Sonntag, 29. März 2015

Podcast: zu lieb

Ich bin zu lieb, hiess es auf Arbeit.


Download
Länge: 02:32 Minuten

Mittwoch, 18. Februar 2015

emotionale Ansteckung

Die Tage bin ich auf den Begriff der emotionalen Ansteckung gestossen. In einer zwei Jahre alten "Psychologie heute compact" (Heft 34 - wäre ich von der Märzausgabe der Monatszeitschrift nicht so angetan gewesen, hätte ich dieses Heft nie in die Hand genommen). Da steht auf S. 74 gross die Überschrift: " Emotionale Ansteckung: Andere können uns ihre Gefühle aufzwingen". Und dass das besonders Personen beträfe, die sowieso sehr sensibel auf die Befindlichkeiten anderer reagierten.

Interessant! Zur Zeit betrifft mich das nicht so, aber eine Zeit lang war es eine Plage. Wenn da jemand besonders unter innerer Anspannung und Stress stand, hatte sich das auf mich übertragen. Unangenehm. Irgendwann dachte ich mir, dass das vielleicht auch dadurch zustande kam, dass diese Personen an mich adressierten.
So war einer dabei - nennen wir ihn Wolfgang - aus dem es dann schliesslich empört herausplatzte, ich sei so distanziert (dabei bin ich das gar nicht). Ja, der wollte mich als Zweitfreundin (sehe ich sowieso nicht ein).

Der Artikel hat das dann bestätigt, dass bei dieser Übertragung nicht an irgendwen übertragen wird, sondern explizit an das Gegenüber. Da soll was erreicht werden. Es sei eine Gefühlsmanipulation, meist unbewusst, in einem verdeckten Machtspiel in menschlichen Beziehungen.

Begonnen hat der Artikel auf S. 72 mit Beispielen von Zusammenkünften, nach denen man misslicher Stimmung war, ohne zu wissen wieso.
Das fand ich sehr interessant und wollte mehr wissen (deswegen habe ich das Heft kauft). Denn an eine Begebenheit - wiederkehrende Begegnungen mit einer Irene (Name geändert), nach denen ich mich nicht gut fühlte, ohne zu wissen, wieso - kann ich mich noch erinnern. Ich wusste damals nicht, was tun, denn augenscheinlich war doch alles in Ordnung. Sie war keine negative Person. So als Beispiel. Sie betrieb Seelenpflege. Was ein Punkt ist, den ich für Menschen sehr wichtig finde. Nach langer Beobachtung und Nachdenken kam ich zu dem Schluss, dass sie sich von unserer Beziehung was anderes versprache als ich. (Anmerkung: Da haben wir wieder den Punkt Beziehung. Vielleicht sollte ich da aufmerksamer sein, was die Wünsche an eine Beziehung betrifft.)

Ich sehe sie mittlerweile nicht mehr, habe mich gefragt, ob ich hätte deutlich werden sollen. Ich weiss es bis heute nicht. Besser: Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, dass Deutlichkeit wohl eher Unglück bedeuten würde (weil's eine verzwickte Problemlage ist, die dahintersteckt). Ob ich recht damit habe, sei dahingestellt.

Getröstet hat mich, dass in dem Artikel auf S. 72 steht, dass Beobachtung und Aufmerksamkeit hilfreich seien, wenn man sich in/nach Gegenwart einer bestimmten Person unwohl fühle. (Paar Seiten später gibt es auch ein paar Tipps, dem zu begegnen.) Ich bin so eine, die beobachtet lange Zeit. Freut mich, dass das etwas Gutes ist.

Nachdem ich das hier geschrieben habe, sehe ich, wenn ich im Geiste meine Beispiele, an die ich mich erinnere, durchgehe, dass ich auf den Punkt (enge) Beziehung stärker achten sollte, wenn eine derartige Ansteckung vorliegt.

