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    <title>mal schräg und mal schön : Rubrik:Olles</title>
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    <dc:publisher>Violine</dc:publisher>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:date>2019-11-20T12:38:36Z</dc:date>
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    <title>mal schräg und mal schön</title>
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  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/einsam-alleine-auf-der-strasse-redend/">
    <title>&quot;einsam&quot; alleine auf der Strasse redend</title>
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    <description>Dass man - nur mit den Ohrstöpseln im Ohr - mit anderen telefonieren kann, das wirkt auf mich immer noch befremdlich, obwohl nun schon etliche Jahre alt (mehr als zehn, denke ich). Ich werde mich nicht so richtig dran gewöhnen. Der Blick abwesend, deutlich gestikulierend, in sich selbst versunken, ... so laufen sie durch die Strassen. Es wirkt wie irre, ein psychisch Kranker in seinen Wahn, in seine intensiven Gedanken versunken. (Der Vergleich kommt nicht von ungefähr, wir haben hier die Psychiatrie in der Stadtmitte.) Vllt. würde manch einer damit aufhören, wüsste er, wie es rüberkommt?&lt;br /&gt;
Bei mir kommt noch dazu, dass ich am Liebsten daheim oder im Büro telefoniere, aber nicht auf der Strasse. Wahrscheinlich wirkt es deswegen auf mich noch befremdlicher, deutlicher in dem &quot;Irren-Ausdruck&quot;.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-11-16T12:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/truebes-thema-mobbing/">
    <title>trübes Thema Mobbing</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/truebes-thema-mobbing/</link>
    <description>Vor ein paar Tagen habe ich mich mit ein paar Bekannten über das trübe Thema &quot;Mobbing&quot; unterhalten. Es ergab sich einfach so, beide waren ehemalige Sozialarbeiter und Verwandtes. Ich selbst nehme von mir aus das Wort Mobbing nicht so schnell in den Mund, weil es so inflationär gebraucht wird für jedes danebengeratene oder falsch verstandene Wort auch schon. Vielleicht ist das überspitzt gesagt, aber so kommt es mir vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war erhellend, was die beiden sagten. Dass es oft Frauen seien, die vorne rum lächeln, einem hintenrum das Messer in den Rücken rammen. Dass Mobber klammheimlich Menschen aus dem Umfeld des gemobbten auf die eigene Seite ziehen, und dann irgendwann zuschlagen. Und dass es oft schwer sei, Mobbing mitsamt der Wurzel auszurotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unappetitliches Thema.&lt;br /&gt;
Im Nachgang dachte ich über die Fälle nach, in denen ich gemobbt worden bin. Bei dem einen Fall - der mir näher liegt, weil ich die Menschen um einiges besser kenne - ist der Mobber leicht gestoppt. Das Problem war, draufzukommen, denn dasjenige ist schwer hintenrum. Und will an nichts schuld sein, bin ich von dritter Seite gewarnt worden. Gut, dass ich es weiss, denn dann ist auch klar, dass es nur ganz wenig braucht, um dasjenige - zumindest bei mir - zu stoppen. Weil, ist ja schuld, ganz klar. Und dasjenige hat sich zwar einerseits den richtigen Menschen ausgesucht, um den rum man mobben konnte, aber das Umfeld da drum rum ist oft ein sehr gerades, da geht es nicht so arg weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, bin ich froh, dass das hinter mir liegt.&lt;br /&gt;
Und ich bin so dankbar um all das Gute, das ich habe. Das Gute ist nicht selbstverständlich. Meinten auch die beiden ehemaligen Sozialarbeiter.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-06-16T08:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/erschuetternd/">
    <title>erschütternd</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/erschuetternd/</link>
