Literatur

Samstag, 24. März 2018

Geschichte in uns

Ich glaube, diese Überschrift hatte ich schon einmal. Es ist eigentlich ein Buchtitel, aber um dieses spezielle Buch geht es mir eigentlich nicht, uneigentlich schon.

Ich hatte "Geschichte in uns" gekauft und gelesen, um mehr über die Auswirkungen des dritten Reiches zu lesen und zu verstehen. Die Menschen reden allgemein vom Krieg, doch der Krieg war/ist für mich nur die Konsequenz aus diesem schlecklichen System, das den Hass zelebrierte, den Tod.

Und so ist das Buch von Carolin Emcke "Gegen den Hass" für mich ganz stark ein Buch, das eben die Traditionen dieses Hasses erklärt. Denn das ist meiner Meinung nach das, was vom Dritten Reich weitergegeben wird - auf welche Art auch immer. Die Arten können verschieden sein, egal ob Mitläufer, Täter oder Opfer. Es ist dieser unglaubliche, alles erdrückende Hass. Es mag Angst sein, Verwirrtheit, Verstörtheit, Rassismus, Sexismus, ... Egal, wie diese "-ismen" alle heissen, aber sie sind prägend für unsere Gesellschaft (sämtliche anderen Gesellschaften, die meisten, wahrscheinlich auch - ich weiss nicht, was Menschen an Hass so toll finden, aber überall ist er zufinden, in organisierter oder unorganisierter Form).

Ja, das eigentliche "Geschichte in uns" ist "Gegen den Hass".

Mittwoch, 21. März 2018

saugutes Buch von Carolin Emcke

Es ist das Buch Gegen den Hass, erschienen beim S. Fischer-Verlag. Ich weiss nicht, warum ich es ausgerechnet jetzt gelesen habe, ja, extra gekauft und nicht bei der Stadtbücherei ausgeliehen.

Und tatsächlich, es ist gut, dass ich es gekauft, nicht ausgeliehen habe, denn ich habe mir ganz viel angestrichen (mit Bleistift). Das Buch hat mir viel gebracht, noch muss ich es sich setzen lassen. Es entlarvt den Hass. Nicht den persönlichen, sondern den systematischen, der oftmals - siehe Rassismus, ... - mit der gehassten Person nichts gemein hat, insofern anonym und nicht persönlich gemeint ist (soweit etwas eben nicht persönlich gemeint sein kann).

Ich kenne diesen Hass ganz persönlich, deswegen die vielen Anstreichungen.

Woher kenne ich ihn? Vom Scheidungskrieg meiner Eltern? Fragezeichen. Vom bekloppten Umfeld meines Vaters, das in den Scheidungskrieg mit eingestiegen ist, probates Ventil für den eigenen Hass, der weder in mir noch in meiner Mutter wurzelte, sondern ganz andere Ursachen hat(te) (ja, der Hass geht sogar nach dem Tod meiner Eltern weiter).

Wenn ich diese Elterngeneration anschaue, dann sehe ich, dass sie in einem Hasssystem aufgewachsen sind (Drittes Reich und Krieg, dann Nachkriegszeit). Ich sehe, z.T. erahne ich ihre Beschädigungen. Sie müssen nicht notwendigerweise selbst hassen, aber die Ängste, die Sprachlosigkeit, ... Und bei manchen der Hass, die Flucht in seltsame Lebensentwürfe(d.h. nicht lebbare und dem Nicht-Ablassen-Davon und sich verrennen), ...

Dann meine Irritationen, wie Frauen wahrgenommen werden. Jetzt ist mir klar, dass diese Irritationen daher rühren, dass Frauen anders wahrgenommen und behandelt werden, eben nicht ihnen gemäss, nicht Menschen gemäss. Das hat mich ständig irritiert, ohne dass es die Bewusstseinsschwelle überschritten hatte. Unterwegs hatte ich mir ständig Frauen angeguckt, ja taxiert, was an ihnen, der jeweils Einzelnen, nur so provokant sei, dass abschätzig über sie geredet wird, dass sie vergewaltigt werden, dass sie im öffentlichen Diskurs weniger wahrgenommen werden, ...
Das fällt nun - als Folge der Lektüre dieses Buches - immer mehr weg und ich freue mich, ganz unterschiedliche Menschen zu sehen.