Nachtrag:
  • Das betreffende Heft der "Psychologie heute compact" ist das Heft Nr. 34 aus dem Jahr 2013 mit der Überschrift "Menschenkenntnis"
  • Ein Lexikon-Eintrag, der dem entspricht, was in diesem Heft an "emotionaler Ansteckung" besprochen wird.
  • Es gibt auch positive emotionale Ansteckung, nur so als Ergänzung.

Samstag, 14. Februar 2015

Wir müssen reden. Über Unglück.

In Abwandlung von Julias Überschrift Wir müssen reden. Über Sex..

Die neue Psychologie heute (vom März 2015) bringt mich drauf: Der Umgang mit Unglück, ob selbstverschuldet oder uns angetan.
Und sofort denke ich beim Lesen an meine (Scheidungs-)Eltern. Die haben - beide - in ihrem Unglück gebadet und beide hielten sich jeweils für einen Gutmenschen. Dabei hatte dieses Unglücklichsein - bis hin zur Bitterkeit - eine Wirkung wie Schrot. Das Umfeld hat es ganz schön mitgenommen ((mit-)leiden sowieso, manchmal bis hin zum Mitkämpfen).

Durch die Lektüre ist mir zum Beispiel klar geworden, dass mein Vater verstanden werden wollte. Nur: Ich will auch verstanden werden. Aber wo er "verstanden" worden ist, da war für mich kein Platz mehr. Erstens hat er sowieso allen Platz eingenommen, zweitens wurde ich in seiner Sicht als Anhängsel meiner Mutter verstanden. (Sie wiederum hatte Angst, ich würde zu einem Anhängsel meines Vaters werden. Beklopptes Zeug, ich habe mich für beide angestrengt.)

Wie tief Menschen sich in ihrem Unglück vergraben können! Ich glaube, ein (psychologischer) Sachtext bringt das nicht rüber, deutlich wird es erst in einem (fiktionalen) Roman. Zu wünschen ist, dass die Protagonisten wieder ins Leben finden, in ein gutes, und zwar nicht eingebildet gutes, mühsam aufrecht erhaltenes (in der das Umfeld das Theater mitzuspielen hat). Nicht dieses Leben im Laufrad.

Auf dem Titelblatt steht “Enttäuschungen und Kränkungen hinter sich lassen – Frei werden für Neues”.
Ach, wie schön wäre das gewesen!

(Die beiden nur als Beispiel. Es gilt für viele andere Menschen und settings auch.)

Sonntag, 8. Februar 2015

Podcast: Nesselmodell

Wie Ihr ja alle schon lesen konntet, habe ich angefangen zu nähen (nach Jahrzehnten wieder aufgenommen), und dazu habe ich die Tage ein Nesselmodell gemacht. Was das für Vorzüge hat, sage hier in diesem Podcast.


Download
Länge: 01:56 Minuten

lauschendes SmartTV

Wenn mein Fernseher - also das SmartTV - lauscht, was mache ich dann?
Ich habe keinen Fernseher, ich kann mir das nicht vorstellen.

Aber: Ist es nicht lächerlich? Kauft sich dann noch irgendwer so ein Ding? Kein Streit kann mehr ausgetragen werden, übers Geld nicht gesprochen werden, die Kindererziehung und ich weiss nicht was. (Doch, mir fällt noch was ein: Wie steht es mit der Porno-Guckerei? Hihihihi.)

Was das noch für Blüten treiben wird? Dass vielleicht keine SmartTVs mehr gekauft werden? Nur noch herkömmliche Fernseher? Oder werden die RepairCafés nun DIE Blüte erleben, um das mit der Spracherkennung abzuschalten? Oder, oder, oder?

