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Dienstag, 9. Juni 2009

zweites Leben, zweite Identität

Zur Zeit schaue ich mich bei twitter um. Ich werd's wohl nie selbst benutzen, weil es einfach nicht genug Zeichen bietet (in einem Blog kann man einfach ausführlicher sein). Aber neugierig habe ich mich in letzter Zeit umgetan.

Und ich habe den Eindruck, dass manche mit diesem twitter eine Existenz, eine Identität aufbauen können, die das "normale" Leben ihnen nicht bietet. twitter lässt manchen interessanter erscheinen (und angenehmer) als er tatsächlich ist.

Ist Euch das auch schon aufgefallen? Ich kann hier leider keine Beispiele nennen, das geht nicht.

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http://violine.twoday.net/stories/5751952/modTrackback

Claudia (Gast) - 11. Jun, 21:01

Hast du einen Twitter-Account? Wen oder was schaust du dir an?

Violine - 11. Jun, 23:30

Nein, ich habe keinen Twitter-Account. Und hauptsächlich habe ich mir Deinen angeschaut samt den Leuten da drauf (interessant, Du hast Dir Gutes zusammengesucht) und dann noch dasselbe vom Herrn Nachbarn, dem Düsiblog. Ich habe mich von Euch aus so weitergehangelt. Und dann vielleicht zwischendurch noch ein paar, was mir so gerade untergekommen ist.
Matthias (Gast) - 27. Jun, 11:37

Ja Twitter ist interessant, das finde ich auch.

Onlineidentitäten, die von der Wirklichkeit abweichen, wenn auch nur in der Gestalt, dass nur die jeweils interessanten Aspekte derselbigen dargestellt werden, bzw. die Gefahr die Onlineidentität bewusst oder unbewusst in von der Wirklichkeit abweichender Weise darzustellen gibt es in allen Online Communities, Blogs, Twitter et cetera. Nicht ungefährlich. Andererseits sollte man sich auch nicht bewusst ein schlechtes Onlineimage aufbauen.

Wie immer ein Drahtseilakt. :)

Rumpelwald (Gast) - 13. Jul, 10:21

Oh... das kann ich ein bisschen verstehen.

Anfangs mochte ich Twitter nicht. Jetzt kann ich meinen derzeitigen Lebensstatus in die Welt setzen ohne extra einen Eintrag schreiben zu müssen. Manchmal rechen mir diese wenigen Zeichen genau dafür aus. Und ich mag es per Handy mal von untwerwegs den Leuten zu sagen wie es mir grade geht und wo ich stecke...

Allerdings kenne ich Leute real denen ich auf Twitter folge. Und die sind dort so wie im echten Leben. Bin ich ja auch... mit allen Schattierungen.
Doch ich kenne Blogger dich ich mal traf und die ich auf deren Blogs nicht wiedererkenne :) Sie sind da anders als ich sie erlebt habe. Auf deren Blogs habe ich das Gefühl dass es schreibende Engel sind... ;) und deswegen kommentiere ich bei ihnen auch nicht mehr, ich kann es einfach nicht mehr...

Liebe Rumpelgrüße in den Himmel zeichne

Violine - 13. Jul, 12:41

Mir ging es um Twitterer, die ich schon aus dem realen Leben kenne, aber auch bloggenderweise. Die Masse an Followern passte zu ihnen einfach nicht.
Kann aber auch sein, dass diese 140 Zeichen eine Masse Redundanz lassen, in die man viel hineininterpretieren kann. So kommt mir das im Weiterdenken vor.

Ja ja, diese Blogs, wo die Leute die reinsten Engelchen sind. Der Mensch geht davon aus, dass er selbst gut ist. Punktum.

Liebe Grüße zu Dir!

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