    <description>Erschütternd, wie es Carsten geht. Er, längst erwachsen, ist (sehr) kleinwüchsig, mehrfach behindert (geistig und körperlich), und wiegt nur noch 11kg (!). Ich könnte kotzen, so wie Carsten das immer tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Carsten isst nicht oder nur wenig. Das wenige kotzt er oft wieder aus. Auch eine Sonde hat nicht geholfen, auch da kotzt er. Die Mutter (der Vater, der so dringend benötigt wird, ist vor ein paar Jahren plötzlich verstorben) hat über die Jahre alles nur Erdenkliche versucht, Carsten zu helfen, ihn zum Essen zu bringen. Doch bis heute weiss keiner, warum er so wenig isst, er selbst auch nicht. Da ist guter Rat natürlich sehr teuer, wenn überhaupt erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten leidet, die Familie leidet. Man möchte sie trösten, den ultimativen guten Rat finden, sie in den Arm nehmen, sagen, es würde alles wieder gut werden. Man möchte es so gerne ob dieses Elends, jedoch es geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine liebenswerte Familie, sie halten zusammen, haben gerne miteinander zu tun, leben gerne, sind aufgeweckt. Doch 11kg sind eine harte Belastungsprobe, grenzwertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht, was sagen, tröstendes eh nicht. Wünsche mir, dass es irgendwo noch ein Licht gibt, auch wenn keiner von uns es sieht. Wunsch und Wirklichkeit, passt das zusammen bzw. ist das zusammenzubringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt mal nicht aufs Blog verlinkt, in dieser Situation ist es vllt. nicht so toll. Weil dann die gutgemeinten, aber hilflosen Ratschläge kommen können, die nicht gebraucht werden.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-06-04T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/was-mir-stinken-wuerde/">
    <title>Was mir stinken würde ...</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/was-mir-stinken-wuerde/</link>
    <description>wenn ich ein Narzisst wäre. So ein richtig pathologischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nun einige davon kennengelernt im Laufe meines Lebens, manche so richtig krachend (aber so richtig krachend). Heute habe ich dazu in der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Narzisstische_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; nachgelesen (habe mich doch dazu aufgerafft), und alles wiedergefunden, was ich so im Zusammenhang mit diesen Leuten erlebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ehrlich, ich halte den pathologischen Narzissmus für eine ernstzunehmende Behinderung.&lt;br /&gt;
Dass sie zum Beispiel nicht an ihre echten Bedürfnisse drankommen. Wie armselig!&lt;br /&gt;
Dass sie austicken können, dass man meint, man müsse sich besaufen bzw. kann es einfach nicht glauben, dass man das nun wirklich erlebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, sie können amüsant sein. Doch wer will schon der Clown vom Dienst sein? Ich nicht. Ich finde es auch schlimm, wenn man sich - aufgrund seiner hohen Erwartungen an sich selbst - dauernd als was Besonderes darstellen muss. Für mich selbst reicht der Stand &quot;normal&quot;, mehr brauche ich nicht. Die dauernde Selbstbestätigung, die diese Typen suchen. Herrje, das ist ja wie &apos;ne Sucht! Das muss sehr anstrengend und unbefriedigend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie scheinen sie auch niemanden richtig an sich ranlassen zu können. Wie schade! Ach, ich erlebe doch so gerne andere Leute, die Narzissten aber schmoren im eigenen Topf! Nee, nee, nichts für mich. Stattdessen manipulieren sie recht kräftig. Überhaupt, mit der Realität haben sie es nicht so. Ach Gott, ach Gott. Wisst Ihr, ich liebe es (und finde es mutig), wenn Menschen Dinge zugeben bzw. darstellen können, wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich will einfach nur ein ganz normaler Mensch sein, umgeben von anderen ganz normalen Menschen. Das geniesse ich.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-03-02T18:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/frauenbild-der-50er/">
    <title>Frauenbild der 50er</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/frauenbild-der-50er/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.ja-blog.de/&quot;&gt;Julia&lt;/a&gt; hat auf Spon &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/leute/maria-furtwaengler-dieses-uniforme-frauenbild-ist-alarmierend-a-1250223.html&quot;&gt;einen Artikel&lt;/a&gt; aufgetrieben, ein Interview mit &lt;a href=&quot;http://www.maria-furtwaengler.de/&quot;&gt;Maria Furtwängler&lt;/a&gt;. Letztere hat zusammen mit ihrer Tochter mehrere Studien in Auftrag gegeben, was Influencerinnen in social media betrifft. Und kam zu dem erschütternden Ergebnis, dass diese Trendsetterinnen - wider besseren Wissens aus ihrem eigenen Leben - das Frauenbild der 50er propagierten, in dem Frauen alles ganz natürlich und easy peasy erledigen, was auch anfällt, im Privaten verortet sind, nur von ihren &quot;Hobbys&quot; nähen, basteln, ... reden und stark an Mode und Kosmetik orientiert sind. Täten sie das nicht, bekämen sie von ihren Followern eins auf den Deckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe - schon beim Lesen der Überschrift und des Teasers - gleich an meinen Vater gedacht, der mich immer anders haben wollte als ich bin. Jetzt, dank des Artikels, wird mir klar, was er wollte. So ein Scheiss. Ich bin ja schon eine Frohnatur, aber wem geht schon alles easy peasy von den Händen? Und er war nun mal ein Mensch, mit dem es sich schwer zusammenlebte. Da beisst die Maus keinen Faden ab.&lt;br /&gt;
