Ein sehr, sehr gehaltvolles Essen ist dieses Schoko-Nuss-Joghurt. Ich hatte es noch unangebrochen im Kühlschrank. Vom letzten Supermarkt-Einkauf mitgenommen, um es mal auszuprobieren.
Sehr gehaltvoll. Schmeckt wie Nuss-Nougat-Creme. Und man ist sofort satt davon.
Ich glaube, das hat mit Joghurt nicht mehr so viel zu tun. Da könnte wahrscheinlich jede andere Creme auch drunter sein, egal was. So sehr schmeckt das nach Nuss-Nougat-Creme.
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Kraut und Rüben - 1. Jan, 19:23
Der letzte Tag des Jahres 2011. Grau, trüb, nass, wolkenverhangen. Aber: Keine Glätte! Das ist schon mal was. Wie oft ist es an Silvester eiskalt und man muss sich überlegen, wie man sicher heim kommt.
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Heidelberg - 31. Dez, 15:14
Ein paar Rückblicke habe ich nun gelesen, nun, da muss wohl einer von mir auch sein:
Angefangen hat es sehr ruhig. Ich mich noch erinnern, dass ich an einem der ersten Januartage bei meiner Zahnärztin war. Sie hat mich nach dem Jahreswechsel gefragt, und ich hab ihr erzählt, dass der schön ruhig war. Daraufhin meinte sie, das würde mein Jahr!
Tja, ob das mein Jahr war, das wird sich irgendwann 2012 noch rausstellen.
Auf jeden Fall war es aber ein Jahr des Zur-Ruhe-Kommens. Ich bin in Therapie gegangen wegen was, das jetzt hinfällig ist. Aber rausgekommen ist halt (und ich bin froh, dass mir die Therapeutin diese Orientierung gegeben hat), dass ich sehr, sehr sensibel bin und mir ein dickeres Fell wachsen lassen muss.
Das mache ich, indem ich an meiner Resilienz arbeite, also die Seele fülle. Zum einen stecke ich zurück. Ganz grosser Punkt. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich mich selbst immer unter Druck gesetzt habe.
Die Seele zu füllen bedeutet für mich auch das Fotografieren. Oder die Musik (Billy im Prinz Friedrich, der Projektchor oder was auch immer). Meine Freunde (die auf jeden Fall).
Es hat sich durch dieses Die-Seele-Füllen viel Positives ergeben und ich stehe am Ende vom Jahr deutlich woanders als am Anfang.
Weniger schön war, was in meiner alten Gemeinde vorgefallen ist anfang des Jahres. Weniger schön ist, ich habe nur so um Fassung gerungen (ich habe mich ja auch gründlich hier ausgekotzt).
Eine neue, sehr nette, Gemeinde habe ich gefunden. Die sind so gelassen, keine Berufs- oder Extraheiligen. Man nimmt sich an als Mensch. Und die Gemeinschaft ist eine sehr schöne.
Tja, schreiben könnte ich wohl viel. Alles in allem war es wohl ein Jahr der Grundsteinlegung (der erfolgreichen).
Ein frohes neues Jahr Euch allen!
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Leben - 31. Dez, 12:31
Das ist was zum Unterzeichnen. Es geht um die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gesellschaft.
Lest selbst:
Berliner Erklärung
via
DieIngenieurin
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Leben - 30. Dez, 14:09
Beim Blogroll-Hopping auf
Cat-und-Kascha gestossen. Cat erzählt da in ihrem
neuesten Posting vom selbstgenähten Weihnachtskleid. Scheint eine Aktion gewesen zu sein, denn es haben sich viele Mitnäherinnen gefunden.
Das Kleid von Cat ist sensationell. Müsst Ihr Euch angucken. Das ist nicht einfach Frau-Hobbynäherin-Daheim, das ist sehr gelungen. Am Ende resümiert sie:
Ich habe den Grundschnitt deutlich verändert und gestaltet und sehe mich nun glücklich an dem Punkt, dass ich mir die Kleider meiner Träume in Zukunft einfach nachnähen werde, und zwar maßgeschneidert. Was will frau mehr?