Dann dieses unglaubliche Fiasko in einem der Vereine, in dem ich mal war (schon über ein Jahrzehnt her). Das war bestialisch. Mir ging der Schock durch Mark und Bein und ich befürchtete die ganze Zeit, was als nächstes Perverses geschähe. Hass, durch und durch.

Dort allerdings auch: mein grosses Vorbild, mein absoluter Held, der entgegen aller Hasserfahrungen, die er schon früh und ausgedehnt in seinem Leben machen musste, die Liebe lebt, aus dem tiefsten Grund seines Herzens und seiner Seele die Menschen liebt und sich nicht davon abbringen lässt. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen. Und er wächst mir immer noch mehr ans Herz.

Freitag, 13. Oktober 2017

"Schau mir in die Augen, Kleines"

Mein neuester heisser Scheiss an Bucherwerbung ist das Buch von Chris Anderson TED Talks. Die Kunst der öffentlichen Rede.

Es ist spannend, unterhaltsam, lehrreich. Und beim Kapitel auf Seite 64 ff. gucke ich nur dumm. Es heisst "Stellen Sie von Anfang an Blickkontakt her".

Ich bin ungeübt im Blickkontakt-Herstellen. Sehr ungeübt. Ich meine das noch gar nicht mal in grosser Runde, auch beim Zwiegespräch. Ich schaue Leuten selten in die Augen, meistens auf den Mund oder sonstwohin im Gesicht. Auf Seite 65 steht:Wir Menschen haben besondere Fähigkeiten dafür entwickelt, andere Menschen zu beurteilen, indem wir ihnen in die Augen sehen.Das ist mir unbekannt. Ich habe das "In-die-Augen-Gucken" nie gebraucht. Ich lerne es langsam, aber nicht um einer Enträtselung willen. In der grossen Runde muss man die Leute angucken, schon um selbst zu sehen, wie sie reagieren. Aber selbst da gucke ich sie halt an. Blickkontakt in die Augen? Mir erschliesst sich langsam ein neues Terrain.

Donnerstag, 3. August 2017

ausgelesen

Durch etliche Commissario-Brunetti-Krimis habe ich mich nun durchgelesen. Es war mir ein Lesevergnügen. Und nun kann ich die Dinger nicht mehr sehen. Was interessieren mich noch die Querelen mit Vice-Questore und Tenente?

Bogmail habe ich noch nicht gelesen, das ist noch ausgeliehen in der Stadtbücherei. Aber die wilden Hühner von Cornelia Funke habe ich mir zur Brust genommen. Herrlich! Beim nochmaligen Lesen folgt dann doch auch ein bisschen Ernüchterung. Werden die Mädels und Jungs doch gar zu sehr als Helden hingestellt.
Christine Nöstlinger habe ich auch gelesen, eines sogar, das ich noch nie von ihr gelesen hatte. Das war sehr vergnüglich. Sie hat auch einen realistischeren Blick, was mir lieb ist. Aber auch hier: Ich bin kein Kind mehr. Mehrmals lesen geht nicht so sehr.

Doch gut hat sie getan, die Vielleserei. Hat mich durchgespült. Auch wenn ich nie mehr die Leseratte sein werde, die ich früher mal war. Diese Zeiten sind vorbei.

Montag, 17. Juli 2017

wieder Krimis lesen?

Doch mal wieder einen Krimi lesen? Hm. Hm. Ich habe schon lange keinen mehr gelesen, ging es doch in meinem Leben einigermassen turbulent und krimimässig (Stichwort: Borderline) zu. Mittlerweile geniesse ich meinen Frieden. Mein Leben ist so unspannend, wie es nur geht. Und nun interessiere ich mich für zwei Krimis, dank des Katalogs der Büchergilde.

Der eine heisst Bogmail und stammt aus der Feder eines Patrick McGinley. Darin geht es im Prinzip um die skurrilen Gestalten eines irischen Dorfes. Der Anfang liest sich vielversprechend (bei der Büchergilde gibt es eine Leseprobe). Allerdings heisst es laut Klappentext beim VerlagBogmail ist psychologischer Spannungsroman und dörfliche Komödie in einem, mit herrlich ausufernden Thekengesprächen, bei denen das Wesen der weiblichen Sexualität so erörternswert ist wie der gemeine Regenwurm. Was mich da wohl erwartet? Skurril wird es auf jeden Fall werden. Mir recht, denn wenn es um reine Spannung geht, bin ich aussen vor. Das halte ich nicht aus.