Für mich ist dieses  Frauenbild also die propagierte Verantwortungslosigkeit. Damit niemand in den Spiegel gucken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch einiges mehr verstanden.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-02-24T06:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/und-dann-freut-man-sich-ueber-jedes-herzliche-laecheln/">
    <title>Und dann freut man sich über jedes herzliche Lächeln.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/und-dann-freut-man-sich-ueber-jedes-herzliche-laecheln/</link>
    <description>So geht es mir zur Zeit. Ich habe mich vom Familienklimbim erholt. Und bin über meine Quasi-Stiefmutter immer noch entsetzt. So ein böse Frau! Mir kommt sie vor wie irgendeine Protagonistin aus irgendeinem (keinem bestimmten) Ingrid-Noll-Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, mich hasst sie abgrundtief, weil mein Vater nicht gerade einfach war. (Ich wurde von ihm als sein Seelenheil propagiert, das nur deswegen nicht funktionierte, weil da die böse Ex-Frau vor war.) Statt mit ihm ordentlich zu reden, die Konsequenz zu ziehen und zu gehen oder was weiss ich. In seinen letzten Lebensjahren hätte das geheissen, ihn zum Arzt zu schicken. (Er muss elendiglich verreckt sein, weil er nicht beim Arzt war.)&lt;br /&gt;
Glaubt Ihr, sie hätte mir (oder meinem Bruder, ...) jemals gesagt, was los war? Nein, mir gegenüber hat sie sprichwörtlich immer gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Richtig draufgekommen bin ich auch erst, als meine Schwägerin hier auf dem Blog detoniert ist (das, muss ich sagen, ist bei diesen Verhältnissen regelrecht anständig von ihr gewesen). Und auch dann noch hat es bei mir lange gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unglaublich. Ich hoffe, sie verschwindet früher oder später aus unserer Familie, sie ist untragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie ich mich über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen freue, ist es wunderbar zu sehen, dass es noch mehr gibt als diese Bösartigkeit, diesen Hass. Dass Menschen lieben können, aufeinander zugehen können, sich gegenseitig Gutes tun. Auch wildfremde Menschen, wenn sie sich z.B. in der Strassenbahn gegenseitig helfen.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2019-02-21T15:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/schuppen/">
    <title>Schuppen</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/schuppen/</link>
    <description>Schuppen auf der Kopfhaut. Das Geriesel ist nicht so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund von mir hat es ganz schlimm. Aber wirklich so richtig schlimm, und es muss auch jucken, denn er kratzt es auf. Ich wollte ihm schon ein sehr gutes Anti-Schuppen-Shampoo empfehlen, das mir mal eine Friseurin empfohlen hat. Ich war zu zurückhaltend. Doch jetzt bin ich froh darum, denn Schuppen sind nicht gleich Schuppen, hat meine Recherche ergeben. Es gibt fettige und es gibt trockene Schuppen. Gegen die fettigen helfen die tollen Anti-Schuppen-Shampoos, gegen die trockenen mildes Babyshampoo, und eben kein Anti-Schuppen-Shampoo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bin ich nun froh, dem Freund nichts gesagt zu haben. Wahrscheinlich geht er am Besten erstmal zum Hautarzt. Für mich habe ich ein mildes Babyshampoo besorgt und ich hoffe, das hilft. Meine Kopfhaut ist trocken und ich hoffe nicht, dass ich das auf mein Teebaumöl-Shampoo zurückzuführen habe.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-11-27T06:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/da-wird-man-nachdenklich/">
    <title>Da wird man nachdenklich.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/da-wird-man-nachdenklich/</link>
    <description>Das Buhei um mein altes Orchester macht nachdenklich. Wieso wird da so gekämpft und noch dazu auf paranoide Art?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Idee, die mir kam, war, dass sich im kämpferischen Kern drei Leute (mindestens drei) zusammengefunden haben, die einander nicht gut tun, die sich gegenseitig negativ aufschaukeln. Es scheinen alle Dämme zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile denke ich, das ist nicht alles. Ich erinnere mich wieder an den ehemaligen Konzertmeister. Wie er vor einem Jahr seine Hörgeräte bekam und ich dachte, gut, vielleicht wird es damit besser.&lt;br /&gt;
