Mittwoch, 13. April 2016

Kein Kinobesuch mehr

Für mich gibt es keinen Kinobesuch mehr, habe ich beschlossen.

Ich wollte in den Film "Birnenkuchen mit Lavendel" gehen. Vor dem Schaukasten stehend, habe ich die längere Beschreibung gelesen. Und habe den Kinobesuch gelassen.
Einer der Protagonisten des Films war ein Autist mit 'ner Menge Ticks und Spleens. Ich habe genug davon. Das hatte ich alles in meiner Familie. Nicht umsonst meinte vor nicht allzu langer Zeit ein guter Freund zu mir, bei uns ginge es zu wie im Kino. Und jetzt reicht es endültig. Ehrlich gesagt, die Familiengeschichten mag ich nicht mal mehr erzählen, so viel verschrobenes bis schrilles ist da drin.

Eine Erleichterung, nicht mehr ins Kino zu gehen.

Montag, 4. April 2016

wie im Krimi

Ich habe mir eine Philosophie-Zeitschrift besorgt, weil ich auf einen Freund gewartet habe. Philosphie, so dachte ich immer, ist nichts für mich, interessiert mich nicht, aber die Themen aus der Ausgabe 3 / 2016 von Hohe Luft, das liest sich gut.

Ein Thema ist: Krimis. Warum wir Krimis lieben.
Ich habe nicht alles verstanden, wegen der Fachwörter, die da benutzt werden (bin kein Psychologe), aber am Ende des Artikels wird nochmal schön zusammengefasst. Da bin ich wieder mitgekommen. Beim Krimilesen gilt, ich zitiere:Was diesem inneren Kritiker [das ist der Leser, Anmerkung von mir] Gewicht verleiht, sind die unbewussten Fantasien der Projektion und Introjektion.Im nächsten Satz wird das ausführlicher dargestellt, erklärt:Eigene, unliebsame, Angst erzeugende Eigenschaften, die man in sich verleugnet, werden einem anderen zugeschrieben (Projektion) - und diese Angst kann wiederum dazu führen, daß die auf das äußere Objekt projizierten schlechten Eigenschaften gleichsam einverleibt und zu einem festen, aber als fremd empfundenen Bestandteil der Psyche werden (Introjektion). Wundert mich nicht, dass ich, als ich vor Jahren eine üble Szene erlebt habe, mir vor kam wie in einem (Psycho-)Krimi. Da ging es auch heiss her mit Projektionen und was nicht allem. Hui!
Oder dass ich das mit meinem Vater und dem unbehandelten Parkinson so skandalös empfand.

Ist wohl die Frage (bei den letzten beiden Beispielen), wie sehr ein Mensch sich unter einen Hut bringen kann. Je nachdem wird für die Aussenwelt sichtbar mehr oder weniger stark projiziert, introjiziert und inszeniert.

Puh.

Montag, 14. März 2016

Podcast: Zusätze im Industriepizzateig

Besser gesagt, in Tante Fannys Blech-Pizzateig.

Im herkömmlichen Teig sind Wasser, Mehl, Öl, Salz, Hefe drin. Tante Fanny tut laut Verpackung noch extra Weizenstärke rein, Ethylalkohol, Backtriebmittel, Emulgatoren, Citronensäure und Ascorbinsäure.
Ich habe einen Bekannten, seines Zeichens Lebensmitteltechnologe, danach gefragt.


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Länge: 03:06 Minuten

Samstag, 12. März 2016

Tante Fannys Pizzateig zum Zweiten

Heute abend bin ich mit Tante Fannys Pizzateig gleich wieder zur Tat geschritten. Diesmal auf der untersten Schiene. Das ergab keine Gummi-Pizza mehr, sie war durch und durch kross. Schon fast verbrannt. Deswegen das nächste Mal auf 190°C probieren oder eine Schiene höher.

Mal sehen, vielleicht bleibe ich bei diesem Pizzateig. Die Pizzateige anderer Hersteller hatten mir nicht so behagt.

Der Belag: Passierte Tomaten, italienische Kräuter, zwei Äpfel und Emmentaler.

Das Geschmackserlebnis: Will ich im kalten Zustand auch noch testen. Im warmen Zustand ist das alles so harmonisch, so unaufdringlich. Bin ich zu sehr an Komplett-Industriepizzen gewöhnt, auch wenn ich die selten esse? Komplett-Industriepizzen, merke ich nun, haben im Vergleich einen explosiven Aromenmix. Okay, ich habe diesmal den Pfeffer weggelassen (Salz ohnehin und Zucker kommt gar nicht in Frage). Der Unterschied ist krass.

Ich war heute auf coffee workshop.

Ich war heute auf coffee workshop im Action House und habe auf dem Heidelberger Blog einen Artikel darüber geschrieben: Koffeinüberschuss nach coffee workshop

Eine feine Sache war das heute, bisschen wie Chemieunterricht, nur viel geschmackvoller. Bin ja gespannt, ob ich heute nacht schlafen kann.