Der andere Roman ist von der Bestseller-Autorin Donna Leon. Commissario Brunettis 25. Fall, "ewige Jugend" heisst er. Auch hier gibt es - Gott sein Dank - eine Leseprobe, diesmal beim Verlag. Ich lese gerne in Leseproben rein, denn viel kommt auf den Schreibstil des Autors an, nicht nur auf den Plot. Auch hier komme ich mit dem Geschriebenen klar, bleibe beim Lesen, sodass ich denke, ich werde das ganze Buch lesen.

In der Stadtbücherei sind beide ausgeliehen. Und es ist unglaublich, wie beliebt Donna Leon ist. Ihr Buch ist gleich in siebenfacher Ausgabe angeschafft worden (zwei im Bücherbuch und fünf in der Hauptstelle), alle ausgeliehen!
Mal schauen, wann ich die Bücher in die Finger bekomme, denn auch "Bogmail" ist ausgeliehen.

Donnerstag, 6. April 2017

Postkarten schicken

Gestern vor etlichen Postkartenständern gestanden. Ich hatte noch Zeit zu überbrücken. Hach, was gibt es schöne Postkarten! Nicht für mich will ich sie kaufen, sondern sie verschicken. Eigentlich an jemand ganz bestimmtes, aber ich weiss nicht, ob dasjenige das will. Ob dasjenige hier mitliest? Ich weiss es nicht. Soll sich melden.

Jedenfalls habe ich eine wunderschöne Postkarte mit lauter kleinen, grünen Fröschen, manche mit Krönchen, manche mit Herzchen drauf gefunden, unten drunter stand in schnörkeliger Goldschrift "Wünsch dir was".

Genau, für eine Freundin, die gerade sehr mit der Gesundheit zu kämpfen hat, an die habe ich sie heute geschickt. "Wünsch dir was".... Lauter Fröschlein für viele Wünschlein auf dem Wege der Besserung. Hach, so schön! Sie freut sich bestimmt, wenn sie sie aus dem Briefkasten zieht.

Der Kollege aus dem manna-Café heute morgen meinte, es würden heutzutage keine Postkarten mehr geschrieben. Doch! Ich! Sehr gerne, wenn auch selten. Und habe ihm meine schöne Postkarte gezeigt.

Donnerstag, 16. März 2017

Nachdenken über Sterbebegleitung

Habe gerade das Buch von Susann Pásztor Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster gelesen.
Es geht ums Sterben und v.a. die Sterbebegleitung. Schönes Buch, habe ich gerne gelesen. Und das sagt eine, die es kaum mehr schafft, ein Buch zu lesen, weil es sie nur noch selten fesselt.

Mich fesselt es über das Lesen selbst hinaus. Sterbebegleitung. Ich denke an meine Mutter, bei der ich, ohne es zu wissen, so eine Art Sterbebegleitung gemacht habe. Gerade als ich nicht mehr konnte, rief dann das Krankenhaus an, um mir zu sagen, dass es ihr nicht gut gehe, ... Sie lebte dann nur noch ein paar Tage.
Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass sie Krebs hatte, den finalen diesmal.
Die Sozialarbeiterin, die ich am Telefon hatte, sagte mir, dass Krebs die Menschen verändere. Nun weiss ich nicht, ob der Krebs selbst die Menschen verändert (solange er nicht im Gehirn ist oder aber die Schmerzen so gross sind), sondern die Aussicht auf den Tod. Da gibt es anscheinend vier Stufen, bis die Leute den eigenen Tod akzeptieren. Vorher bäumen sie sich nochmal auf, leugnen die Krankheit und was weiss ich.

Jedenfalls war das im Buch auch eine eigensinnige Person. Was mich dann zu meiner Mutter bringt, die war sperrig.
Alle sagen sie mir, sie wollte mir was Gutes tun, indem sie den Krebs verheimlichte, sie wollte mir Sorgen ersparen. Das Gegenteil war für mich der Fall.
Meine Güte, was habe ich mir ins Hemd gemacht als sie behauptete, es gebe keinen Menschen ihres Vertrauens (ich hatte sie gebeten, meine Kontaktdaten an einen Menschen ihres Vertrauens weiterzugeben, falls etwas ist). Ich dachte, sperrig wie sie war und so, wie sie sich verändert hatte, hätte sie alle vergrault! Und es sei nur noch ich da! Ich wusste nicht, dass da sehr wohl Menschen da waren, und so hatte ich mir ganz verdammt ins Hemd gemacht.

