Samstag, 28. Juni 2008

Bloggertreffen

Ich will hier nochmal ans Bloggertreffen am 5. Juli erinnern. Mehr gibt's bei Claudia.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Slipeinlagen-Fußball

Fußbälle sehen heutzutage komisch aus. Könnt Ihr Euch an die Dinger von der WM erinnern? Wenn ich die sah, mußte ich sofort an Slipeinlagen denken. Sofort. Ich hatte nicht verstanden - und verstehe es bis heute nicht - wie man auf ein solches Design kommt. Und keinem fällt es auf, oder wie?

Das ist mein Beitrag zum Thema Fußball.

The Loneliness of the Long Distance Runner

Der Titel ist so schlagend, dass er mir als Zitat hängengeblieben ist und mir immer wieder in den Kopf kommt.

Nun war ich ja letztens bei den dreifach Einsamen (beim Triathlon) und so einige Auffälligkeiten zu Einsamkeit und Einzelgängertum finden sich schon.

Ich hab so rumgesurft - von der HP des Kraichgau-Triathlon wird ja auf etliche Websiten der etlicher Top-Starter verlinkt - und dabei so meine Feststellungen gemacht.

Die Athleten reden nur von sich, was sie wieder gemacht haben, was sie wieder alles erreicht haben. Eine Ego-Tour per se.
Angeblich freuen sie sich - laut HP des Ironman Frankfurt (dazu muss man runterscrollen und das unsägliche Interview lesen) - lauter interessante Leute zu treffen, aber auf den Webseiten der Sportler ist nichts von dieser Freude zu sehen.
Bei Timo Bracht finde ich gar die Aussage, Triathlon bedeute ihm "wenn ich es da schaffe, schaffe ich es überall". Auch Andreas Niedrig spuckt derartige Töne. Laut ihm lautet der dämliche Spruch auf Hawaii (dem Mekka der Triathleten) so ähnlich wie "Du kannst alles schaffen, wenn Du es willst, Du musst es aber auch tun!"
Was hat denn Triathlon mit dem normalen Leben zu tun? Das ist doch nur ein Sport und der kann unmöglich die Vielfalt der Menschen und des menschlichen Zusammenlebens wiederspiegeln! Schön, wenn der sportliche Erfolg im Triathlon Mut macht - macht jeder andere Erfolg in jeder anderen Disziplin aber auch. Positives Feedback möchte eh gern jeder Mensch haben.

Da das so sehr betont wird, scheinen mir die Athleten notorisch Minderwertigkeitskomplexe zu haben. Und anscheinend trifft das nicht nur auf den Triathlon zu, sondern auch auf andere Sportarten.
Bei der FAZ gibt es online - immer nur verfügbar, wenn es in der Serie einen neuen Artikel gibt - eine Interview-Serie mit Spitzensportlern, da schlackern mir bei der Lektüre denn doch die Ohren. Michael Gross z.B., der Albatros, hat nur gelernt, alles auf seine Art zu machen. Klar macht jeder im Endeffekt alles auf seine Art, aber wieviel lernt man von anderen dazu, wie sehr kann man andere in ihrer Eigenart bestehen lassen?

Sportler als Vorbilder scheint mir dürftig zu sein, auf jeden Fall zu hinterfragen.

Fundsache Asperger

Vor eineinhalb Wochen bin ich über Asperger gestolpert. Asperger ist eine milde Form von Autismus.

Diana, eine Freundin, hatte ein T-Shirt an, auf dem etwas von Asperger stand. Verwundert fragte ich sie, ob sie das selbst gemacht hätte. Nein, das könne man kaufen. Da hab' ich weitergefragt. Sie sei selbst Aspie und sie habe eine Homepage dazu gemacht.
Diese Homepage habe ich mir später angeschaut und kann sie nur empfehlen, sie ist sehr engagiert. Da steckt eine Menge Arbeit drin.

Ich hab' da also so drin gestöbert und überrascht festgestellt, dass das auf zwei Verwandte von mir zutrifft!
Das hat bei mir vielleicht den Schleier gelüftet, zu einem Aha-Effekt geführt!
Ich hatte mich immer gewundert, wie unterbelichtet sie in jeder Art von Beziehungen sind. Dazu Sturkopf (v.a. der eine ist bekannt dafür, dass er immer mit dem Kopf durch die Wand geht und sich hinterher wundert, wieso ihm der Schädel weh tut), Recht haben wollen und eine seltsame Auffassung von ihren Mitmenschen. Was sie von mir denken z.B., das ist erstaunlich. Ich erkenne mich da nicht wieder. Und eine ganz seltsame Interpretation dessen, was ich tue. Kommt noch dazu, dass sie, wenn ich Probleme habe, keinerlei Verständnis dafür haben. Mit einem Verwandten z.B. komme ich in keinster Weise klar, habe voll die Aversionen entwickelt, und das verstehen sie nicht, aber gar nicht.

Ich habe gelesen, dass Aspies ihren Schwerbehindertenausweis beantragen können. Den bekommt man erst ab 50% Schwerbehinderung. Na, Aspies bekommen ihren Schwerbehindertenausweis nicht einfach mal gerade so, sondern mit 80%-100%! Da stehe ich voll dahinter, denn die Interaktion mit solchen Leuten ist nicht eben einfach, v.a. wenn es um Sachen geht, die heikel sind bzw. wenn man sich mit Problemen und Konflikten auseinandersetzen muss. Aspies verstehen Andeutungen nicht - denen muss man immer mit harten Fakten kommen. Mit Gefühlsregungen können sie nicht sonderlich viel anfangen - es ist, als ob ihnen ein Aufnahmekanal fehlt - und sie neigen stark dazu, Dinge rein mit dem Intellekt anzugehen.

