ins Wort gefasst
Antje hat ins Wort gefasst, was mir auch schon längst auffiel, aber nie richtig bewusst wurde, nie richtig klar wurde, über die Politik in heutiger Zeit, zumindest in D: Gegner_innen und politische Konflikte
Ich halte das übrigens nicht nur für die heutige Politik, das ist ist auch so eine Gesellschaftsordnung, so eine Gesellschaftsdenke. Sie die Debatte um die Beschneidung. Das war so ein "logischer" "Kopfkram", der Betroffene sehr verletzen muss.
Hier ein kurzer Ausschnitt aus Antjes Posting:Die Antwort, die ich bei Mouffe gefunden habe, ist ihr Vorschlag, im Bereich des Politischen wieder mehr mit dem Begriff der Gegnerschaft und des Konflikts zu operieren. Sie beobachtet (wie ich finde, zu Recht), dass sich in der Art und Weise, wie heute über politische Dinge debattiert wird, eine falsche Grundannahme eingeschlichen hat, nämlich die, dass es für alles eine „richtige“, „rationale“ Lösung gibt.
Wenn nur alle genügend logisch nachdenken und das Thema wissenschaftlich erforschen, so scheinen viele zu glauben, dann kommt raus, dass jeder vernünftige Mensch zum Ergebnis xyz kommen muss. Diejenigen, die zu einem anderen Ergebnis kommen, die also eine andere Meinung vertreten als ich, haben dementsprechend noch nicht genug über das Thema nachgedacht, oder sie hängen Ideologien und Aberglauben an, die einer vernünftigen Erkenntnis im Weg stehen.
Im Miteinander gibt es mehr als nur Wissenschaft. Wobei ich sagen muss, auch in der Wissenschaft gibt es die unterschiedlichsten Ansichten, Ansätze, Wege, Schlüsse. Gar so logisch ist das alles nicht, wird aber gerne so getan. Ich weiss, warum ich so ungerne die scienceblog.de lese, da wird in weiten Teilen diese arrogante (?), auf jeden Fall aber ignorante Haltung eingenommen und diese Haltung für das Maß aller Dinge gehalten.
Ich halte das übrigens nicht nur für die heutige Politik, das ist ist auch so eine Gesellschaftsordnung, so eine Gesellschaftsdenke. Sie die Debatte um die Beschneidung. Das war so ein "logischer" "Kopfkram", der Betroffene sehr verletzen muss.
Hier ein kurzer Ausschnitt aus Antjes Posting:Die Antwort, die ich bei Mouffe gefunden habe, ist ihr Vorschlag, im Bereich des Politischen wieder mehr mit dem Begriff der Gegnerschaft und des Konflikts zu operieren. Sie beobachtet (wie ich finde, zu Recht), dass sich in der Art und Weise, wie heute über politische Dinge debattiert wird, eine falsche Grundannahme eingeschlichen hat, nämlich die, dass es für alles eine „richtige“, „rationale“ Lösung gibt.
Wenn nur alle genügend logisch nachdenken und das Thema wissenschaftlich erforschen, so scheinen viele zu glauben, dann kommt raus, dass jeder vernünftige Mensch zum Ergebnis xyz kommen muss. Diejenigen, die zu einem anderen Ergebnis kommen, die also eine andere Meinung vertreten als ich, haben dementsprechend noch nicht genug über das Thema nachgedacht, oder sie hängen Ideologien und Aberglauben an, die einer vernünftigen Erkenntnis im Weg stehen.
Im Miteinander gibt es mehr als nur Wissenschaft. Wobei ich sagen muss, auch in der Wissenschaft gibt es die unterschiedlichsten Ansichten, Ansätze, Wege, Schlüsse. Gar so logisch ist das alles nicht, wird aber gerne so getan. Ich weiss, warum ich so ungerne die scienceblog.de lese, da wird in weiten Teilen diese arrogante (?), auf jeden Fall aber ignorante Haltung eingenommen und diese Haltung für das Maß aller Dinge gehalten.
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