Mittwoch, 23. April 2014

Entspannung und so

Letztens sassen wir im Ladies Club zusammen in der Runde, redeten so miteinander. Eine erzählte von irgendeiner Psychologin oder was, die ausgewandert war (wegen den Nazis), in den USA dann nur als Masseurin arbeiten durfte und bei ihrer Arbeit feststellte, dass die Massage die Leute durch die Entspannung redselig werden liess. Sie erzählten, was sie bedrückt etc. (Soll auch eine Therapieform sein.)

Daran musste ich dieser Tage denken. Mein Blutdruck stimmt ja wieder (dank Kardiologe) und das wirkt ganz schön entspannend.
Mein Gott, ist es mir wieder runtergerauscht! Als ob ich nicht eh schon alles xmal durchgekaut hätte.
Nun ja.
Heute fühle ich mich nicht mehr tranig. Weiter geht's.

Aus dem Vermächtnis von Gabriel Garcia Marquez:I have learned so much with you all, I have learned that everybody wants to live on top of the mountain, without knowing that true happiness is obtained in the journey taken & the form used to reach the top of the hill.Ob Menschen deswegen so kämpfen, damit sie auf Bergeshöhen leben, wie er es so ausdrückt?

Samstag, 19. April 2014

Diätenwahn

Letztens war ich beim Kardiologen. Gleich der erste Satz zur Begrüssung war: "Was macht der Sport?"
Hä, hä, blöde Abnehmerei. Ich meine, würde mir schon sehr gut gefallen, würde ich ein paar Pfunde verlieren, aber das funzt bei mir nicht.

Das war dann der erste Schritt in Richtung Abnehmen. Nein, eigentlich war das der zweite. Der erste Schritt war eine Freundin, deren Freund unter Adipositas und Diabetes leidet. Sie tut sich deswegen gründlich in Richtung einer bestimmten Ernährungsweise um (habe vergessen, welche).

Der dritte Schritt dann meine Chorleiterin mit ihrem Diäthit "Schlank im Schlaf".

Habe mich schlussendlich in der Stadtbücherei nach einschlägigen Büchern umgetan. Oh je. Sämtliche Bücher zu "Schlank im Schlaf" entliehen. Dann bin ich auf einen Herrn Markert gestossen. Der Name war mir bekannt (ich dachte, durch Freundinnnen, aber das stimmt nicht, anscheinend ist sein Name ziemlich in den Medien aufgetaucht).
Nun gut, diesen Markert habe ich mir ausgeliehen. Werde ich gleich wieder zurückgeben. Es ist nette Lektüre, aber mehr nicht. Für mich undurchführbare Diät.

Nun ja, neugierig geworden, habe ich einen Freund, seines Zeichens Diätassistent, nach diesem "Schlank im Schlaf" gefragt. Er hat mir eine ausführliche Antwort gegeben, was bei einer Diät so zu beachten ist. Denn: Sie soll zur Person passen!
Ha! Kein Wunder, dass ich mich nie für irgendeine Diät erwärmen konnte! Es passte einfach nicht zu mir, diese komischen Dinger (Sport passt auch nicht so zu mir, ich mache Musik).
Einen wunderbaren Satz hat er mir geschrieben:Beim Abnehmen dem Körper Zeit schenken um sich zu verändern und ihn nicht zwingen sich schneller zu ändern als er kann. Gewaltsame Änderungen erzeugen eher Schmerzen als Heilung.
Ich werde nun also diese "Schlank im Schlaf"-Methode als Anregung nehmen, nicht mehr so viel Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Als Anregung. Die nächste Anregung: Müsli mit Orangensaft. Schon ausprobiert. Schmeckt gut.

Der Freund hat noch ein paar Fragestellungen in punkto Diät aufgeschrieben und für mich persönlich heisst das: Man kann irgendwelche Diäten als Anregung nehmen, aber die wirkliche Diät, die ist persönlich angepasst, erarbeitet, und irgendwelche Universal-Formeln sind Humbug.

Nachtrag:
Ich habe noch einen Bekannten vergessen.
Der macht die grosse Diät anhand eines Buches (oder mehrerer) aus der Stadtbücherei mit Vollkorn und solchem Krempel und v.a. Dingen mit Kalorienzählerei. Früher sehr wohlgenährt, sieht er heute aus wie ein Hungerhaken. Ist auch noch stolz, wenn man ihn vor Magersucht warnt und er versichert, das würde ihm nicht passieren. Er sei noch nicht bei seinem Idealgewicht (und drunter natürlich schon gar nicht, so unausgesprochen).

Donnerstag, 10. April 2014

pikante Muffins

Guter Tipp für pikante Muffins: Muffins aus Brot-Backmischungen Muss ich doch echt mal probieren.

Nachtrag vom 13.04.:
Sehr lecker.
Ich habe Schinkenwürfel reingetan. Das hat beim Backen schon gut geduftet. Statt Papierförmchen habe ich Backpapier genommen, das ich in Quadrate geschnitten habe (die Muffins haben dann nicht die tolle Form, aber macht nichts). Wasser und Backzeit laut Anleitung oben.

Sonntag, 6. April 2014

Mann mit Nagellack

Vor einiger Zeit war ich bei einem Vortrag von Christian Seidel. Der erzählte davon, wie es so ist, wenn er als Frau rumläuft, so in voller Staffage.