Eigentlich wider besseres Wissen, aber ich war noch so erfüllt von dem Parkinson bei meinem Vater und wie das da ablief, ich dachte, ich unterstelle jetzt wohl allen Parkinson.&lt;br /&gt;
Der ehemalige Konzertmeister reagierte nicht mehr auf Ansprache (hatte dann ja auch die Hörgeräte), also habe ich ihn immer angestupft. Auch darauf hat er nicht reagiert (auch mit Hörgerät nicht).&lt;br /&gt;
Weil ich so verunsichert war, habe ich nichts gesagt. Leider? Heute frage ich mich, wie er es aufgenommen hätte, hätte ich ihn daraufhingewiesen. Damals wusste ich noch nichts von seinem Denken von ewiger Jugend und Machbarkeit. Aber Parkinson und Machbarkeit? Was wusste er davon?&lt;br /&gt;
Wir haben zwei ehemalige Mitglieder, an Parkinson erkrankt, die gut damit leben. Aber wegen Parkinson spielen sie schon längst nicht mehr mit im Orchester. Und das ist eben für den ehemaligen Konzertmeister die Crux: Nicht mehr mitspielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das paranoide Denken aber, das kann bei Parkinson auftreten. Und: Parkinson kann für die Angehörigen sehr drückend sein. Beides würde erklären, warum so gekämpft wird. Der leidende Konzertmeister, da muss jemand dran Schuld sein. Natürlich der böse, böse Dirigent. (Den Schlüssel da suchend, wo das Licht ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher dachte ich - und war erschüttert darüber - was in meiner Familie (und ganz besonders in den Köpfen des bekloppten Anhangs) stattfindet, ist nur bei uns. Jetzt sehe ich, das findet genauso auch woanders statt, in ganz anderen Schichten, bei sehr viel gebildeteren Leute, die einen völlig anderen Lebenslauf haben als meine Leute (den Anhang dazuzählend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das relativiert. Besser wird es nicht, aber es relativiert.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-11-03T05:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/nix-aus-der-familie-erzaehlen/">
    <title>Nix aus der Familie erzählen.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/nix-aus-der-familie-erzaehlen/</link>
    <description>Sonst könnte zuviel Vertrautheit entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe mich so mit einer Bekannten ausgetauscht. Wusste nicht, dass sie schon immer Borderline hatte. Und so hat sie mich nur allzu gut verstanden. Und hat Vertrauen gefasst. Und erzählte mir von ihrer politischen Gesinnung und hinterher kamen gleich Verschwörungstheorien und Globuli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollte ich allerdings nicht. Tja.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-15T13:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/unbedarfte-maennersicht-auf-feminismus/">
    <title>Unbedarfte Männersicht auf Feminismus.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/unbedarfte-maennersicht-auf-feminismus/</link>
    <description>Schon sehr unbedarft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte heute wieder Dienst im manna zusammen mit meinem Kompagnon. Er und ein Gast diskutierten die gestrige Oscar-Verleihung. Mein Kompagnon hatte wohl zugeguckt und gemeinsam meinten die beiden, also, so wie da die Hälfte der Frauen rumgelaufen sei, da brauche man sich nicht zu wundern, wenn ... Dann meinten sie noch was zu #metoo, dass das deswegen einfach nicht glaubwürdig sei und so. Und überhaupt, so unausgesprochen, der Feminismus tauge nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei soviel Ignoranz/Arroganz immer überfahren.&lt;br /&gt;
Vor gar nicht langer Zeit - war es dieses Jahr sogar oder noch letztes Jahr? - ging ein Foto durch das Netz mit Schaustücken der Polizei, die die Kleidung von Vergewaltigungsopfern zum Zeitpunkt der Tat zeigten. Also, so etwas von durchschnittlich und wirklich in keiner Weise aufreizend. Weniger sexy geht nicht.&lt;br /&gt;
Ausserdem, wieso soll es nur den einen Feminismus geben? Der Feminismus ist nicht neugeboren, nicht die Idee einer Einzelnen oder wie auch immer, sodass man Feminismus so eindimensional sehen könnte.&lt;br /&gt;
