Montag, 5. März 2018

Noch ein Satz mit "x".

Ich soll einer Impfgegnerin erklären, was ich von ihr halte. Damit sie eine Chance hat und sich bessern kann.

Jawoll, das kann auch nur einem alten, weissen Mann einfallen, habe ich das Gefühl. So doof kann man gar nicht sein, um nicht zu wissen, dass dieses Ansinnen einfach nicht klappen kann.

Die Betreffende hat einen Charme, der ihre Verantwortungslosigkeiten und Zumutungen erstmal zudeckt. Sie ist bei weitem nicht so nett, wie es scheint. Also, so etwas gibt es öfter, gerade bei anstrengenden Personen. Mit irgendwas muss man ja punkten. Schon die Lebenserfahrung sollte ihm das sagen.

Wenn es aus dem Ruder gerät, werde ich ihn einladen, zu moderieren, die Sache zu richten oder was auch immer.

Zackfix.

Auf Deutschlandfunk Kultur haben sie es vorhin in einer Kindersendung wunderbar erklärt, was es mit der Masernimpfung auf sich hat. Dass 1 von 1000 (und manche sagen 1 von 300) an den Masern stirbt, weil man es nicht impfen konnte, die impffähigen drumrum aber sich haben nicht impfen lassen.

Zackfix.

Um auf Petras Frage einzugehen

Petras Frage gestern war:Was dürfen wir von unseren Mitmenschen erwarten? Dürfen wir überhaupt etwas erwarten?
Warum entstehen dadurch immer wieder Enttäuschungen und Missverständnisse?
Da frage ich zurück: Wozu gibt es Erwartungen? Mir scheinen sie elementar zu sein, ohne sie können wir nicht leben.
Die IS hat 2015 zum Beispiel erwartet, als sie die 21 Kopten töteten und ein professionelles Video davon rumgehen liessen, dass das für Angst und Schrecken - Terror eben - sorgen würde. Sie haben nicht mit den Kopten gerechnet, die anders reagieren als erwartet. Die Wirkung verpufft völlig, weil sie sich nie richtig mit den Kopten auseinandergesetzt haben. Klischees - wir alle haben unsere Schubladen - können reichlich fehlgehen.

So ist ein Mensch, wenn er irgendwie krankhaft auffällig ist, nie die Störung, das Syndrom, die Krankheit, es steht immer noch die Persönlichkeit dahinter und wie dieser Mensch mit dem Handicap umgeht. Niemals würde man einen Menschen mit Grippe brandmarken, einen mit Schizophrenie allerdings reichlich. Beide sind im Akutstadium stark behindert, im stabilen/gesunden Zustand nicht. Und doch muss der Schizophrene immer mit Ausgrenzung rechnen, der mit Grippe bleibt halt ein oder zwei Wochen daheim (hoffentlich!), dann erscheint er wieder auf der Bildfläche, respektiert wie eh und je.
Der Unterschied zur Schizophrenie ist, dass sie vielen unheimlich ist, weil es an die Persönlichkeitsstruktur geht. Viele kennen sich nicht damit aus, nicht mal rudimentär, und so mancher - ich habe das letztens in der Strassenbahn hören können - bekommt noch heute in der Ausbildung das falsche Bild vom gespaltenen Menschen beigebracht. Es wäre ein leichtes, nachzuforschen, denn viele Pharmafirmen klären auf in kleinen, handlichen Broschüren. Oft kann man sie im Internet runterladen, der Psychiater/Neurologe in der Nähe hat bestimmt welche im Wartezimmer ausliegen.
Aber so manche Menschen wollen nicht nachforschen, wollen sich nicht informieren - dabei wäre es ein leichtes - lieber im Unwissen (oder Halbwissen verharren, wenn man schon einiges vom Störungsbild kennt, aber nur das Störungsbild sieht und nicht offen auf den Menschen zugehen will, der eben weit mehr ist als nur die Störung an sich) verharren, sich ängstigen und damit diskrimieren. Und im Ernstfall völlig falsch reagieren.

Man hat diese Quelle an Missverständnissen und Enttäuschungen auch, wenn Kulturen aufeinanderprallen, der sogenannte Kulturschock. Oder die Binnenwelten zweier Menschen oder Gruppen.

Ihr könnt gerne weitermachen.

Gestern wollte ich einen Roman schreiben.

So im Halbschlaf, im Aufwachen war das. Wann sonst? Freilich kann ich gut formulieren, aber einen ganzen Roman? Das habe ich mich auch im Halbschlaf gewundert. Und doch hatte ich einen ganzen und guten und interessanten Plot, auch die Anlage dessen. Nur noch ein bisschen dran feilen und so, dann könnte es losgehen. Vielleicht wäre es auch nur eine Kurzgeschichte geworden, ich hätte nur noch aufstehen müssen.

Irgendwann - ziemlich früh in der Früh - bin ich dann aufgestanden. Habe den Plot immer noch nicht aufgeschrieben. Erst nachmittags dann, aber da hatte ich ihn schon vergessen. Vergessen wie jeden Traum im Halbschlaf, mag er mir während des Träumens auch noch so klar und deutlich vor Augen gestanden haben.

Tja, Satz mit "x".

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