Der Mann mit Nagellack, dem ich heute begegnet bin, hatte weder Stöckelschuhe noch Rock an, aber seine Fingernägel waren lackiert, Feinstrumpfhosen hatte er an (Das bei dieser Grösse! Aber ich traute mich nicht zu fragen.), Klemmchen im Haar, diese dünnen Armreife an beiden Handgelenken.

Wirkt schon komisch.

Donnerstag, 3. April 2014

im Poesie-Album

Meine Mutter schrieb mir vor langen Jahren ins Poesie-Album:

"Wer alles ernst nimmt,
was Menschen sagen,
darf sich nicht über Menschen beklagen.
Alles Reden ist meist nur Gered.
Weiss man erst,
was dahinter steht,
lässt man's klappen
wie die Mühlen am Bach
und geht stillfein in sein eigen Gemach."

Christian Morgenstern

was noch so eine Überraschung war

Ja, ich habe alle meine Lasten abgelegt und kann nun genüsslich Rückblick halten.

Kinder, was habe ich nicht alles erlebt! Und gelernt! Meine Güte.

Also, was für mich noch so eine Überraschung war, was ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass es das gibt, das sind die Fan-Clubs um so manche zerbrochene Gestalt herum. Wie da das Hirn abgegeben wird, das ist schon heiss.

Ob "erwachsen" mal anders definiert wird als über das Alter? (Das ist jetzt ein Gedankensprung in Bezug darauf, dass sie alle erwachsen sein wollen, aber die eigene Verantwortung nicht tragen.)

Ich habe meine Fassungslosigkeit überwunden und verstehe immer noch besser, warum so manche lebenserfahrene Gestalt vom "noch normal geblieben" redet. Dem schliesse ich mich an.

Montag, 31. März 2014

Lederpflege mit Sonnenblumenöl

Laura bloggte vor einiger Zeit über Schuhpflege und stellt am Ende ihres Postings die Frage nach unseren Tipps und Tricks bei unseren Schuhen und Taschen. Es ergab sich, dass ich ihr von meiner (Ziegen-)Ledertasche berichtete. Sie gab mir den Tipp - laut einem Prospekt von Gusti Leder - Ziegenleder mit Sonnenblumenöl zu pflegen.

Habe ich mittlerweile gemacht, hilft gut. Das Leder ist sehr viel geschmeidiger geworden.

Nun bin ich heute rumgesurft so im Internet, so nach weiteren Lederpflegetipps.
Keine Ahnung, was ich davon halten soll, in der Regel sind es irgendwelche Lederpflegemittelfirmen, die was zum Thema sagen. Und eine Seite behauptet, von Ölen könnte so ein Leder harzen oder schimmeln.
Herzlichen Dank, das brauche ich nicht.

Ich habe der Einfachheit beschlossen, Gusti Leder zu glauben. (Die haben übrigens tolle Taschen, guckt mal rein.)

Sonntag, 30. März 2014

das war eine Überraschung

Das war eine (sehr böse) Überraschung damals vor elf Jahren, als K. sich wider Erwarten als (äusserst) inkompetent erwies. Ganz entgegen dem, wie sie wirkte. Sie wirkte kompetent. Später habe ich mitbekommen, dass so manche regelrecht fasziniert von ihr sind. So schlug sie bei mir nun auch wieder nicht an.

Wie gesagt, ich hielt sie für kompetent. Aber realiter fehlt massiv die Substanz. Noch dazu ist sie berechnend und grausam.
Mühsam habe ich in der Folge zu PTBS und Trauma gelernt. Trauma ist eine andere Welt, deswegen ist das so mühsam. Und damals gab es noch nicht so viel Literatur dazu im Netz

Heute denke ich, dass es ihre starken Abwehrmechanismen sind, die sie so faszinierend wirken lassen.

Lange konnte ich es nicht glauben, dass der Auftritt, den sie hinlegte, wirklich auf ihrem Mist gewachsen ist. Liegt wohl an der starken Fassade, die sie hat. Und weil ich ihr vertraut hatte, bis zum Knall gut mit ihr auskam.
Damals musste ich mir meine Welt neu erklären.

Knöpfe annähen

oder "Die Nadel passt nicht durch das Loch".

Gestern habe ich endlich meine Jacke fertiggestellt. (Ein Foto an mir gibt es noch nicht, denn sie ist erstmal in der Waschmaschine.)
Zwei Knöpfe waren da anzunähen. Und wie es Tina in ihrem Blog vor ein paar Wochen angesprochen hat, habe ich die zwei Knöpfe nicht mit Nähfaden angenäht, sondern mit der Wolle, mit der ich auch gestrickt habe. Bloss: Das Öhr der Nadel war so dick, dass die Nadel nicht durch das Löchlein im Knopf ging. (Und eine kleinere Nadel ging nicht, weil da das Öhr zu klein für das Garn war.)

Im ersten Durchgang konnte ich den Faden durch das Löchlein stecken, im zweiten und dritten Durchgang habe ich mir anders beholfen: Den Faden auf das Loch legen (und zwar nicht mit dem Anfang, sondern ein bisschen überstehend), dann mit der Nadel den Faden etwas durch das Löchlein durschschieben, sodass er auf der anderen Seite durchlugt. Am Durchlugenden packen und ziehen. Hat hervorragend funktioniert.

Jetzt ist die Jacke in der Waschmaschine, dann trocknen lassen. Wenn sie trocken ist, gibt es ein Foto, wie sie an mir aussieht.

Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

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Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

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