Der Feminismus hat schon einiges geschafft. Oder ist das so scheisse, dass Frauen wählen dürfen? Dass Frauen selbst über ihre Arbeit entscheiden dürfen, dazu nicht mehr vom Okay ihres Ehemannes abhängig sind? Usw., usf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe diese Männer nicht. Irgendwann muss ich es ihnen vorsetzen. &quot;Sehr unbedarft&quot; ist gar kein Ausdruck.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-06T16:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/noch-ein-satz-mit-x/">
    <title>Noch ein Satz mit &quot;x&quot;.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/noch-ein-satz-mit-x/</link>
    <description>Ich soll einer Impfgegnerin erklären, was ich von ihr halte. Damit sie eine Chance hat und sich bessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawoll, das kann auch nur einem alten, weissen Mann einfallen, habe ich das Gefühl. So doof kann man gar nicht sein, um nicht zu wissen, dass dieses Ansinnen einfach nicht klappen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betreffende hat einen Charme, der ihre Verantwortungslosigkeiten und Zumutungen erstmal zudeckt. Sie ist bei weitem nicht so nett, wie es scheint. Also, so etwas gibt es öfter, gerade bei anstrengenden Personen. Mit irgendwas muss man ja punkten. Schon die Lebenserfahrung sollte ihm das sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es aus dem Ruder gerät, werde ich ihn einladen, zu moderieren, die Sache zu richten oder was auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zackfix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deutschlandfunk Kultur haben sie es vorhin in einer Kindersendung wunderbar erklärt, was es mit der Masernimpfung auf sich hat. Dass 1 von 1000 (und manche sagen 1 von 300) an den Masern stirbt, weil man es nicht impfen konnte, die impffähigen drumrum aber sich haben nicht impfen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zackfix.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-05T15:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/gestern-wollte-ich-einen-roman-schreiben/">
    <title>Gestern wollte ich einen Roman schreiben.</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/gestern-wollte-ich-einen-roman-schreiben/</link>
    <description>So im Halbschlaf, im Aufwachen war das. Wann sonst? Freilich kann ich gut formulieren, aber einen ganzen Roman? Das habe ich mich auch im Halbschlaf gewundert. Und doch hatte ich einen ganzen und guten und interessanten Plot, auch die Anlage dessen. Nur noch ein bisschen dran feilen und so, dann könnte es losgehen. Vielleicht wäre es auch nur eine Kurzgeschichte geworden, ich hätte nur noch aufstehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann - ziemlich früh in der Früh - bin ich dann aufgestanden. Habe den Plot immer noch nicht aufgeschrieben. Erst nachmittags dann, aber da hatte ich ihn schon vergessen. Vergessen wie jeden Traum im Halbschlaf, mag er mir während des Träumens auch noch so klar und deutlich vor Augen gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, Satz mit &quot;x&quot;.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-05T05:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/natalie-grams-kommt-ins-dai/">
    <title>Natalie Grams kommt ins DAI</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/natalie-grams-kommt-ins-dai/</link>
    <description>Ein Freund hat mich auf &lt;a href=&quot;https://www.natalie-grams.de/&quot;&gt;Natalie Grams&lt;/a&gt; aufmerksam gemacht letztes Jahr. Die Heidelberger Ärztin, die erst voll auf Homöopathie schwor und dann eine komplette Umkehr machte und nun aufklärt. Der Freund ist schon seit Jahren strikter Homöopathiegegener, ich wurde es im Lauf der letzten Jahre. Eine Freundin von mir schwört auf, nein lebt Homöopathie. Zuerst habe ich immer ganz unbedarft zugehört. Das mit den Potenzen ging mir immer am Arsch vorbei. Das ist ja eigentlich noch das Harmlosere (bis auf das, dass es wirkungslos ist, wenn man tatsächlich Hilfe braucht). Doch das, was mir die Freundin dann immer mehr und mehr - aus voller Überzeugung erzählte - das ist regelrecht brutal. Ich mag das hier gar nicht wiederholen, die Freundin mag ich auch nicht mehr sehen, zu einer Freundschaft reicht es nicht mehr, zu verantwortungslos das Ganze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalie Grams kommt also am 1. Juni zu einem Vortrag ins &lt;a href=&quot;https://dai-heidelberg.de/de/veranstaltungen/natalie-grams-19501/&quot;&gt;DAI&lt;/a&gt; nach Heidelberg. Ich denke, ich werde hingehen, denn sie redet nicht nur über Homöopathie, sondern auch über andere Alternativmedizin. Das finde ich interessant und ich denke, ich muss nicht erst jede Erfahrung selbst machen, um zu sehen, welche Medizin gut ist und welche nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein bisschen Erfahrung mit Menschen, die TCM (traditionelle chinesische Medizin, auch eine Alternativmedizin, die ganzheitlich sein soll) praktizieren. Diese Menschen waren so gar nicht ganzheitlich, sondern eiskalt und berechnend. Keine Werbung für TCM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin gespannt, was Frau Grams erzählen wird.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2018-03-04T11:07:00Z</dc:date>
