennt, auf irgendeine Art psychisch erkrankt oder gestört ist? Was machen, wenn der grösste Teil des Umfelds das nicht erkennt?
Ein Bekannter von mir hat das - Vater depressiv, in der Familie hat es ausser ihm niemand erkannt oder wahrhaben wollen - so gelöst: "Steiget mir in d' Dasch!"
Und hat sich von ihnen - zumindest für eine Zeitlang - getrennt.
Bleibt wirklich immer nur die Trennung? Wobei die Trennung nur allzuverständlich ist, will man nicht hohe Kosten zahlen. Hohe psychische Kosten.
Wie erlebt Ihr das? Wie löst Ihr das für Euch?
Violine - abgelegt unter
Leben - 7. Jun, 16:22