P.S.: Ich habe gerade noch ein bißchen nachgelesen. Es gibt nicht nur Autismus oder Asperger, es gibt ein ganzes Autismus-Spektrum. Ich denke, was dann konkret vorliegt, kann nur der Fachmann abklären.

Donnerstag, 19. Juni 2008

ein Tor

Der Nachbar brüllt, draußen kracht es, es wird laut. Da muss ein Tor gefallen sein für D.
Der Blick auf den Liveticker der Tagesschau bestätigt diese Vermutung.

Der Liveticker belustigt mich. Das ist wie der Radioreport eines Fußballspiels, nur irgendwie im SMS-Format (nicht aufs Handy, im Internet). Man kann sich so richtig lebhaft den Radioreporter vorstellen. Obwohl ich nicht weiß, wer hinter dem Liveticker steckt.
Es wird schon wieder laut? Was wohl dahintersteckt? Gleich mal nachgucken!
Ja ja, diesmal hat Klose getroffen, ein paar Minuten nach dem Treffer von Schweinsteiger. 2:0 steht es. Gegen Portugal.

Dieser Ticker ist witzig. Vielleicht sollte ich doch mal zitieren:19. Min. Friedrich ist hellwach, als Ronaldo in der Spitze angespielt werden soll. Der Pass komtm zwar durch, aber Friedrich klärt zur Ecke.20. Min. Nach einem Fehlpass von Hitzlsperger geht Bosingwa über rechts, schlägt wieder eine seiner guten Flanken, in der Mitte steht Moutinho perfekt und köpft gefährlich. Drüber. Erste hochkarätige Chance für Portugal.21. Min. Erster Punktsieg für Friedrich: Ronaldo wechselt die Seite und will jetzt Philipp Lahm auf die Nerven gehen.22. Min. Tor für Deutschland
durch Bastian Schweinsteiger
22. Min. Ein wunderbarer Angriff!22. Min. Podolski mit zwei gelungenen Doppelpässen auf der linken Seite, schöner Pass in die Mitte, wo Schwinstieger wunderschön mitgelaufen ist, der blonde Bayer macht ein langes Bein und drin ist die Kugel!
Na? Echt schade, dass das ohne Ton ist, ohne die rauhe, aufgeregte Stimme des Sprechers!

Sonntag, 15. Juni 2008

eine Menge Tests

gibt es hier, aber es ist alles auf Englisch. Es soll sehr interessant sein, eine Freundin hat mir von dieser Website erzählt. Aber ich bin nun doch ermüdet, mich durch diesen Test zu hangeln.

Samstag, 14. Juni 2008

getroffen

Claudia hat es getroffen: Gut gemacht.

Bis man's immer verdaut oder verdaut hat, was man da vor der Nase hat, braucht es immer seine Zeit.
Jetzt habe ich mich beruhigt (hoffe ich). Es ist einfach blöd, wenn man zwangsweise miteinander umgehen muss, von seinem Gegenüber aber erkennen muss, dass es zwar nicht böse ist oder so, aber absolut unterbelichtet und unreif (da geht es um einen, der nur seinen Sport im Kopf hat und sonst gar nichts).

Donnerstag, 12. Juni 2008

ein Mathematiker im Interview

Der SWR1-Leute-Newsletter verkündet es mir: Am 20.06. ist Prof. Albrecht Beutelspacher im Studio zu Gast, ein Mathematiker, der sich sehr mit Kryptologie befasst. Daher zumindest kenne ich ihn. Sehr interessant!

Im Newsletter heisst es:Die Kunst des Rechnens in der wahren Wissenschaft
Albrecht Beutelspacher kommt aus Tübingen und ist Mathematik-Professor an der Universität Gießen. Er ist ein seriöser Vertreter jener Königsdisziplin, die von vielen gehasst und von wenigen verstanden wird.
Und er ist auf der anderen Seite ein begnadeter Entertainer, der
Mathe-Vorlesungen für Kinder hält und nach Vorstellung der Symmetrieachsen eines regelmäßigen Fünfecks schon mit der La-Ola-Welle verabschiedet wurde.
Prof. Albrecht Beutelspacher weiß auch, wieviel Fußball mit Mathematik zu tun hat - und ist deshalb - während der EM - zu Gast in "SWR1 Leute".
Moderation: Wolfgang Heim

Hey, Claudia, da habe ich gleich an Dich gedacht. Wenn Dich das Interview interessiert: Es wird es spätestens am Tag danach auch als Podcast geben!

Dienstag, 10. Juni 2008

Voll die Schnulze

Please forgive me von Bryan Adams ist voll die Schnulze. Und gibt's leider nicht unplugged. Fragt sich nur, woher ich es dann kenne, denn ich habe nur diese eine CD von ihm.

Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

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Julia (anonym) - 28. Jun, 18:43
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Wenn ich das in der Wikipedia richtig verstanden habe,...
Violine - 28. Jun, 18:41

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