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    <title>Lost</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/lost/</link>
    <description>In einem Café gestern einen Afrikaner beobachtet, der offensichtlich stoned war. Erst war&apos;s nicht so klar (ich bin da unerfahren), aber wir wunderten uns, warum er so lange auf dem Klo sass (er wurde dann von der Bedienung auf Englisch &quot;rausgepfiffen&quot;). Die Bedienung kannte sich aus und erklärte ihm, dass Drogen nicht erlaubt seien und dass sie ihm an den Augen ansehe, dass er Drogen genommen habe. Er lachte nur. Nicht böse oder so, schon freundlich, hatte anscheinend einen guten Trip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ging er dann, vor der Tür zog er eine Weinflasche aus dem grossen Rucksack und trank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht man mit solchen Menschen? Selbst wenn man ihn clean bekommt - ist allseits bekannt, dass es nicht einfach ist, Junkies (dauerhaft) clean zu bekommen - was erwartet ihn dann? Völlig fremde Umgebung, völlig fremde Kultur, fremde Landschaft, fremdes Klima, der Sprache nicht mächtig, möglicherweise durch die Flucht traumatisiert. Selbst für gut situierte Europäer ist es innerhalb Europas nicht so einfach, so ganz neu anzufangen. Selbst wenn das Geld da ist, die Sprache da ist und so. Das, was man wirklich so richtig braucht, was ganz, ganz wichtig ist, das sind Beziehungen, und die bauen sich nur langjährig auf, mit vielen Enttäuschungen dazwischen.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2017-12-29T08:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://violine.twoday.net/stories/so-schoen-wenn-die-wirkung-nachlaesst/">
    <title>So schön, wenn die Wirkung nachlässt ...</title>
    <link>https://violine.twoday.net/stories/so-schoen-wenn-die-wirkung-nachlaesst/</link>
    <description>Ich vertrage kein Koffein. Vormittags kann ich eine harmlose Tasse trinken, dann ist es okay, aber mehr nicht. Später geht nicht, dann schlafe ich die ganze Nacht nicht, mehr geht nicht, dann wird mir schwummerig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war mir ordentlich schwummerig, bis in den Abend hinein. Dabei dachte ich, einen grossen, koffeinfreien Latte Macchiato getrunken zu haben bei einem Meeting am Vormittag. Eine Freundin, die auch in diesem Meeting in dem bewussten Lokal war, hatte einen grossen, koffeinfreien Milchkaffee bestellt gehabt. Auch sie vermutet, dass er eben doch koffeinhaltig gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Lokal werde ich zukünftig aufpassen. Und es meiden, soweit es geht. Denn das war nicht nur das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit (zwei Wochen, das letzte Mal konnte ich nachts nicht schlafen), in denen sie mir, entgegen der Order und dem was sie sagten, koffeinhaltigen Kaffee serviert hatten, auch ein Freund von mir hatte ähnliche Erfahrungen nicht mit Kaffee, sondern mit Cola dort gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nicht sein muss, gehe ich dort nicht mehr hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht, ob bei dem Lotterladen eine Reklamation nutzt. Erstens Lotterladen (wenn man mich fragt) und zweitens tritt die Wirkung von Koffein nicht sofort, sondern später ein. Schmecken tut man es nicht.&lt;br /&gt;
Miese Show.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Habe mich mit einer Bekannten drüber ausgetauscht. Die erzählte mir, dass sie mal irgendwo zwei Bedienungen gelauscht hätte, die sich darüber unterhalten hätten, dass sie koffeinhaltigen statt -freiem Kaffee ausschenken würden und dass das kein Mensch merken würde.&lt;br /&gt;
Die Bekannte meinte, seither seie sie skeptisch.</description>
    <dc:creator>Violine</dc:creator>
    <dc:subject>Olles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Violine</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-25T04:28:00Z</dc:date>
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