Donnerstag, 10. März 2016

Pizzateige testen

Pizza habe ich heute gemacht. Was, wie ich dachte, ein Test von Belägen sei, war eher ein Test von Pizzateigen. Also, den industriell hergestellten.

Ich dachte, ich tu mir was Gutes, und hole eben nicht den von Penny oder Aldi, sondern einen etwas teureren vom Scheck-In. Die haben da zwei zur Auswahl. Den günstigeren gibt es zusammen mit einem Gläschen Tomatensauce, der etwas teurere war ohne diesen Zusatz.
Gleich nach dem Backen war der Teig ganz okay, aber abgekühlt will ich den nicht mehr essen. Er hat etwas Gummiartiges an sich.

Ich lese nach: Tante Fanny ist der Hersteller und dieser Hefeteig ist vegan. Vegan, ob das der Fehler ist? Vegan ist nicht von Haus aus scheusslich, das weiss ich, aber dieser Teig bestätigt meine Vorurteile gegenüber veganem Essen.

Ja, ich weiss, Ihr werdet mir raten, den Pizzateig selbst herzustellen, doch ich wollte mal ausprobieren. Und ich werde weiterprobieren. Auch mit dem Belag. Heute hatte ich Tomatenstücke statt Tomatensauce, das mag ich denn doch nicht so. Und drei Zwiebeln sind mindestens eine zuviel. Dafür war es an Apfel (ja, Apfel!) zu wenig.

Nachtrag:
Lese gerade, dass der Teig auf der untersten Schiene hätte gebacken werden sollen. Ob das Gummiartige daran lag, dass ich ihn auf der mittleren Schiene hatte? Nochmal probieren? Will ich nicht, das Ergebnis hat mich nicht überzeugt.

Mittwoch, 9. März 2016

Bildung ist alles?

Den Satz "Bildung ist alles" forme ich gerne um zu "Bildung ist nicht alles". Doch heute habe ich verstanden, warum das gerne so gesagt und auf Plakaten in die Welt gesetzt wird.

Ich war im Augustinum, dort gab es einen Vortrag zum Weltfrauentag. Frau Prof. Dr. Rendtorff referierte zum Thema: (Wozu) Brauchen wir einen Weltfrauentag? Sie hielt einen gründlichen geschichtlichen Abriss, bei dem sehr deutlich wurde, dass es den Frauen erstens nicht gestattet war, überhaupt zu Bildung zu kommen, und dass sie zweitens durch diesen Mangel nicht dazu kommen konnten, ein ehrbares Leben ausserhalb der Ehe zu führen, da ihnen durch diese mangelnde Bildung ein ordentlicher Beruf verwehrt war. Und für viele Frauen in vielen Ländern gilt das heute noch.

Es wurde aber auch deutlich, dass die Gewähr von Rechten nicht allein ans Ziel führt. In der abschliessenden Diskussion führte ein Besucher die Bundeswehr an. Frau Rendtorff ergänzte dessen Aussage/Frage mit dem Hinweis, dass Frauen sehr wohl in der Bundeswehr dienen dürften, aber dort immer wieder sexuellen Übergriffen ausgesetzt seien.

Dienstag, 8. März 2016

Ich schreibe so wenig ...

... meint Kalle. Habe ihn heute mit seinem Ehemann Dieter getroffen. Wir kennen uns vom sogenannten #twabendessen. Gleich hat er mich informiert, dass wieder eins stattfinden soll, diesmal organisiert von @adora_belle. Ich bin nicht so oft auf Twitter, deswegen war mir die Aktion entgangen. Nun habe ich mich eingetragen und freue mich auf das Treffen.

Aber wie gesagt, Kalle meinte, von mir würde man gar nichts mehr lesen. Nun ja, auf twitter sage ich nicht so viel, weil ich so tweetmässig einfach nichts zu sagen habe. Und auf dem Blog? Ich habe fast den Eindruck, das Blog hat mir - zu unruhigeren Zeiten - geholfen, zu verarbeiten. Jetzt kann es schon sein, dass ich mich mal kurz über was aufrege oder über etwas stutze, aber es schreit nicht mehr nach einem Posting. Seit dem Tod meiner Eltern ist es bei mir so friedlich geworden. Und ich bin dankbar dafür.

Ich überlege mir, was zu diesen unsäglichen Visionären und Coaches (nicht alle Coaches sind gemeint) zu schreiben oder zu podcasten. Dazu will ich mich erstmal umtun und mich erkundigen. Scheint irgendwie an Hochschulen gelehrt zu werden, bei Wirtschaftsstudiengängen. Wie gesagt, ich muss mich noch erkundigen, und dann mal schauen, was sich aus dem Material machen lässt.

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Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

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