aus der Provinz

Montag, 25. Juli 2016

Das ach so idyllische Landleben

Cosima hat vor kurzem über das idyllische Landleben gebloggt, das sie mit einer gewissen Distanziertheit betrachtet. Sie soll bei dieser Distanziertheit bleiben, denn ich habe Sonntag nacht eine ganz und gar ausgeschämte email (auf meine Frage eine Woche vorher, ob ich sie im August besuchen könne) aus der Provinz erhalten, die angeblich von meinem Bruder stammt, aber der Stil ist ganz der seiner Freundin:in das vordere Häuschen ist der Sohn von Elke (Name geändert) eingezogen, daher können wir Dir leider keine Unterkunftsmöglichkeit anbieten. Sind das nicht Herzchen? Fehlt bloss noch, dass ich gesiezt werde und dass da - wie bei einem Amtsschreiben üblich - eine Rechtsbelehrung drunter steht.

Ja, ja, das ach so idyllische Landleben.

Mit denen will ich nie wieder was zu tun haben. Jetzt reicht es endgültig.

Nachtrag:
Ich habe mit meinem Bruder telefoniert. Die Mail stammt tatsächlich von ihm selbst. Und er findet sie ganz normal.

Ich bin froh um meine Freunde und Verwandten, die mir ordentliches Feedback gaben und geben. Ich würde mich sonst selbst für irre halten.

Montag, 8. Juni 2015

Souvenirs, Souvenirs

Als Souvenir für eine Woche Urlaub auf der Ostalb (Schwäbische Alb) habe ich mir eine Flasche Wein gekauft.

Das mag sich nun komisch anhören, denn auf der Ostalb wächst kein Wein. Aber ich war bei meiner Verwandtschaft, und die wiederum trinken Wein aus der Verwandtschaft. Wein aus Waltershofen (bei Freiburg eingemeindet). Und der ist soooo lecker, ich kann Euch nicht sagen!
Normalerweise bzw. oft habe ich bei Weinen den Eindruck, sie zerfallen in ihre einzelnen Geschmacksbestandteile. Der vom Tuniberg aber, der ist rund. Und einfach lecker.
Wen es interessiert: Man bekommt den Wein der Winzergenossenschaft Waltershofen beim Weinhof Dangel. Ihr werdet es nicht bereuen!

Wir hatten heisse Temperaturen bei Tante und Onkel und es war so nett, besonders mit einer Weinschorle und dem Nachbarn als Besuch. Also habe ich mir hier einen trockenen Weisswein besorgt (aus Schriesheim). Weisswein, weil ich Weisswein am Liebsten mag und trocken, weil meine Tante keinen süssen Wein trinken darf.

Samstag, 10. August 2013

So sieht Vintage aus.

Tja, der Maximilian Buddenbohm, der war gerade auf einer Gartenparty in einem Ort mit Namen Nienstedten.
Als Fazit tweetet er: "Modisch gesehen bin ich nach dem Nienstedtenbesuch noch im Schockzustand. Lachsrosa Twinsets an jungen Frauen. Ich hatte ja keine Ahnung."

Dass Ihr's nur alle wisst, das ist Vintage. Mode von anno dunnemals. Die Wikipedia sagt dazu: "Kleidung im Stil der 1930er bis 1970er Jahre"

Na klar, da tragen junge Dinger dann Omis Twinsets auf, ganz klar. (Ist auch nicht mein Ding, muss ich zugeben. Fehlt noch der Nierentisch.)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Angst?

Heute nachmittag mit einem Freund telefoniert und nochmal das unglaubliche Geschehen um meinen Bruder und die Trauerfeier diskutiert. Und was wohl hinter diesem abstrusen Verhalten steht.

Da kann man viel diskutieren, weil mein Bruder ja nichts sagt. Das öffnet Tür und Tor für vielerlei Spekulationen. Aber alles in allem benimmt er sich wie einer, dem das Wasser bis zum Hals steht. Der fünf oder mehr Bälle in der Luft hat und eifrig bemüht ist, alle in der Luft zu halten. Was natürlich nicht geht.

Frage mich keiner, was da los ist.
Der Freund jedenfalls hatte noch einen Punkt aufgebracht: Dass mein Bruder Angst vor mir habe.
Angst? Wieso? Ich habe ihm nie irgendetwas getan. Klar, die Propaganda von meinem Vater, der mich immer mit meiner Mutter verbunden hat. Und meine Mutter hat laut meinem Vater den Teufel im Leib.
Aber das muss man doch nicht übernehmen? Er müsste mich doch besser kennen!
Oder woher sonst sollte diese Angst kommen? Sie ist durch nichts gerechtfertigt.

Wenn Ihr mich fragt: Er hat sich in irgendwas - vielleicht auch in mehreren Sachen - allergründlichst verheddert. Und kann das, wie der Rest der Familie auch, nicht zugeben, geschweige denn sich Hilfe holen.
Okay, das ist dann sein Problem.

Nachtrag:
Vielleicht Angst davor, dass ich recht haben könnte. Womit auch immer, das weiss ich nicht. (Im Raume steht natürlich der Vater, wie ich ihn sehe. Dass das stimmen könne. Und dass er sich da gewaltig verrechnet. Aber andere Dinge können es auch sein. Was weiss ich.)

die Seife

Meine Mutter hatte mir in eines ihrer seltsamen Carepakete Seife geschickt.