Und plötzliche Tode sind sowieso Scheisse. Mit diesem Kraftwort. Auch nichts gegen Sterbebegleitung, aber ich möchte meine Dinge gerne bewusst tun. Und mir Hilfe holen können, wenn ich sie brauche. Hier in der Stadt hat es ein Hospiz, da hätte ich bestimmt immer anfragen können. Soweit ich weiss, haben sie auch ein Café, zumindest zum damaligen Zeitpunkt. Da hätte man sich treffen und austauschen können.

Verstanden hätte meine Mami das nicht. Ich ticke da ganz anders als sie. Ich muss mich austauschen, geht nicht anders, meine Mutter dagegen hat alles mit sich selbst ausgemacht.

So, ob ich nun auch das zweite Buch der Autorin lese? Darin geht es über die Liebe.
Das erste und das dritte waren ein Gewinn, dann ist es das zweite vielleicht auch.

Sonntag, 10. Juli 2016

eine Buchempfehlung

Doch mal wieder ein Buch gelesen, ein Sachbuch. Es hat mich aber auch angelacht. Und der Inhalt hat gehalten, was der Titel versprochen hat.

Es ist Generation Allah - Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen (unter diesem Link verbirgt sich auch eine Leseprobe) von Ahmad Mansour. Er geht zwar hauptsächlich auf den Islamismus ein, aber den christlichen Fundamentalismus habe ich darin auch wiedererkannt, ohne dass der Autor ihn explizit genannt hat.

Mich bringt das Buch ganz schön zum Nachdenken. Was patriarchale Erziehung ist, das kannte ich gar nicht. Tut mir nur gut, mehr darüber zu wissen, so als Frau, die gerne irgendwelche Probleme diskutiert. Das sind Leute mit einer patriarchalen Erziehung, wie der Autor es beschreibt, nämlich nicht gewohnt. Ich rede nun nicht von irgendwelchen islamistischen Gestalten, ich rede von deutschen Menschen. Von der patriarchalen Erziehung, die die Menschen bricht, sind wir nämlich gar nicht so weit weg. Wir hatten hier in D die sogenannte "schwarze Erziehung" mit einer Fachbuchbestsellerautorin Johanna Haarer, deren einschlägige Bücher dazu noch in den 70er Jahren publiziert wurden, wie ich mal gelesen hatte.

Ich habe gelernt, dass autoritäre Menschen und ich nicht zusammenpassen. Das Buch hat mir dabei geholfen.
Ich spiele Geige (wie mein Nick unschwer verrät), und genau in diesem Bereich waren autoritäre Lehrer zumindest früher gang und gäbe. Sowieso in der ganzen Musik. Ich habe mich erst letztens mit einer Bekannten über Dirigenten unterhalten. Anlass war mein Entzücken über die Kantorin der Johanneskirche, die mit ihren Sängerinnen und Sängern so nett und menschlich umgeht. Nach einigem Austausch meinte die Bekannte, dass die jetzige Generation Dirigenten gesund sei, gesünder als die vorausgehenden.

Ich jedenfalls bin mit meinen Geigenlehrern nie zurecht gekommen. Ich kannte dieses patriarchale von Zuhause nicht. Ich hatte nicht verstanden, dass ich diese Typen hätte bewundern und ihnen nachdackeln hätte sollen, sie nachahmen. Es lag mir so fern. Ich wollte den Austausch, das gemeinsame Arbeiten an einem Stück oder einer Etüde.

Und der Erfolg gibt mir recht.

Ich war mal in einem Orchester Stimmführerin der zweiten Geige. Ich hatte mich mehr als Moderatorin gesehen und die anderen Instrumentalisten ausdrücklich eingebunden. Sie hatten gerne Stimmprobe gemacht, konnten gar nicht mehr aufhören. (Normalerweise ist Stimmprobe sehr ungeliebt.)