Samstag, 7. Februar 2015

Nesselmodell

Den Schnitt habe ich nun, jetzt steht der Stoffkauf an. Und die Frage ist: Wieviel? Richtet sich danach, ob ich den Nessel vorher waschen will (dann geht er etwas ein) oder nicht.
Wenn ich ihn vorher wasche, dann kann ich den Rock auch immer tragen, da er immer gewaschen werden kann, ohne dass er nochmal eingeht.
Aber will ich das? Oder belasse ich es einfach bei einem Modell?
Wenn ich wasche, dann wird das Material auch dichter, und das gefällt mir weniger.

Hm.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Ausmessen

Tja, und dann heisst es, die eigenen Maße ermitteln. Schliesslich soll das gute Stück passen und die Mühe Wert gewesen sein. Ernüchternd, wenn man seine Maße dann hat. Meine Güte, wenn ich eine Industriehose kaufe, dann hat die eine kleinere Grösse also so eine aus der Ottobre. Huiuiui!

Ich will den Rock nähen, von dem Smila so schwärmt. Der soll so leicht gehen. Und zu Anfang dürfte was Leichtes wohl das Gegebene sein.

Und wie gut, dass ich von Renate weiss, dass Schneiderinnen - die Profis - oft ein Nesselmodell machen, um nochmal alles abzuchecken. Das mache ich dann auch, in dem Fall v.a. auch zu Übung. Wenn dann was schief geht, ist es nicht so schlimm.

Zum Schnittmusterpapier: Da gibt es für die Hobbyschneiderin allerlei Lösungen bzw. Vorschläge. Das gängige ist nämlich nicht sonderlich reissfest und knittert schnell. Also habe ich Renate gefragt. Tja, die Profis haben Schnittmusterpapier für Profis, und von dem bin ich auch begeistert. Renate hat mir ein bisschen was von ihrem runtergeschnitten (das ist eine riesige Rolle - so kommt es mir vor - die sie da hat; eben was für Profis).

Nun habe ich den Schnitt abgepaust und ausgeschnitten, und dann hole ich mir wieder die Tipps von Renate.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Reissverschluss

Beschlossen: An eine schon geflickte Hose wird kein Reissverschluss mehr angenäht. Weil die Hose wohl eh schon keine lange Lebensdauer mehr hat. Lieber eine neu nähen. (Und so bin ich jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt.)

Suche

 

Herzensdinge

immer aktuell, nicht einfach tagesaktuell. Wer möchte, kann immer noch seinen Senf dazugeben:

- "Die fünf Sprachen der Liebe" von Gary Chapman - Was ist Euch lieber, Liebe oder Verliebtheit?
- Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit

- Was machen, wenn man es mit einem schwierigen Menschen und seinem Umfeld zu tun hat?

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Und hier noch meine Buchliste, was man mir so bei Amazon und Co kaufen kann.

*-*-*-*-*-*-*-*-*

Follow FrauVioline on Twitter Violine auf Twitter

Aktuelle Beiträge

Hey, Petra, danke für...
Hey, Petra, danke für das tolle Lob! Ja, das bin...
Violine - 30. Mrz, 18:58
Wow, wunderbar gemacht!...
Wow, wunderbar gemacht! Jetzt erzähl mir nur noch,...
piri - 30. Mrz, 17:15
Podcast: zu lieb
Ich bin zu lieb, hiess es auf Arbeit. Download Länge:. ..
Violine - 29. Mrz, 20:22
Emotionale Vampire
Ich habe mal ein Buch mit dem Titel „Emotionale...
Torsten Sackmüller (Gast) - 27. Mrz, 12:22
emotionale Ansteckung
Die Tage bin ich auf den Begriff der emotionalen Ansteckung...
Violine - 18. Feb, 11:55

Ich bin zu erreichen

über meine Homepage.

Credits


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)



I am a hard bloggin' scientist. Read the Manifesto.

Was ist perfekt?


aus der Provinz
Baseball
beziehungsweise
Blog
Glaube
Handarbeit
Heidelberg
Kraut und Rüben
Leben
Literatur
Musik
Olles
Podcast
Sport
Technik
Wortklauber
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren