wenn es schon Bush zu radikal-konservativ ist
Das will was heißen, wenn ein neu verabschiedetes Gesetz im Bundesstaat South Dakota selbst dem Präsidenten Bush zu radikal-konservativ ist.
Dieses Gesetz verbietet Abtreibung generell, mit der einzigen Ausnahme, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Es müssen also auch Inzest- und Vergewaltigungskinder ausgetragen werden. Oder wenn die Gesundheit der Mutter gefährdet ist (davon ist sie ja noch nicht in Lebensgefahr).
Quelle: swr
Ich wußte ja, daß die Amis spinnen, aber das ist denn doch die Härte. Sie nehmen mit diesem Gesetz auch bewußt die Verfassungswidrigkeit in Kauf, um die Verhandlungen bis zum Obersten Gericht durchzuboxen, damit für ganz Amerika neu entschieden werden kann (sie denken natürlich, da werde dann zu Gunsten der strikten Abtreibungsgegner entschieden).
Eigentlich kann man nur noch aus Amerika auswandern.
Gott sei Dank gibt es nicht nur solche Amerikaner. Aber es ist reichlich bedenklich, wenn ein Bundesstaat ein solches Gesetz beschließt. Und andere Bundesstaaten wollen anscheinend folgen.
Vielleicht hätte ich das auch in die Kategorie "Glaube" einordnen sollen? (Die geben nämlich an, das sei ein Gesetz "pro Leben".)
Oder heißt das, daß ein Großteil der amerikanischen Männer uneheliche Kinder hat? Ich sehe das so wie trockene Alkoholiker: Die sind auch die radikalsten Alkoholgegner.
Nachtrag: Vielleicht ist das Gesetz eher als Indikator für die allgemeine Stimmung in Amerika zu sehen. Widersinnige Dinge auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Und sich dabei auch noch "im Recht" zu fühlen.
Dieses Gesetz verbietet Abtreibung generell, mit der einzigen Ausnahme, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Es müssen also auch Inzest- und Vergewaltigungskinder ausgetragen werden. Oder wenn die Gesundheit der Mutter gefährdet ist (davon ist sie ja noch nicht in Lebensgefahr).
Quelle: swr
Ich wußte ja, daß die Amis spinnen, aber das ist denn doch die Härte. Sie nehmen mit diesem Gesetz auch bewußt die Verfassungswidrigkeit in Kauf, um die Verhandlungen bis zum Obersten Gericht durchzuboxen, damit für ganz Amerika neu entschieden werden kann (sie denken natürlich, da werde dann zu Gunsten der strikten Abtreibungsgegner entschieden).
Eigentlich kann man nur noch aus Amerika auswandern.
Gott sei Dank gibt es nicht nur solche Amerikaner. Aber es ist reichlich bedenklich, wenn ein Bundesstaat ein solches Gesetz beschließt. Und andere Bundesstaaten wollen anscheinend folgen.
Vielleicht hätte ich das auch in die Kategorie "Glaube" einordnen sollen? (Die geben nämlich an, das sei ein Gesetz "pro Leben".)
Oder heißt das, daß ein Großteil der amerikanischen Männer uneheliche Kinder hat? Ich sehe das so wie trockene Alkoholiker: Die sind auch die radikalsten Alkoholgegner.
Nachtrag: Vielleicht ist das Gesetz eher als Indikator für die allgemeine Stimmung in Amerika zu sehen. Widersinnige Dinge auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Und sich dabei auch noch "im Recht" zu fühlen.
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