Oh ja, einfach nachnähen können, was für ein Traum! Ich bin vor einem Jahr zuletzt an einer Nähmaschine gesessen und habe Sternenkonturen auf Taschen gesteppt. Das hat ja schon reichlich gedauert. Und mir in Erinnerung gebracht, dass ich eigentlich in meiner Schulzeit zuletzt (viel) an der Nähmaschine sass. Mit meiner Mutter in Reichweite, die ich - da sie Schneiderin gelernt hat - immer fragen konnte.
Heute ist das alles nicht mehr. Keine Übung, keine Mami in Reichweite, keine Nähmaschine da.
Hmpf.
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Blog - 26. Dez, 12:25
Komme gerade von Weihnachtsgottesdienst und anschliessendem Weihnachtsessen in der Gemeinde einer Freundin zurück, die mich dazu eingeladen hatte.
Wir hatten uns auch gegenseitig kleine Geschenke mitgebracht. In dem, das sie mir geschenkt hat, war ein kleine Schokoladentafel drin, so richtig süss und putzig. An die hatte ich mich nach dem Essen gleich gemacht.
Die Rippen waren so putzig klein, die hatte ich ihr gezeigt. Guckte dann wieder auf den Rest Schokolade auf dem Tisch und kapierte erst gar nicht richtig. Da krauchten zwei weisse Maden!
Boa, meine Freundin war entsetzt, während ich lachen musste. Sie meinte, sie werde in den Laden zurückgehen und Terz machen. Schlussendlich musste sie auch lachen, denn es war Bio-Schokolade. Die lebt halt einfach.
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Kraut und Rüben - 24. Dez, 19:34
Yeah, yeah, yeah, wunderbares Paket von meiner Mamsi bekommen. Mit Bienenwachskerzen und dem dazu passenden Kerzenständer! Und mein süsses, geerbtes Bärchi ist auch dabei!
Yeah, yeah, yeah, Weihnachten kann kommen!
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Leben - 22. Dez, 17:50
Das ist der Ausspruch einer englischen Klavierlehrerin, die auch Gäste aufnahm. Leute, die für kurze Zeit im Land waren zu Sprachstudien, Praktikum und ähnliches.
Musikerin ist sie und hat einen Opernsänger als Sohn, der durch die ganze Welt tingelt. Wie gesagt, sie gibt Klavierunterricht. Über einen ihren Schüler sagte sie, dass er von Musik nichts verstünde, aber "It's for therapy!".
Unter den Musikern bzw. Musiklehrern können ware Menschenfreunde sein.
Eine Freundin von mir, die es in ihrer Psychose vor etlichen Jahren schwer zerpflückt hat (kann man nur froh sein, wenn einem selbst so etwas nicht passiert) und die langsam - wirklich langsam - wieder auf die Beine kommt, hat so einen ähnlichen Klavierlehrer. Das muss nicht nur ein musikalischer Mensch sein, sondern auch ein sehr netter und feinfühliger.
Was sie mir alles von ihm erzählt! Wie er ihr Mut macht und alles, wie er wirklich feinfühlig auf ihre Schwächen eingeht. Es baut sie jedesmal auf. Sie meinte zu mir, sie sei nach der Stunde jedesmal wie verzaubert.
In mich reinschmunzeln muss ich aber immer, wenn sie mir erzählt, dass sie ihm nicht sagt, dass sie krank ist. Denn: Man merkt es ihr an. Der langsame Schritt, die gebeugte Gestalt, die Haare, die immer sehr lange brauchen, bis sie wieder gefärbt werden und so weiter und so fort. Da gibt es nichts zu verstecken.
Im Unterschied zum Beispiel eingangs ist sie sehr musikalisch, aber wie auch am Eingangsbeispiel ist die Musik etwas, was ihr sehr gut tut. Und ihr Lehrer engagiert sich sehr gerne.
Das ist das, was Musik und Musikunterricht abseits der Eitelkeiten leisten kann: Eine Art Therapie oder Wellness oder Wohlfühlprogramm für den, der Musik macht. Und für den Musiklehrer Stunden, die sich wirklich lohnen, weil es Sinn macht, dem Schüler damit ein Stück Lebensqualität zu schenken.
Violine - abgelegt unter
Musik - 18. Dez, 17:13