keine Zeitung mehr
Ich lese kaum noch eine Zeitung. Anscheinend habe ich recht damit: Von “Süddeutsche” bis ARD: Deutschlands Medienjournalismus mutiert zur Propaganda
Wer will sich denn all den Schwachfug und die Heuchelei antun? Wieso soll ich mir die Mühe machen, einen Artikel so auseinanderzupflücken, dass ich X von U unterscheiden kann? Ich will meine Ruhe haben.
Wer will sich denn all den Schwachfug und die Heuchelei antun? Wieso soll ich mir die Mühe machen, einen Artikel so auseinanderzupflücken, dass ich X von U unterscheiden kann? Ich will meine Ruhe haben.
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Micha (Gast) - 16. Jul, 12:30
Und nun?
Keine Zeitung lesen ist ja schön und gut... Aber woher sich dann informieren? Im Internet? Wo die Qualität des Journalismus noch schlechter ist??? Umso mehr keine Zeitung mehr lesen, umso schlechter werden die Zeitungen! Meiner Meinung nach ist die Mutation zur Propaganda nicht unbedingt etwas neuartiges. Zumal der verlinkte Artikel zunächst vor allem den Medienjournalismus anprangert und nicht den Journalismus und die Zeitungen per se!
Violine - 16. Jul, 12:41
Hi Micha,
ich bekomme meine Nachrichten meistens über Twitter. Dann schaue ich noch ab und zu in die Lokalredaktion von der rnz rein.
Tatsächlich lesen tu ich ab und an die taz.
Muss aber auch gestehen, dass es bei mir immer phasenweise läuft mit dem Zeitunglesen. Mal lese ich eine Zeitlang, dann wieder gar nicht.
Dieser Artikel nun hat mich drauf gebracht, dass an meiner momentanen Unlust mehr liegen könnte, mir das aber einfach nicht bewusst war.
Das mit der Propaganda wusste ich aber auch schon von den NachDenkSeiten. (Ich glaube, Albrecht Müller, einer der Macher der NachDenkSeiten, hat auch ein Buch namens "Meinungsmache" geschrieben, das in der Stadtbücherei steht.)
Und dann kommt bei mir dazu, dass ich in letzter Zeit verstärkt Sachbücher lese. Das ist etwas, was keine Zeitung hergeben kann.
Und da ich keinen Fernseher habe, habe ich tatsächlich nicht an die Fernsehsendungen gedacht, sondern v.a. an die Printmedien, die auch sehr oft im Internet vertreten sind.
ich bekomme meine Nachrichten meistens über Twitter. Dann schaue ich noch ab und zu in die Lokalredaktion von der rnz rein.
Tatsächlich lesen tu ich ab und an die taz.
Muss aber auch gestehen, dass es bei mir immer phasenweise läuft mit dem Zeitunglesen. Mal lese ich eine Zeitlang, dann wieder gar nicht.
Dieser Artikel nun hat mich drauf gebracht, dass an meiner momentanen Unlust mehr liegen könnte, mir das aber einfach nicht bewusst war.
Das mit der Propaganda wusste ich aber auch schon von den NachDenkSeiten. (Ich glaube, Albrecht Müller, einer der Macher der NachDenkSeiten, hat auch ein Buch namens "Meinungsmache" geschrieben, das in der Stadtbücherei steht.)
Und dann kommt bei mir dazu, dass ich in letzter Zeit verstärkt Sachbücher lese. Das ist etwas, was keine Zeitung hergeben kann.
Und da ich keinen Fernseher habe, habe ich tatsächlich nicht an die Fernsehsendungen gedacht, sondern v.a. an die Printmedien, die auch sehr oft im Internet vertreten sind.
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