Ich hatte das nicht verstanden. Okay, es war gute Seife. Nur: Ich brauche keine Seife. Ich habe Seife. Wie kommt sie dazu, mir Seife zu schenken?

Sie hat die Seife nicht mehr gebraucht. Sie wusste, dass sie nur noch wenig zu leben hatte. So komme ich zu der Seife.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Familie

Ich habe mich heute wieder jenseitig über meine direkte Familie aufgeregt. Ich erzähle jetzt nicht, was es war. Das mit dem rabenschwarzen Wahn hatte ich ins Blog gesetzt, weil ich so Panik hatte.

Ich wollte bloss sagen, falls hier Verwandtschaft mitliest: Mit der Verwandtschaft kann ich, da freue ich mich sehr, wenn ich mit ihnen zu tun habe. Aber meine direkte Familie ist für mich regelrecht ein Kulturschock. Und ehrlich gesagt, möchte ich gar nicht nachforschen, was das für eine seltsame Kultur ist. Mehr als Schock kommt da für mich nicht raus.

Das einfach mal so als Statement.

Freitag, 4. Januar 2013

Trauerfeier

Ob die Trauerfeier etc. für meine Mutter noch stattfindet?

Mein Bruder hat sich seit dem 07.12., als er mich angerufen hat, um mir zu sagen, dass sie tot sei und dass er sich um die Beerdigung kümmern würde, nicht mehr gemeldet.

Ich finde das nicht normal. Es hat sich auch sonst keiner gemeldet. Was ich auch nicht normal finde.

Samstag, 29. Dezember 2012

"Frauen altern besser"

"Frauen altern besser als Männer," war Lias Kommentar, als ich heute beim Stricktreff von den Fotos vom Jahrgangstreffen erzählte. Eine ehemalige Schulkameradin, Silja, hat mir den Link geschickt.
Ich habe dieses Klassentreffen erst jetzt entdeckt, nicht an Pfingsten, weil Silja mich über FB angeschrieben hatte und dieses FB, nun ja, das hatte die Mails umorganisiert. Ich hab's also erst jetzt gesehen.

Es hat gedauert, bis ich da jemanden erkannt habe. Silja habe ich gleich erkannt, sie hat sich sehr gut gehalten. Was mir allerdings zuerst auffiel: Die sehen so dermassen erwachsen aus! Meine Güte.
Zum Erkennen musste ich die Fotos alle anklicken (sie erscheinen dann in gross). So bin ich die ganzen Galerien durch. Von den Frauen habe ich dann etliche erkannt. Von den Männern ganz wenige. Wie Lia sagt: "Frauen altern besser als Männer".
Bei einer war ich sehr erstaunt: Die sieht aus wie Alexandra, eine Cousine väterlicherseits, die bei Freiburg wohnt. Die Alex hat aber mit Giengen nun wirklich nichts zu tun (und zu diesem Zeitpunkt war sie, glaube ich, noch mit ihrer Familie in China). Ich musste mehrmals gucken. Wer da abgelichtet ist, weiss ich nicht.

Wie geht es denn Euch so mit Jahrgangstreffen? Seht Ihr die alten Schulkollegen gern? Dieses Treffen war anscheinend sehr nett. Wie geht es Euch mit Euren Treffen?
Ich selbst habe nie Wert darauf gelegt. Die Lebensweisen waren auch so unterschiedlich. (Sind sie vermutlich immer noch.)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Übungsfeld

Ich bin nochmal ziemlich runtergekühlt, wenn auch nicht ganz, und nehme meine werte Familie als Übungsfeld.

Es ist nicht gerade das Milieu, in dem ich mich normalerweise rumtreibe, aber an sich gibt es solche Systeme - in den verschiedensten Gruppen, nicht nur in Familien - leider allzu oft. Man kommt nicht drum rum.

Also: Übungsfeld. (Ehrlich gesagt, ist es das für mich eigentlich schon längst.)

Dienstag, 18. Dezember 2012

am Ausdampfen

So unverhofft wieder aus nächster Nähe mit meinem Vater konfrontiert zu werden, hat mich ziemlich in Rage gebracht. Weil der Mann eine ziemliche Laus sein kann. Und ich von ihm genug habe. Weil alles nichts bringt bei ihm.

Nun ja, langsam dampfe ich aus. Der Rest der Verwandtschaft ist ja okay.

Aber nicht nur das. Ich denke, ich habe es immer gut gemacht mit ihm. Nur wusste ich halt nicht, dass bei ihm so gar nichts zu holen ist und habe mich dann doch noch angestrengt. Aber das werde ich nicht mehr machen. Wenn dann er und die Leute, hinter die er sich steckt (so etwas macht er mit Vorliebe, besonders dann, wenn er weiss, dass er auf dem direkten Weg seinen Willen nicht bekommt - es finden sich immer irgendwelche bekloppten "Vermittler" im Missionseifer) eingeschnappt sind, dann ist das deren Problem. Nicht meines.

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Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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