Jetzt ist es aber nicht so, dass ich von autoritären Personen nicht gemocht werde. Diese Rebellion, die Ahmad Mansour in seiner Biografie beschreibt, hat einen gewissen Spin. Es ist toll, dass es bei ihm nicht bei diesem Spin geblieben ist, sondern dass er wirklich herausfand aus dem zerstörerischen System.

Ich selbst erlebe es so, dass mein ewiges "fröhlich, freundlich, zuverlässig" für solche Menschen seinen Reiz hat, meine Direktheit möglicherweise auch, aber sie brauchen jemanden zuverlässiges, kompetentes, mit dem sie darüber reden und dadurch sich weiterentwickeln können. Ich selbst kann das nicht machen, ich bin das Objekt der Faszination. Es braucht jemanden aus dem Umfeld der Person, der das auf gute Weise diskutieren kann. Der beim "begleiteten Entdecken", wie der Autor es nennt (das soll ein psychologischer Fachbegriff sein), assistiert.

Wegen dieses Spins kann es sein, dass ich schmerzlich vermisst werde, wenn ich aus einer Gruppe mit autoritären und recht wenig diskursfähigen Mitgliedern weggehe.

Nun bin ich froh, zu wissen, was mein Leben all die Jahre so aufregend machte.

Donnerstag, 3. September 2015

Strichmännchentagebuch

Ausgehend von Gittes und Angelikas Anregung mit dem visuellen Tagebuch (kann man beides in Gittes Eintrag nachverfolgen) und nachdem ich es ein paar Freundinnen und einem Freund verkündet hatte, weil ich so begeistert davon war, aber andererseits jahrzehntelang nicht mehr gezeichnet hatte, habe ich mir nun doch eine Kladde angeschafft. Eine ohne Linien oder Karo, ganz leer. In DIN A 5, damit Platz ist. Aus der Stadtbücherei habe ich mir ein Buch zu Strichmännchen ausgeliehen (beherzigt habe ich davon noch nicht so viel, ich sollte mich mehr ranhalten - aber die Gitte sagt ja, einfach los und sich trauen und üben). Sogar ein Lesebändchen habe ich eingeklebt. (Die Lesebändchen kann man online bestellen: lesebaendchen.com)
Seit ein paar Tagen versuche ich mich nun an einem gezeichneten Tagebuch, einem "Strichmännchentagebuch" wie ich es nenne.

Das ist lustig. Und es macht süchtig. Wer weiss, wie lange ich es durchhalte. Ob ich nach einem Jahr noch erkenne, was ich da so in den Anfängen alles gekrakelt habe? Aber durchhalten will ich. Meine Taufpatin z.B. meinte vor ein paar Monaten, ich hätte immer so schön gemalt und gezeichnet. Hm, das sollte mir ein Ansporn sein, auch wenn ich völlig aus der Übung bin. Seine Talente sollte man pflegen und nicht verkommen lassen.

Samstag, 27. Dezember 2014

Lily Brett: "Chuzpe"

Ich hatte es mir lustig vorgestellt. Jüdischer Witz, jüdisches Leben, das war mir interessant. Warmherzig (nun ja: „erzählt mit genau der Mischung aus Witz, Wärme und Verstand“), so steht es auf dem Klappentext, stelle die Autorin dieses jüdische Leben dar.

Angelesen habe ich das Buch, dann hinten geguckt, das Ende gelesen. Das Buch weggelegt und schlussendlich Isas Rezension gelesen. Nochmal drüber nachgedacht.

Von Woody-Allan-Filmen – mit denen das Buch verglichen wird – verstehe ich nichts. Ich habe mal einen Film von ihm gesehen – wenn ich es noch richtig weiss, spielte er in Paris, und er sagte mir nichts. So sagt mir auch das Buch nichts.

Ruth, die Protagonistin, bleibt ewig „stiff“ (also steif), ihr Vater (der zu ihr nach N.Y. gezogen ist) stellt ewig alles auf den Kopf. Und das 330 Seiten lang?

Okay, mich hat's getröstet, dass auch in anderen Familien der Vater (oder sonstige Angehörige) für reichlich verschrobene und anstrengende Episoden sorgen, aber das währte nur kurz. Für einen Roman taugt das für mich nichts.

Das heisst nicht, dass das Buch schlecht ist, es ist einfach nicht mein Lesegeschmack.

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Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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